Kind - Sorgerecht - Unterhalt - Vaterschaft - Möglichkeiten

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5 Antworten

So ein Typ als Vater ist nicht gut für ein Kind, und die Mutter braucht sich auch nicht einbilden, daß er sich ihr oder dem Kind zuliebe ändern wird. Sie soll lieber getrennt bleiben, in der eigenen Wohnung leben und dem Jugendamt alles, was er so über sie erzählt hat oder wie er mit dem Kind umgeht, berichten. Den Unterhalt kann sie einklagen (da muß man unterscheiden zwischen Mutterunterhalt, der ihr zusteht, und dem Kindesunterhalt für das Kind), auch indem sie seine finanziellen Verhältnisse, soweit sie ihr bekannt sind, dem Sozial- oder Jugendamt mitteilt, wenn er eine Wohnung für sich und seine Eltern gekauft hat, dann kann er ja nicht ganz mittellos sein (für den Kredit mußte er seine Verhältnisse bei der Bank offenlegen = Anfragemöglichkeit fürs Amt!).

Für sich selber möchte sie ja keinen Unterhalt. Sie möchte ja lediglich, dass er den für den Kleinen zahlt. Es stimmt schon. Er ist recht gut verdienend. Allerdings hat er ihr auch schon gedroht, dass wenn sie weiter nach dem Unterhalt fürs Kind geht, dass er dann arbeitslos macht und dann hat er kein Geld mehr. Aber ich denke mir halt, dass kann es doch nicht sein. Er hat ihr damals frei gestellt, ob sie das Kind behält oder nicht und da sie selbst schon nen weng älter ist (30er Marke geknackt) hat sie halt gesagt, dass sie es behält. Ich meine, sie hatte bisher immer eine Arbeit und macht halt jetzt Mama-Pause und wenn der Kleine dann nen Platz in der Kita bekommt, dann sucht sie sich wieder nen Job, der vereinbar ist mit dem Kleinen. Ich selbst denke auch, dass sie lieber getrennt bleiben sollen. Ich meine, was einmal auseinander gegangen ist, kann eh nicht mehr gekittet werden. Man kann doch nicht nur aus Zweckgemeinschaft mit jemanden zusammen bleiben. Meine Freundin hatte sogar diverse Droh-SMS und Beschimpfungen auf ihren PC geladen und dann gedruckt und mit beim Amt vorgelegt, aber die Sachbearbeiterin tut irgendwie alles für den Kindsvater und hilft in keiner Weise der Mama - so wurde mir berichtet.

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@AlexJanaNickBen

"Sie" kann auf den Mutterschaftsunterhalt verzichten, aber nicht auf den des Kindes, da hat sie gar keine Einflußmöglichkeit, weil dieser Unterhalt nicht ihr zusteht, sondern dem Kind, den treibt notfalls auch das Sozialamt ein wenn er freiwillig nicht löhnt. Auf arbeitslos kann er gern machen, dann ist halt die Wohnung dran (die kann zwangsversteigert werden, sobald die gerichtlich einklagbaren Rückstände eine bestimmte Höhe, das sind 3 % vom Einheitswert, übersteigen).

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@Daoga

"Sie" kann auf den Mutterschaftsunterhalt verzichten, aber nicht auf den des Kindes, da hat sie gar keine Einflußmöglichkeit, weil dieser Unterhalt nicht ihr zusteht, sondern dem Kind,

Sie kann aber eine Erüllungübernahme für den Unterhalt des Kindes machen. Damit müsste der Vater dann nichts zahlen.

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@Eifelmensch

Warum sollte sie das tun? Ist doch auch sein Kind, also soll er auch dafür geradestehen, zumindest finanziell.

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So ein Typ als Vater ist nicht gut für ein Kind

Spricht hier ein Diplompsychologe?

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@Eifelmensch

Braucht man für solch eine tiefschürfende Erkenntnis ein Diplom, oder reicht dafür auch ein Funken gesunder Menschenverstand? Ich weiß gar nicht, warum sich Frauen mit solchen Typen überhaupt einlassen, grummel...

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hi, na das hört sich ja spassig an. diese vorkommnisse muss sie alle beim jugendamt melden, jedes mal, mit uhrzeit...., blabla, alles dokumentieren. er kann ja nicht machen was er will. ebenso hat aber auch sie sich an die zeiten zu halten.

es kann vor gericht alles geklärt werden, die tage, selbst die zeiten..............., dann hat sie zumindest da mal ruhe. und das kind 14 tage weggeben, meine güte!!!!!! da sie stillt, geht das ja schon mal gar nicht, soll sie sich auch nicht drauf einlassen, das ist nicht zum wohle des kindes!!!!!

Das denke ich genau so. Habe schon gestern zu ihr gesagt, dass es überhaupt nicht machbar ist, was er sich da vorstellt. Er arbeitet Schichten und muss sich rechtzeitig bei ihr anmelden, damit sie sich treffen können wegen des Besuchsrechtes. Aber er versteht nicht, dass es nicht auch spontan geht. Aber mit nem kleinen Kind funktioniert das einfach nicht. Ich selbst habe zwei Kiddies die gerade mal 15 Monate Altersunterschied haben und da muss ich immer rechtzeitig planen, damit ich zeitlich auch hin komme und nicht zu spät bin.

