Kind (5 Jahre) macht was es will, Hilfe!

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17 Antworten

Das Kind glaubt, dass sein Verhalten ein lustiges spiel ist. Da es keine Konsequenzen fürchten muss, wundert es sich möglicherweise, warum die anderen nicht gleich auf sein Wort hören, sondern vorher so ein Theater machen. Das Kind hat doch die Erfahrung, dass alles auf sein Kommando hört - nach ein bisschen Gebrüll und Ziererei. Sprecht mit dem Kind. Sagt und macht deutlich, dass ihr die Erwachsenen seid, dass ihr wisst, was richtig und falsch ist, dass ihr zwar die Wünsche des Kindes berücksichtigen könnt, aber nicht müsst. Sprech sachlich und ruhig mit dem Kind, immer wieder, das ist nicht mit einem Gespräch getan. Erinnert es immer wieder an das Gesagte und beachtet sein Krakeel und Dazwischenquatschen überhaupt nicht. Ich wünsch euch starke Nerven!

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Kommentar von larry2010
29.08.2012, 10:20

sprechen hilft nicht, woher soll ein kind wissen, was heisst, das es aufhören soll, sonst geht es in sein zimme rund bleibt dort 5 minuten, wenn es das noch nicht erlebt hat.

genauso wie man 100 mal erklären kann, das die herdplatte heiss ist, wenn das kinder in die nähe kommt merkt es das, abe rnciht dadurch, das die eltern es sagen

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Seit seiner Geburt? Das ist total übertrieben.

Überlege lieber mal, ob die Ursache für das Verhalten des Kindes nicht am "Ich muss dem Kind zeigen, wer der Bestimmer im Hause ist"-Getue der Eltern liegt.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass Kinder sich ändern sollen, damit die Eltern nicht über Alternativen nachdenken müssen.

Dabei gäbe es wesentlich stressfreiere "Methoden":

  • Schmatzen so lange ignorieren, bis es für das Kind langweilig wird
  • eigene Grenze beim Geplapper zeigen "mich nervt dein Geplapper" oder das Kind ausreden lassen.
  • Sturheit? Dann sind die Eltern auch stur - denn sie wollen ja, dass das Kind etwas Bestimmtes (nicht) macht.
  • Kind fragen, was es möchte, wenn es z.B. um Unternehmungen geht. Selbst wenn das (mal) nicht möglich ist, fühlt es sich ernst genommen
  • Das Wörtchen "nein" sollte nur bei wirklich wichtigen und gefährlichen Dingen ausgesprochen werden.

Klare Ansagen sind für mich in dem Fall respektlose Forderung inklusive trampeliger Grenzüberschreitungen seitens der Eltern.

Kinder spiegeln sehr häufige das Verhalten ihrer Eltern - mal direkt - mal spiegelverkehrt.

Und den erzieherischen Oberlehrerzeigefinger würde ich an deiner Stelle wieder runter nehmen. Ich sehe hier ein Kind, das kämpfen muss, um wirklich wahrgenommen zu werden. Anscheinend schon von Geburt an.

Den Eltern empfehle ich das Buch "Gewaltfreie Kommunikation" von Marshall B. Rosenberg.

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Kein Kind ist von Geburt an beratungsresistent - es handelt sich hier eindeutig um Erziehungsfehler der Eltern! Und wenn die Eltern bisher schon auf ganzer Linie versagt haben, sollten sie sich schnellstmöglich Hilfe holen! Einfach mal ans Jugendamt wenden und nachfragen, die helfen einem weiter!

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Kommentar von Aram247
29.08.2012, 09:58

ja oder das jugendamt wendet sich gegen die ... keine su gute idee

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ernsthafte Konsequnzen für das Kind hat es noch nie gegeben !

Da ist er doch schon, der Grund! Ist doch mal klar, wenn immer nur mit Konsequenzen gedroht wird, aber diese nie durchgeführt werden, nimmt dieses Kind seine Eltern nicht mehr ernst! Einzige Lösung: angedrohte Strafen konsequent durchziehen, wie unbequem das auch immer sein mag!

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Ein "beratungsresistentes" Kind? Ein Kind muss nicht beraten werden, einem Kind müssen klare - und ich unterstreiche das Wort "klare", Grenzen gesetzt werden. Innerhalb dieser Grenzen kann sich ein Kind geborgen und geliebt fühlen.

