Kind 3 Jahre alt schläft seit Geburt nachts nicht richtig durch wacht oft auf?

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3 Antworten

kinder wollen zwei dinge nicht:

alleine sein - und etwas verpassen

insofern machst du schonmal alles richtig, kein toben am abend etc. dennoch ist er im bett alleine - und bekommt angst. dass er sich da hineinsteigert, das sehe ich genauso.

wenn er bei dir im bett liegt, ist er noch unruhiger, denn er hat dich - und würde dich gern "nutzen", ist aber hundemüde. und du bist auch hundemüde, dh ihr beide schaukelt euch dann noch gegenseitig auf mit eurer unruhe.

wir haben folgendes versucht:

als er noch baby war, haben wir bei unserem jungen, wenn er nachts aufgewacht ist (nebenzimmer), immer erst mal ein zwei minuten gewartet, bevor wir hin sind. babys schreien ja nicht ununterbrochen, spätestens nach drei minuten halten sie inne, schon allein um mal wieder luft zu holen. dann gehts weiter...

wir sind nun immer dann ins zimmer gekommen, wenn er gerade pause gemacht hat, haben getröstet, etc. er hat so gelernt, dass wir nicht kommen, wenn er schreit, sondern eigentlich immer dann, wenn er nicht schreit. ergebnis: aufgewacht, kurz unruhig gewesen, gedacht "besser nicht schreien", ruhig geblieben, wieder eingeschlafen.

das zu lernen hat ca eine woche gedauert, in der ich das übernommen habe (weil meine frau es nicht ertragen hat :)

nachteil der methode:

beim zweiten kind ist das völlig wirkungslos gewesen. wenn der schreien wollte, gabs alarm...

in deinem fall, wo er ja auch schon grösser ist, denke ich "aua" und "durst" etc sind nur versuche, aufmerksamkeit zu bekommen. die frage ist, ob er sie auch immer bekommen muss, wenn er will (zumal die ganz grosse aufmerksamkeit = in deinem bett sein, noch schlechtere ergebnisse zu zeigen scheint).

also:

sein bett ist pflicht. wenn du das aufgibst, hast du nie wieder ruhe - und er auch nicht

erklären und diskutieren ist auch nix, das macht ihn ja nur wacher. fragen was ihm angst macht, nachts, kann man auch tagsüber mal ansprechen und ggf gegenmaßnahmen treffen (tür ein wenig offen, besonderes beschützerkuscheltier, etc.)

konsequenz ist trumpf: wenn du sagst, es ist schluss - jetzt wird geschlafen - und jedesmal wieder reinkommst und diskutierst, weiss er, wenn er noch mehr jammert kommt mama wieder, auch wenn sie nein sagt. dh nein heisst noch lange nicht nein, also kann man es ruhig noch ein wenig probieren...

das mag alles etwas hart klingen, ist es aber nicht. auch die kleinen haben schon eine eigene sichtweise der dinge und versuchen herauszufinden, wie weit sie gehen können.

nach einem streit der beiden (damals 5 und 7) hatten wir ihnen irgendwas verboten, was sie gerne tun und der grössere war am jammern und machte dem kleinen vorwürfe, wegen ihm hätten sie nun weniger spass in den nächsten tagen.
ich stand vor der tür und habe gelauscht, als der kleine ganz cool zum grossen meinte: "keine angst, das haben die morgen schon wieder vergessen!"

und persönlich habe ich mal, so im alter deines kindes, meine mutter solange gereizt bis sie mir das angedeutete "dudu" (klapse auf den po) tatsächlich verabreicht hat. und während sie vor schlechtem gewissen fast vergangen ist (weil sie schon in den 60er jahren der meinung war kinder dürfte man nicht körperlich "züchtigen"), habe ich mich danach zufrieden geäussert, dass sie das nun endlich mal nicht nur gesagt, sondern auch getan hätte.

versuch also regeln aufzustellen (tagsüber) und diese möglichst konsequent einzuhalten. zb einmal reinkommen ist ok, ein zweites mal nicht.

in jedem fall wünsche ich dir viel glück und erfolg ;-)

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19h finde ich recht früh. Grundsätzlich kann man sagen, Schlafprobleme entstehen am Tag. Da liegt auch die Lösung. Kann es sein, dass dein Kind dich emotional vermisst?

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Das ist wirklich nervig sonst wärst Du heute nicht hier die Ratsuchende! Vielleicht braucht er tagsüber doch mehr Aktion an der frischen Luft! Aber das musst du wahrscheinlich ausprobieren! Mein Sohn hat vom 3.bis 6. jahr so reagiert nach den ersten Impfungen, als die Schule dann los ging war alles normal! Also früher aufstehn, Toben lassen. später ins Bett vielleicht!

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