kiffen-herzprobleme etc.

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt kein mit LSD oder Ecstasy "gespritztes" Cannabis.

Die geschilderten Symptome deuten auf eine Streckmittel-Vergiftung (Du solltest mal entsprechende Artikel beim Deutschen Hanfverband googeln und Dir bei Youtube unter "Cannabis Streckmittel" deutschsprachige Beiträge ansehen.)

Es gibt keine wissenschaftlich nachgewiesene Flashback-Symptomatik. Bei Wikipedia kann man folgendes nachlesen:

Flashback im Zusammenhang mit Krankheit und Drogen

Flashbacks werden in der Psychotraumatologie auch Intrusionen genannt. Sie können Symptome sein für Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), Akute Belastungsreaktion, Hallucinogen persisting perception disorder (HPPD) oder Zwangsstörungen. Flashbacks wurden außerdem beobachtet bei Depressionen, Heimweh, Nahtod-Erfahrungen, epileptischen Anfällen und Drogenmissbrauch.

Starke Halluzinogene wie Mescalin oder LSD können eine Psychose (Drogenpsychose) auslösen. Im Drogen-Kontext gilt die Bezeichnung Flashback heute als informell und als wissenschaftlich unpräzise und veraltet, man spricht heute von Persistierenden Wahrnehmungsstörungen bzw. von HPPD.

Cannabis kann helfen, das Auftreten von Flashbacks bei PTBS-Erkrankten zu vermindern.

Flashback und Fahrtüchtigkeit

Das Bundesverfassungsgericht hat sich im Zusammenhang von Cannabiskonsum und Fahrerlaubnis mit dem Thema Flashback auseinandergesetzt und kommt zu dem Ergebnis (BVerfG am 20. Juni 2002):

Ein bei jedem, auch dem einmaligen oder gelegentlichen Haschischkonsumenten bestehender Eignungsmangel lässt sich auch nicht mit einem relevanten Risiko des späteren Eintritts unvorhersehbarer Echoräusche (Flashbacks) begründen, wie sie bei Konsumenten mancher "harter" Drogen verzeichnet werden können. Insofern bedarf die in der Literatur umstrittene Frage keiner Klärung, ob der Konsum von Haschisch überhaupt mit einem Flashbackrisiko verbunden ist. Denn selbst wenn dies der Fall sein sollte, so wäre das Risiko eines nicht vorhersehbaren plötzlichen Verlustes der Fahrtüchtigkeit als sehr gering einzuschätzen (vgl. etwa Krüger, Gutachten, a.a.O.; Geschwinde, a.a.O., Rd. 136; Kleiber/Kovar, a.a.O., S. 73 f. m.w.N.). Nach Mitteilung der hierzu um Stellungnahme gebetenen Bundesregierung und der Landesregierungen sowie sachkundiger Dritter sind bislang nur sehr wenige Fälle bekannt geworden, in denen Anlass zu der Annahme bestand, ein Unfall im Straßenverkehr oder eine Verkehrsgefährdung könnte möglicherweise auf den haschischkonsumbedingten Echorausch eines Verkehrsteilnehmers zurückgeführt werden; lediglich in einzelnen Fällen konnte die Möglichkeit eines Echorauschs nicht vollständig ausgeschlossen werden, der aber in keinem Fall nachweisbar war

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Es kann sein, dass das Kiffen eine generalisierte Angststörung bei dir ausgelöst hat, die dann auch bleibt. Das ist eben leider eine der Nachwirkungen, die man ein Leben lang mit sich herum tragen kann. Das ist schon lange bekannt, dass viele Angst- und Panikstörungen mit früherem Cannabiskonsum zusammenhängen, genau deshalb ist mir immer noch schleierhaft, warum man das Zeug immer so verharmlost. Du kannst eine Verhaltenstherapie machen, um zu lernen, wie du mit der Panik umgehst, weggehen wird sie wahrscheinlich nicht mehr. Aber das Leben wird leichter, wenn du weisst wie du die Atacken zu nehmen hast.

Ui, da geht aber jemand gleich vom aller schlimmsten aus. Da sein letzter Konsum noch nicht so lange her ist, denke ich das man von "normalen" Flashback-Erscheinungen ausgehen kann und ihn nicht direkt in Therapie schicken muss. :-)

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@TagHell

Hat eigentlich irgend jemand von euch einen Link bzw. einen wissenschaftlich bestätigten Nachweis für nen Flashback???

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@TagHell

Ich habe nur geschrieben, was durch Cannabiskonsum passieren kann und was mir auch öfter in der Praxis begegnet. Es ist im Übrigen auch gar nicht so selten, dass eine Angststörung zurückbleibt.

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Danke für eine Antwort vielleicht hilft sie mir. :-)

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Hallo ich wollte meine Erfahrungen auch hier hin schreiben, ich hab die letzten 8-9 Jahre Cannabis geraucht, die ersten 3 Jahre nur Joints und jetzt seit 5 -6 Jahren nur Bong. Und ich bekomme entweder nach dem Bong oder einen Tag danach heftige Lungenschmerzen im Herzbereich wenn ich tief einatme. Muss dazu sagen, dass ich aber seit 5 Jahren im Fitnessstudio bin. Das kommt definitiv vom Bongrauchen und noch heftiger wird es wenn man viel Tabak hinzu fügt, denn von puren Bongs hab ich das nie, aber dann bekommt man keinen Flasch, seit dem ich nur noch Tüten rauche, hab ich überhauüt keine Schmerzen mehr. Also hab das jetzt die letzten 2 Jahre übeprüft und das ist nur durch die Bong. Rauche jetzt nur noch 1-2 mal im Monat Pfeiffe. Ein Freund von mir hat sich die Lungen gesprengt nach dem Bong, weil er sehr viel husten musste und die Lunge eben sehr gereitzt war, und zwar genau in dem Herzbereich ;) also bitte wenn Bong, dann weniger Tabak, denn dieser schmerz wird hauptsächlich vom Tabak verursacht. Meine Freunde die eine Zigarette in 2 Minuten rauchen, haben genau die selben schmerzen im gleichen Bereich des Herzens. Ich bitte euch wirklich, passt auf. nach 5 Jahren Bong ist akute Lungenriss oder Lungenkollaps- gefahr. Bitte, ich möchte euch nur Tipps geben, fangt gar nicht mit dem Bong an, das ist schon mehr als nur Kiffen, man muss bedenken:wir machen soviel in ne Bong rein wie manche in ne Tüte machen, --> nach einer Zeit läuft man nur noch dem Flash der ersten 20 -30 Sekunden nach, mache aber jetzt nur noch höchstens 0,2 g rein, das andere ist verschwendung, dann lieber ein paar hintereinander rauchen. Wie paradox :) aber doch lieber nur Tüte rauchen;) wenn überhaupt--> kiffen senkt nämlich den Testosteronspiegel und Muskeln können sich schlechter Bilden und durch den Nikotin wir die Vitamin-aufnahme gestoppt. Hoffe einige von euch passen jetzt besser auf. Ich auf jeden Fall, denn wenn man einmal sieht wie die Lunge reisst, dann hat man wirklich viel mehr respekt und vor allem Angst. Also wenn Ihr mehr als 6 Jahre Bong raucht---> bitte aufhören. Danke

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