Diese Grenzen muss das Kind einhalten und wenn das nicht passiert, müssen klare Konsequenzen erst angekündigt und dann auch durchgezogen werden. Ich empfehle dieses Buch: http://www.amazon.de/Kinder-brauchen-Grenzen-Jan-Uwe-Rogge/dp/3499193663 Ich habs gelesen und es hat mir sehr geholfen zu verstehen, dass Konsequenzen nichts mit Bestrafungen zu tun haben und das man so handeln muss, um einem Kind Orientierung und Geborgenheit zu geben.

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Hallo, lies meine Antwort bitte erst zu Ende, bevor du mir drohst, nie wieder etwas von mir hören zu wollen.

Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und in älteren Beiträgen/Fragen von dir nachzulesen. Offensichtlich habt ihr vier ?Kinder wovon der große ein Bengel!? ist ,einer "beratungsresistent"ist und die mittleren beiden es einfach nicht"schnallen"!!? in ihrem zu schlafen. Ach ja, unbelehrbare Kinder knallen Türen, sie werden durch kindgemäßes Essen verweichlicht, brauchen ständig ein Pflast-Hilferuf nach Aufmerksamkeit.....

Fällt dir nicht auf, dass eure Probleme eher bei euch als bei den Kids liegen? Eltern sind keine ausgebildeten Pädagogen und sie haben auch das recht Fehler aus Unwissenheit zu machen, aber man sollte sich nicht zu Schade sein , Hilfe anzunehmen. Ich glaube es wäre in eurem Fall schon ein riesen Fortschritt, wenn ihr euch einmal über die normalen Entwicklungsschritte von Kindern informiert. Nehmt euch einen Zettel und schreibt einmal alle positiven und auch negativen Eigenschaften aller!!, auch eurer, auf. Setzt euch in einer Familienkonferenz zusammen und sprächt darüber. Stellt gemeinsam neue Regeln auf, an welche sich auch die Erwachsenen halten müssen. Kinder lernen am Modell und sie können somit nur das umsetzen, was ihr ihnen vorlebt. Kinder haben nicht nur Pflichten sondern auch Recht, dass heist, auch sie dürfen sagen, was sie "doof" finden-im geschützten Rahmen der Familienkonferenz und mit Respekt. Vielleicht könnt ihr einen Tokenplan/Belohnungskalender einführen. Ihr solltet gemeinsam versuchen weg von den negativen Dingen zu kommen und neue positve Ressourcen zu suchen.

In der Beratungspraxis erlebe ich immerwieder Eltern, welche das Kind als Problem sehen ohne das jeweilige Familiensystem als Ursache und Wirkung zu erkennen. Auch die eigene Erziehung der Eltern spielt hierbei eine große Rolle-"Aus uns ist doch auch etwas ordenliches geworden.", "Mir hat es auch nicht geschadet." Man sollte sich auch die Frage stellen:"Was erwarte ich von meinen Kindern und was erwartet die Gesellschaft/Soziale Umfeld?"

Es ist keine Schande, wenn man sich beim Profi Hilfe holt, aber was in der Kindheit schiefgelaufen ist, kann man später nur schwer in Ordnung bringen. Mal abgesehen zeugt es von Respekt dem eigenen Kind gegenüber-Wir nehmen dich mit deinen Nöten ernst. Wenn eure Kids Bauchschmerzen haben geht ihr ja auch zum Arzt.

Also in diesem Sinne noch ein super Buchtip, welcher mir auch in meiner Beratungspraxis schon oft hilfreich war.: "Kinder lernen aus den Folgen" Wie man sich Schimpfen und Strafen sparen kann. Das Buch ist genial, kein Erziehungsratgeber im herkömmlichen Sinn, denn hier wird aufgezeigt, wie man bei Alltagsproblemen das Elternziel gewalt,- und stressfrei erreicht.

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Deine Frage hast Du im letzten Satz eigentlich schon beantwortet: es hat noch nie Konsequenzen für das Kind gegeben. Erziehung funktioniert nur mit Konsequenz, und ein Kind muss lernen, dass es nicht immer seinen Kopf durchsetzen kann. Das kann es aber nur lernen, wenn die Erziehenden ihm die Grenzen zeigen, und angekündigte Konsequenzen auch durchsetzen. Beispiel: Es hilft nichts, wenn ich meinem Kind ständig sage: lass' das, SONST. Das "sonst" muss dann eben auch eintreten, wenn das Kind sich nicht an die Anweisung hält.

