Kiffen hilft gegen Depressionen?

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11 Antworten

Naja also es hilft nicht direkt gegen die Depressionen aber durch den Zustand den du durchs Kiffen erlangst blendest du die Depressionen aus aber eine Lösung ist das nicht. Such ein Arzt auf der dir dabei hilft und hör auf regelmäßig zu kiffen denn das schadet dir nur noch mehr und irgendwann bist du ganz im Keller.

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Kommentar von o0Alea0o
30.10.2012, 14:39

den du durchs Kiffen erlangst blendest du die Depressionen aus aber eine Lösung ist das nicht.

tja habe ich auch am Anfang gedacht.

Wenn man sich aber die Wirkmechanismen im Gehirn anschaut und die Neurogenese, ist es bei Cannabis völlig anders, als bei Euphorika wie hochdosiertes MDMA oder Meth...

  • Meth macht Stimmung - zerstört jedoch Gehirnzellen.
  • Cannabis macht Stimmung (wenn auch in anderer Weise und völlig anders erlebt) - lässt jedoch auch Gehirnzellen schneller wachsen.

So lange nichts übertrieben exzessiv konsumiert wird, kann Cannabis tatsächlich auf Dauer helfen.

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Kommentar von o0Alea0o
30.10.2012, 14:43

und hör auf regelmäßig zu kiffen denn das schadet dir nur noch mehr und irgendwann bist du ganz im Keller.

Andere schon, andere wurden aber zu Präsidenten lol...

Selbst George Bush hat sogar exzessiv Drogen missbraucht und hat es irgendwie geschafft - andererseits weiß ich nicht welche Droge , aber nach seiner Politik war es wohl Alkohol...

Selbst wenn man es völlig übertreibt, muss man nicht gleich in Zukunft ganz im Keller sein, andererseits geht es wohl schneller, falls man runterfällt in den Keller.

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Hallo, ich habe seit ca 10 monate Depressionen und habe vor ca 3 Monaten angefangen regelmäßig zu kiffen...!

hmm... naja ich bin seit ca. über 60 Monaten depressiv und habe vor ca. 48 Monaten angefangen regelmäßig Antidepressiva und andere Medikamente zu nehmen...

...wirken zwar alle irgendwie nicht so ganz (alle 20!!) - andererseits habe ich auch einen Therapeuten, der mich (mehr oder weniger - momentan eher weniger) unterstützt bei Depressionen und habe mich mit dem Thema Depressionen und neuroprotektive Substanzen (zu denen unter anderem auch Cannabinoide gehören) schwer beschäftigt.

Des Weiteren habe ich ärztlich-bestätigte Diagnosen, weiß also nahezu ganz genau "wer ich bin und was ich brauche!"

Nun ist die Frage : Kommt es mir nur so vor oder Hilft mir das wirklich ?

Ich kann schlecht abstreiten, dass Cannabis nicht auch gegen Depressionen wirkt (es gibt Studien, die antidepressive Wirkungen von Cannabinoiden bestätigen - was jeder Kiffer aber schon vor 5000 Jahren wohl wusste...)

Auch sind Anandamide im Körper u.A. für Erholung und Stressbewältigung zuständig und Cannabis kann als Antidepressivum und Adaptogen gelten.

Andererseits gibt es ein paar Probleme, die bei dir zutreffen:

  • Hast du eine offizielle Diagnose von einem Psychiater?
  • Du nimmst Cannabis ohne die Anweisung und Dosierung eines Arztes (andererseits ist es auch schwer, wenn Cannabis sogar als Medizin illegal ist! omfg)
  • Bist du sicher, dass das Cannabis rein und ungestreckt ist und du die schwankenden Inhaltsstoffe genau kennst? (Was auf dem Schwarzmarkt jedoch de facto nicht gesichert werden kann.)

Es gibt vereinzelt tatsächlich Depressionsbehandlungen mit Cannabinoiden, jedoch kenne ich die Geschichten der Patienten nicht und könnten sehr lang sein. Außerdem ist dieses 'Cannabis vom Arzt' oder die Cannabinoide (THC/CBD) pharmazeutisch standardisiert, diese Drogen können also direkt als sichere Medikamente bezeichnet werden.

