Kind 16 ist überbehütet. Alles muss sich bei ihm zu Hause abspielen. Es fährt nicht mit auf Abschlussfahrt, bestimmt welche Freunde kommen dürfen?

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4 Antworten

Könnten auch Aspgerzüge sein.

 Betroffene haben Angst vor Veränderungen und müssen bestimmte Rituale einhalten, fremde Menschen und fremde Orte bereiten ihnen erst mal Angst. Es gibt z.B. Betroffene, die als Erwachsene noch unbedingt mit Kuscheltieren einschlafen müssen, weil das für sie zum Einschlafritual gehört.

Viele Betroffene habe Probleme mit sozialen Situationen, sie wirken oft abweisend oder unhöflich, weil sie nicht verstehen, wie und warum man sich höflich verhält.

Das Beispiel mit dem Computerprogramm könnte darauf hindeuten.Ebenso die Klassenfahrt: Unbekannte, potentiell "gefährliche" Situation, er weiß nicht genau, was auf ihn zukommt, wo er schlafen wird, ob er seine Rituale einhalten kann, also lässt er es bleiben.

Das ist natürlich nur eine Spekulation meinerseits. 

Ich hatte jemanden in der Familie, bei dem ich Aspergerzüge vermutete, oder etwas in der Richtung. Der hat immer Medikamente in der Küche eingenommen, von denen eines wieder ausgespuckt werden musste. Auch Weihnachten, als dort das Buffet stand, MUSSTE er direkt über das Buffet spucken, er konnte nicht ins Bad direkt nebenan gehen, weil er die Medis IMMER in der Küche eingenommen hat und er konnte nicht verstehen, warum er eine Ausnahme machen sollte.

In Eurem Fall frage ich mich: Warum lassen sich die Freunde das gefallen? Warum besuchen sie ihn noch, wenn sein Verhalten sie so stört?

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Kommentar von gabidor
13.04.2016, 15:00

Die besuchen eigentlich gar nicht ihn. Die benutzen ihn eigentlich nur, weil dies der einzige Ort ist, in dem sich 15-16jährige treffen können. Das ist natürlich eine tolle Sache. Die nutzen ihn einfach aus. Ich habe meinem Sohn jetzt gesagt, dass er sich zurückziehen soll, weil entweder ist man befreundet oder nicht. Aber mit dem Aspbergersyndrom könntest du gar nicht ganz falsch liegen, denn mein Sohn hat kürzlich mitbekommen, dass er nun regelmässig zu einer Sozialpädagogin gehen müsse, teilweise mit den Eltern. Ich vermute mal, dass damit ein Psychotherapeuth gemeint war. 

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Er ist es gewöhnt,das alle nach seiner Pfeife tanzen. Wenn Er ruft,kommen alle. Wenn jemand nicht kommt oder so reagiert ,wie das Mädchen,kann Er damit nicht umgehen. Vielleicht ist er ein verwöhnter Fratz,dann sind die Eltern schuld. Das Er es im Leben mal schwer haben wird,ist abzusehen.

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Kommentar von gabidor
13.04.2016, 14:57

Richtig. Er ist Einzelkind, dazu noch ein Frühchen und wuchs sehr überbehütet auf. Wenn mein Sohn früher mit ihm spielte, wurde er immer mit ins MCDonalds mit ins Freibad usw. eingeladen, was wir gar nicht wollten. Wir können solche Dinge auch selbst bezahlen. Aber als sich dann in letzter Zeit sehr viele Freunde von ihm zurückzogen, richtete man eben einen Raum für ihn ein, in dem er viele Freunde einladen kann. 

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Er wurde so erzogen - vlt. von Helikoptereltern. Der Junge tut mit leid.

Machen kannst Du gar nichts.

Und wenn ich Dein Sohn wäre - ich würde mich fragen, ob das wirklich ein Freund ist.

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Kommentar von gabidor
13.04.2016, 14:54

Die waren von klein an fast unzertrennlich und jetzt schiebt er jeden ab, der ihm eben mal nicht in den Kram passt. Für meinen Sohn eigentlich kein Problem, da er sehr viele Freunde hat. Aber ich selbst bemerke halt auch, dass die meisten nur zu ihm kommen, weil eben Sky angeboten wird und natürlich auch Alkohol. 

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er ist, wie er ist, lass ihn so sein

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