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Jedes Kind ist so. Fast alle haben enorme Schwierigkeiten das Wörtchen Nein zu akzeptieren. Das Problem ist nur, wenn man nie dagegen angeht und es noch ein bischen weiter durchgehen lässt hast du einen echten Problemfall. Bislang ist das Kind nur "ungezogen". Es muss eine klare Linie geben. Allerdings behutsam, die wichtigsten "Vertstöße" eben auch dementsprechend bestrafen. Setzt das Kind, wenn es sich voll daneben benimmt und man es mehrmals ermahnte auf einen Stul in die Ecke und sag ihm: "jetzt kannst du darüber nachdenken, was du falsch gemacht hast."

Allerdings finde ich es übertrieben jetzt schon wg. Schmatzens oder anderer Lapalien einen Aufstand zu bauen. Beschränkt euch zunächst auf das Wesentlichste, das was wirklich nicht durchgelassen werden kann. Erklärt es dem Kind und zeigt ihm aber zu jedem Verbot auch eine Alternative. D.h. oft nützt es nicht zu sagen: halt deinen Mund, sondern sag ihm wie du es dir vorstellst, dass das Kind in der Situation handeln sollte. Klar, wenn es immer reinplappert, dann eben: jetzt wartest du, bis wir zuende geredet haben. Dann das energischer einfordern, ihn beim 3. Mal auf einen Stuhl in die Ecke setzen, damit er darüber nachdenkt (ggf. am Anfang auch nur 30 Sekunden oder so, damit er anfängt zu gehorchen). Sollte er nicht auf dem Stuhl bleiben, gehts ab ins Zimmer. Nervt er weiter, dann gibt es keine Zeichentrickfilme heute, usw.

Aber vor jeder Stufe ruhig erklären, wass du verlangst und was die Konsequenzen sind. Doch wie gesagt: ein Kind ist keine Maschine und ein bischen Kindheit sollte man ihm gewähren, auch wenn es ggf. nervt.

Und vor allem nicht alles durchgehen lassen und dann von einer auf die andere Sekunde am Rad drehen. Es muss eine Steigerung geben, vom ersten vernünftigen Erklären bis zum unwiderruflichen Einfordern und der letztendlichen Strafe, kontinuierlich, nicht apprupt.

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zum einen fangen kinder mit 4-5 jahren an,und testen ihre grenzen aus.

zum anderen sollten sie vorher schon eine erziehung genossen haben. und diskussionen werden von den eltern sofort beendet und nicht weitergeführt.

bei mir hiess es, es ist nicht erlaubt, weil ich es sage und fertig.

wwenn das kind bei tisch stört,sollte man es entfernen und vorallem sollte man früh die aktionen abbrechen und nicht ausarten lassen.

die eltern sollten mal überlegen, wie sie erzogen wurden und mal schauen, wie es andere eltern machn nund abschauen.

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Vermutlich liegt es daran das es eben keine Konsequenzen gab. Fernsehverbot, Stubenarrest, es gibt da genug Möglichkeiten. Kinder testen ihre Grenzen aus und wenn es nie auf Widerstand stößt, probiert es sich immer weiter aus. Die Eltern müssen mal ordentlich durchgreifen und dem Kind klar machen, das sie das Sagen haben. Zur Zeit hat es das Kind so wie du es beschreibst. Vermutlich hat es deswegen auch des Öfteren schlechte Laune. Kinder brauchen (und wollen!) Grenzen und wenn sie die nicht bekommen, kann das übel enden. Dem Kind geht es damit auch nicht sonderlich gut und vor allem kommt es später im Leben vermutlich nicht sonderlich klar. Denn dann wird es feststellen das da plötzlich doch irgendwo Grenzen sind.

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Kommentar von kiniro
29.08.2012, 15:34

Das ist in meinen Augen lächerlich.

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Hallo! Von Anfang an scheint dort erziehungstechnisch einiges schief gelaufen zu sein. Ich würde ein Buch empfehlen: "Jedes Kind kann Regeln lernen!" Sehr informativ und verständlich. Und wenn die Tipps befolgt werden auch erfolgreich! Viel Spaß! LG

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Kommentar von kiniro
29.08.2012, 15:29

Eines der blödesten Bücher, die es gibt.