Gute Besserung!

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Unsere Drogenbeauftragte Fr. Dyckmans meint:

"Vor einem Selbstanbau von Cannabis zur Selbsttherapie kann ich nur warnen. Wer Cannabis selbst anbaut, setzt sich dem Risiko einer Strafverfolgung aus." - Dyckmans zu Cannabis als Medizin auf abgeordnetenwatch.de

Aber Cannabis als Medizin zu unterstützen oder zu legalisieren, dafür ist sie sich scheibar auch "zu Schade" ...

Tja, haste dir die falschen Medikamente ausgesucht ^^ - wirken zwar gut, aber die anderen mögen sie nicht und deswegen sind immernoch viele gegen eine Legalisierung!

Man kann sich schon fragen wer eigentlich behandelt werden muss bei so einem Denken...

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Ja, das kann in der Tat angehen. Cannabis hilft gegen viele Beschwerden und kann unter anderem auch gegen Depressionen wirken.

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http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23041136

Es kommt auf deinen Konsumverhalten an. Wenn man es übertreibt ist es logisch, dass es auch depressiv machen kann (so wie viele Dinge im Leben auch.)

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Kommentar von TomBombadil2010
03.11.2012, 11:15

Und wie fast immer bei solchen Studien bleibt die Frage:

Werden nun Leute eher depressiv, weil sie Cannabis konsumieren? ODER: Konsumieren Leute, die zu Depressionen neigen, eher Cannabis, vielleicht weil es ihnen hilft?

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das ist nicht alles. cannabis hilft gegen weit mehr beschwerden. es kommt dir also nicht nur so vor.

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Nein, es ist nur eine scheinbare Besserung. Vor allem ist es recht gefährlich, weil auf diese Weise weder die physischen, noch die psychischen Ursachen der Depression bearbeitet werden.

Ich würde an deiner Stelle so schnell wie möglich damit aufhören. In einer solchen Situation kann ausgiebiges Kiffen schnell zu einer echten Psychose führen.

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Kommentar von o0Alea0o
30.10.2012, 18:25

Vor allem ist es recht gefährlich, weil auf diese Weise weder die physischen, noch die psychischen Ursachen der Depression bearbeitet werden.

Was sind bitte schön physische Ursachen einer Depression?

Außerdem werden diese wohl bearbeitet, in dem sie eine "Stütze" bilden, sein Leben in den Griff zu bekommen. Man muss schon selber ran, ansonsten geht eine Depression nicht weg, daher sind Antidepressiva ja auch nur als "Stütze" bekannt, nicht mehr und nicht weniger.

Ebenfalls sind Anandamide im Körper dafür zuständig "Erholung" und "Stressbewältigung" zu bringen.

In einer solchen Situation kann ausgiebiges Kiffen schnell zu einer echten Psychose führen.

Ach und eine Depression ist eine falsche Psychose?

Ich würde mich mal mit dem Thema besser beschäftigen, denn das in so einer Situation Psychosen begünstigt werden ist NICHT nachgewiesen, eher besteht sogar der Verdacht, dass es gegen Psychosen hilft (z.B. bei CBD bekannt).

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Du bist auf dem besten Weg, schwerwiegende Ursachen für deine bisher vielleicht unbegründeten Depressionen zu schaffen, Drogen sind illegal und du wirst Probleme kriegen

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Kommentar von o0Alea0o
30.10.2012, 14:17

Drogen sind illegal und du wirst Probleme kriegen

ja das ist das schlimmste von allen!

Wären sie nicht illegal, wären Drogenprobleme eindeutig weniger schwer zu lösen!

Andererseits machen Alkohol und Benzos durch ihre körperliche Abhängigkeit diesen Vorteil wieder wett! lol

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Ja, es kann bei einigen Beschwerden helfen, u.a. bei Depressionen.

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Es hilft bei Verstimmungen,haben schon die alten Indianer gesagt...

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Die wichtigste Gegenfrage lautet aber immer noch:

Wie ist dein Konsumverhalten und mit was!

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