Danke für deine Antwort. :o)

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Er selbst kennt sich aber mit Babys nicht aus

Was willst du denn damit sagen. Ist das "Auskennen" bei Müttern naturgegeben und bei Vätern nicht, oder wie ist das gemeint?

Ein Kind hat immer 2 Eltern und es ist für seine Entwicklung äußerst förderlich, wenn es regelmäßig Kontakt zu beiden Eltern hat.
Da es hier und da unbequem für einen der Eltern ist, bringt das Leben eben so mit sich.

Für mich hören sich die ganzen Schilderungen schon etwas "kindergartenmäßig" an. Aus jungen Leuten sind Eltern geworden, dementsprechend sollten versuchen sich nun auch zu verhalten. Das gilt für beide!

  1. er ist rechtlicher vater des kind und hat somit umgangsrecht. das sind mind. 2-4 nachmittage jede woche für 4-6 stunden, jedes zweite wochenende, hälftige ferien und feiertage, drei wochen sommerurlaub. diesen umgang kann er nach und nach einfordern. natürlich kann er auch das wechselmodel fordern. dies kann er gerichtlich beantragen und bei guter argumentierung seitens der anwälte wird er es auch bekommen können. dem spricht nichts entgegen.
  2. er ist als vater unterhaltspflichtig. seinen unterhalt ab geburt wird das jugendamt berechnen. wenn er nicht genügend geld zur verfügung hat, muss diene freundin unterhaltsvorschuss beantragen. wenn er zu lange die sache hinaus schiebt, wird das jugendamt raten zu klagen.
  3. den umgang mit baby lernt er und soviel muss man bei einem viermonate alten baby nicht beachten: füttern, wickeln, schlafen und bespielen wird er kennen.

  4. wenn er klare tage mit ihr vereinbart hat und klare zeiten, dann hat er die auch einzuhalten. wenn er also um 14 uhr kommen soll, dann hat baby fertig mit täschchen dazustehen um übergeben zu werden. kommt er bis 14.30 uhr grundlos nicht, dann muss er entweder kind woanders abholen oder er muss beim nächsten umgangstermin wiederkommen. gründe des versagens des umgangs sind nur schwere krankheit. das kommt kaum oder nie vor.

Ich verstehe nicht, was du wissen willst. Hier ist keiner bedürftig. ("Sie hat eine Wohnung") Er ist nur unterhaltspflichtig für sein Kind, nicht für sie. Mit ihrem Anwalt muss sie jetzt klären, in welcher Form. (Sie wird etwa 200 Euro für das Kind kriegen.) Ende, aus, fertig. Sie für sich muss arbeiten gehen!!!

Es geht ums KIND! Nicht um sie selber. Sie war immer arbeiten und macht jetzt (da der Kleine erst 4 Monate alt ist) Elternzeit. Unterhalt möchte sie nur für das Kind und nicht für sich. Ende, aus, fertig. Es geht darum, dass er dem Amt vorspielt, dass er eine Familie möchte und sie nicht - sie aber beide schon seit Monaten getrennt sind. Weiter: er will das Kind zwei Wochen und dann soll es die nächsten zwei Wochen bei ihr leben. Für mich nen Blödsinn, dass er will, das das Kind hin und her gereicht wird. Darum geht es!

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@AlexJanaNickBen

das "amt" hat damit nichts zu tun. misch dich lieber nicht ein! sie wird mit dem anwalt eine gute lösung für das kind finden.

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@AlexJanaNickBen

er will das Kind zwei Wochen und dann soll es die nächsten zwei Wochen bei ihr leben. Für mich nen Blödsinn, dass er will, das das Kind hin und her gereicht wird.

Das Wechselmodell wird in vielen Fällen sehr erfolgreich praktiziert.
Bei so einem kleinen Kind wären 2 Wochen jedoch viel zu lang, da gebe ich dir Recht. Grundsätzlich ist jedoch gar nichts dagegen einzuwenden. Aus entwicklungspsychologischer Sicht ist das Wechselmodell nach neueren Forschungen sehr positiv für das Kind zu sehen, und darum geht es ja hier!

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@Eifelmensch

das wechselmodell ist nur positiv für die eltern, damit sie erfolgreich ihre rechte umsetzen können. für das kind ist es mist immer hin und hergeschubst zu werden, nirgends ein zu hause zu haben und keine möglichkeit wurzeln zu schlagen. das ist stand der forschung und das wird dir jeder kinderpsychologe bestätigen.

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@indahouse1

Stand welcher Forschung, hast du dazu auch Quellen oder ist das mal wieder einfach nur so dahergeschrieben?

Kinder werden nicht hin- und hergeschubst, sondern haben ganz einfach 2 Zuhause und damit auch noch 2 Eltern gleichmäßgig für sich.
Wo ist denn der Unterschied zu dem Modell, wo die Kinder ständig zwischen Betreuungs- und Umgangselternteil wechseln.
Diese Frage stelle ich mir immer, wenn ich solche Einwände höre.

In anderen Ländern ist das Wechselmodell nichts ungewöhnliches, die Erfahrungen damit wohl überwiegend gut.

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