Ein Baby kann man nicht erziehen - das hat Bedürfnisse. Die hier anscheinend nicht (in ausreichendem Maße) erfüllt wurden.

Und "Jedes Kind"-Bücher gehören für mich eh zum Altpapier.

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Dann zeigt ihm Mal Konsequenzen,nehmt ihm etwas weg zB. Und sagt dass er es erst wieder bekommt wenn er auf euch hört(es muss etwas sein dass ihm sehr viel bedeutet

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Ich vermisse in deiner Beitrag den Tenor "Liebe zum Kind" ... allein den Begriff "beratungsresistent" auf das eigene Kind anzuwenden finde ich fragwürdig.

Sucht eine Beratungsstelle für EUCH als Eltern auf, dann klappt es auch mit der Erziehung.

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Ja dann würde ich mal mit Grenzen und Konsequenzen anfangen.......

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Kommentar von kiniro
29.08.2012, 15:37

Aber klar doch

Was dabei heraus kommt, lässt sich gut an den Erwachsenen sehen, die nach "Grenzen und Konsequenzen" erzogen wurden.

Blöd nur, dass deren Verhalten als "normal" in der Gesellschaft angesehen wird.

Oder wie meint ein Autor "Irre! Wir behandeln die Falschen!"

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ernsthafte Konsequnzen für das Kind hat es noch nie gegeben

Das ist vermutlich das Problem; Kinder sind kleine Anarchisten, und wenn sie keine Grenzen gesetzt bekommen, sehen sie auch keine Notwendigkeit, diese einzuhalten. Ich hoffe, dass du weder Vater, noch Mutter des Kindes bist, denn deine Ausdrucksweise finde ich mehr als daneben. 'beratungsresistent', boykottiert' usw.usw.; Du untersteollst dem Kind Boshaftigkeit, um das Versagen der Eltern zu verschleiern...Schade und kontraproduktiv!!

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Kommentar von gunnarrr
29.08.2012, 10:18

Das war ja klar, irgendjemand ist immer dabei, der eine tiefenpsychologische Textanalyse vornimmt und sich an ein bis zwei Wörtern aufhängt. Meine Güte, scheiß doch auf diese Begrifflichkeiten, im Kern trifft es genau die Sache, und darauf kommt es an. Boshaftigkeit unterstelle ich grundsätzlich niemandem ! Jeder Mensch hat einen natürlichen "Kredit", den er erstmal gründlich verspielen muss, Kinder sowieso. Ein Versagen meinerseits würde ich auch jederzeit gern zugeben, kein Problem ! Aber ich bin nur ein (Eltern-) Teil. Schade und kontraproduktiv !

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Kommentar von kiniro
29.08.2012, 15:33

Keine Grenze gesetzt bekommen - ist für mich unreflektiertes Nachgeplappere diverser Erziehungsratgeber.

Warum versuchen sich Kinder gegen diese Grenzen zu wehren und "tanzen aufm Tisch" sobald die grenzsetzenden Eltern nicht mehr in Sicht- und Hörweite sind?

Kinder wollen meines Erachtens wissen, WO die Grenzen des Anderen (Eltern) sind. Aber keine Grenzen gesetzt bekommen - denn die eigenen Grenzen kennen sie (in der Regel) sehr wohl.

Nur - wissen die Eltern, WO ihre EIGENEN Grenzen sind?

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Erstmal geht es um ein 5 jähriges kind und um keinen erwachsenen, da kommt es oft vor, das sie verzogen und stur sind. einfach herausfinden, was es am liebsten macht und dann wenn er wieder ungehorsam ist ihm das verbieten - ein kleiner klaps bringt ihn auch nicht um. wenn er rumheult und theater macht am arm nehmen und in ein möglichst leeres zimmer bringen, wo er sich die seele aus dem leib schreien kann - dann kommt er ganz schnell zur besinnung

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Kommentar von ErsterSchnee
29.08.2012, 10:04

Was ist das denn für ein Ratschlag? Straffällig werden und gleichzeitig das Kind vernachlässigen? Was soll das denn bringen?

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ernsthafte Konsequnzen für das Kind hat es noch nie gegeben !

Das ist genau der Punkt. Die Eltern sind beratungsresistent, nicht das Kind. Sie sollten Rat bei einer Erziehungsberatungsstelle suchen.

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