Kind (3) wie zum aufräumen animieren?

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8 Antworten

Ist für einen Dreijährigen nicht ungewöhnlich.

Die beiden scheinen ja auch eigenes Spielzeug bei dir zu haben. Nun mach bevor e beginnt zu spielen mit ihm aus, dass er beim wegräumen helfen muss. Wenn du es alleine machen musst, kommt das Spielzeug weg. Räum es ruhig auf einen hohen Schrank so dass er es sieht. Das Ganze wird er bestimmt mehrmals wagen um zu sehen ob du es wirklich machst. Wenn es immer weniger Spielsachen gibt, kannst du ihm anbieten etwas wieder runter zu holen, wenn er etwas anderes aufräumt. Aber weiter konsequent wegräumen wenn es nicht klappt.

Du kannst auch den Bruder dabei einspannen. Gib ihnen eine gemeinsame Aufgabe, teile sie aber erst auf (einer Autos der andere Lego in die Kiste). Erst wenn alles fertig ist geht es zusammen auf den Spielplatz. Du gehst solange raus. (Natürlich wie du es schon machst einfache und zu bewältigende Aufgaben). Komm zwischendurch zurück und guck wie weit sie sind. Wenn der große fertig ist, der kleine noch nicht kannst du es mit dem großen noch mal besprechen. Oft hören die kleinen Geschwister dann eher.

Den Eltern zu erklären wie sie dem Kind aufräumen beibringen sollen ist natürlich doof. Wenn die erste Methode funktioniert, räum mit dem kleinen erst auf wenn sie zum abholen kommen. Dann können Sie beobachten wie es klappen kann und vielleicht übernehmen Sie es dann.

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Ein Dreijähriger hat keine Ahnung, was "Aufräumen" überhaupt heißt. Er weiß nicht, warum "Ordnung" hergestellt werden soll, noch, was die ominöse "Ordnung", die die Großen so wichtig finden, überhaupt bedeuten soll. Man kann sicher kleine Augfgaben stellen, wie zum Beispiel "Such alle Legosteine, die du auf dem Fußboden finden kannst, und wirf sie in die Lego-Kiste" Mehr geht nicht. Mit Gebrüll schafft man es nur, dem Kind die "Ordnung" völlig zu verleiden.

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Kommentar von Tes9sa
02.09.2016, 02:01

meine Worte, ICH mach das ja genau so, dennoch gibts diesen Bauchweh-Beinweh, etc, und dabei ist es egal ob alles herräumen, bis man den Boden nicht mehr sieht oder nur ein paar Sachen, hab doch oben beschrieben wie ich es mit ihm mache, die Worte nach zu schreiben bringt mir nix ;-) 

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Ich würde ja viel eher versuchen, die Eltern von ihrem Drill abzubringen.

Was ein schwieriges Unterfangen werden dürfte - versuchen würde ich es dennoch.

Hier sind die Eltern dran, zu hinterfragen, warum sie diese Hektik an den Tag legen.
Ob sie Angst haben, irgendetwas zu versäumen, wenn es mal 5 oder 10 Minuten länger dauert.

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Klasse Doubelbind-Erziehung. Vielleicht mal mit den anderen zusammensetzen und eine einheitliche Erziehung gestalten.

Beachtung bringt Verstärkung, also nicht das Verhalten, das unerwünscht ist beachten, sondern das erwünschte. Also loben, anfangs auch belohnen mit greifbaren Dingen.

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Kommentar von Tes9sa
02.09.2016, 01:59

das mit dem Loben mach ich ja

Glaub mir, mit ihnen reden bringt nichts, hab ich schon versucht, dabei wurde ich dann angeschrien. Hab selber Vorschläge gemacht, doch des geht ins eine Ohr rein und zum anderen wieder raus, weil sie einfach keinerlei Geduld haben und meinen ein Kind in dem Alter müsse alles selber können, ohne das man es ihm beibringt

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Kinder können nicht alleine aufräumen. Man muss es ihnen lernen, sie unterstützen, es ihnen vormachen, es ihnen zeigen, mit ihnen zusammen aufräumen.

Am besten funktioniert das in einem Spiel und mit viel Lob.

Aufräumen kann Spaß machen, wenn man weiß, dass man hinterher was Tolles machen darf.

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Wenn dein Neffe beim Aufräumen immer angebrüllt wird, verstehe ich, dass er diese Tätigkeit hasst. Ist es möglich, mit den Eltern darüber zu reden?

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Kommentar von Tes9sa
02.09.2016, 02:02

Schon probiert, nutzlos

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Eine gewisse Strenge MUSS sein, jedoch sollte unnötiges SChreien vermieden werden.

Dass mit dem *Erpressen* ist eine gute Lösung das das Kind diese sehr gut versteht.

Man könnte auch einmal Versuchen dem Kind klar zu machen, warum es aufräumt, z.B. Wenn es nicht aufräumt kommen eklige Krabbeltiere und Essen das Kind ^^.

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Kommentar von Schuhu
02.09.2016, 00:29

Genau, macht den dreijährigen Aufräumverweigerern ordentlich Angst. Nattürlich kommen Monsterinsekten, wenn die Playmo-Männchen nicht in Reih und Glied aufgereiht, sind und fressen Kinder. So ist das Leben nun einmal! (ist übrigens ironisch gemeint, falls jemand denkt, ich wäre ein herzloser Kinderschreck).

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Kommentar von Aliija1996
02.09.2016, 00:35

Ich würde eher sagen " wenn du nicht aufräumst kommen die kleinen Ameisen und Krabbeln an dir hoch" und dann kitzelst du ihn als würden Ameisen an ihm hochkrabbeln...

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Kommentar von kiniro
02.09.2016, 10:30

Muss schon mal gar nicht!
Streng erst recht nicht!!

Erpressung? Genau so ein Müll.

Deine Erklärung gibt geht Krabbeltieren geht gar nicht. Es sei denn, du willst dem Kind Panik davor anerziehen.

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Vielleicht schon vorher einen Deal machen? Zum Beispiel gemeinsam ein Spiel ausräumen, wenn er verspricht , das auch wieder wegzuräumen, sonst darf er das Spiel eben nicht haben...?

Aber du machst einen kompetenten liebevollen Eindruck...bei einem 3-jährigen ist es sicher schwierig mit Vernunft zu argumentieren, kompensieren kannst du die elterliche Erziehung sicher nicht.

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