kiffen eine bagatelle?

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11 Antworten

etwas kann noch so verboten sein, solange es genügend machen interessiert sich nach ner weile keiner mehr dafür. theoretisch dürfen fahrradfahrer (außer in ausnahmefällen) nur auf der rechten seite auf dem radweg fahren, und müssen über zebrastreifen schieben etc. macht aber keiner, also störts auch keinen wirklich. inzwischen hat kiffen ähnlich wie alkohol an minderjährige ebenfalls den status "gegen so viele können wir nichts tun" erreicht. also wird gelegentlich etwas getan, was möglichst spektakulär aussieht wie zB. das verbot von flatratepartys. nur wird es nur halbherzig durchgesetzt, nicht kontrolliert und dient nur zur besänftigung der massen.

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Kommt für mich vor allem drauf an, was man mit "Kiffen" meint. Eine beträchtliche Menge von Menschen hat es in der Jugend einmal oder ein paar mal ausprobiert, aber spätestens nach ein paar Jahren wieder bleiben lassen. Dann würde ich es als Bagatelle betrachten; die bleibenden Schäden sind nicht schlimmer als bei Jugendlichen, die Alk und Tabak konsumiert haben. Wenn man irgend einen Stoff - und dann ist egal, ob Alkohol, Tabak, Cannabis Heroin oder wer weiß was - gewohnheitsmäßig als festen Bestandteil des Lebens konsumiert und nicht davon lassen kann, ist es keine Bagatelle.

Ausnahmen sind Luft, Wasser, Brot, Äpfel usw. Die darf man meinetwegen auch gewohnheitsmäßig konsumieren.

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Wenn Alkoholica auch illegal wären, hätten wir das gleiche Problem in gelb, wie mit den anderen illegalen Drogen. Hat man ja in der Prohibitationszeit in den USA gesehen. Leider wird alles was mit Drogen zu tun hat, verteufelt. Oft sind es die synthetischen Zusätze, oder die reinsynthetischen Drogen, die eine schnelle und gründliche Abhängigkeit garantieren und so einen finanziellen Markt für die Dealer schaffen. Natürliche Drogen haben eine große Heilwirkung und sind seit Jahrtausenden bekannt. Ich würde es lieber sehen, daß ein sauberer Joint zum Feierabend geschmaucht wird, als "Sternmarken-Mische" und andere Alkohol-Pops, mit denen unsere Jugendlichen ausgenommen und kaputtgemacht werden. Kiffer sind nicht aggressiv oder kloppen sich, Besoffene schon. Wie gesagt, sauberer Stoff, rein natürlich, in Maßen, wäre wunderbar. Meinetwegen kann der Staat da ja denn auch ´ne Steuer drauf kriegen...... Aber dafür den Scheiß-Alkohol weg und mehr Vernichtungs-Action bei den Synthetischen Killer-Drogen.

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Kommentar von stiwwel
16.09.2008, 12:52

DH :)

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Kommentar von tribble
13.02.2009, 03:36

so schnell geht das mit dem killen auch wieder nicht...

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Es ist meistens der Einstieg in einer Drogenkarriere. Man sollte sofort reagieren und denjenigen vor Augen führen was Drogen alles anrichten können oder angerichtet haben.

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Kommentar von 1hoss43
16.09.2008, 07:55

Stimmt! Andererseits habe ich in meinem Bekanntenkreis zwei Kiffer, beide Arbeiter und kurz vor der Altersrente, die sich regelmäßig jedes WE 1-2 Tüten bauen und nie andere Drogen konsumierten.

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Kommentar von siggischmidt
16.09.2008, 07:56

Alkohol ist meist der Einstieg in eine Drogenkarriere, aber dafür kassiert der Staat ja steuern, also wird vor illegalen Drogen gewarnt

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Kommentar von Zobel
16.09.2008, 16:56

Einstieg in die Drogenkarriere ist es nur, daß diese Szehne kriminalisiert wird und die Jugentlichen bei der Beschaffung mit entsprechend zwielichtigen Gestalten in Kontakt kommen die häufig noch andere Dinge im Programm haben.

Drogeneinstieg No.1 sind Alk bzw. Nikotin, da scheinbar nicht so schlimm, weil legal.

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Kommentar von tribble
13.02.2009, 03:21

schwachsinn, die einstiegsdrogen theorie ist längst wiederlegt. siehe wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Einstiegsdroge

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was verlangst Du von Jugendlichen, die noch nicht einmal in der Lage sind, eine Kappe richtig herum aufzusetzen und sich eine Hose zu kaufen die paßt? Teilweise sind die heutigen Erwachsenen die, die sich früher selbst die Hohlbirne zugedröhnt haben.

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Drogenmißbrauch ist keine Bagatelle,aber solange der Staat an den anderen Drogen wie Alkohol und Tabak die leere Staatskasse auffüllt wird sich in diesem Land nicht viel änder ,es müßte erst mal alles unter Strafe gestellt werden .Und letztendlich auch dem entsprechend verfolgt und bestraft werden!!!!

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Ich halte das Suchtpotential für eher gering, Alkohol ist die gefährlichere Droge weil Gesellschaftlich anerkannt. Es gibt natürlich auch Cannabissüchtige, aber das ist die Ausnahme.

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Kommentar von Plumbum
16.09.2008, 08:00

Da täuscht du dich. in haben in meinen Jugendjahren Drogenabhängigige betreut. Wenn du mal gesehen hast was Leute für Drogen machen und dazu die Beschaffungskriminalität siehst du es mit anderen Augen. Auch gibt es heute Drogen die sofort süchtig machen. Es ist ein absoluter Teufelskreis.

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Weil es eben schon lange ignoriert wird, daher ist es schon fast normal!

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Ich finde das schlimm! Und meinen Kindern würde ich was erzählen!

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Kommentar von tribble
13.02.2009, 03:33

..und was ist da schlimm? Meinst du, deine Kinder glauben dir das? Als ob der erhobene Zeigefinger je was gebracht hätte...

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es ist wohl davon abhängig wie sehr man die droge in sein leben integriert... als ich so um die 18war, habe ich auch gekifft... und das auch regelmäßig und ich bin sehr froh das ich nicht wie die anderen zum alk gegriffen habe.

heute kiffe ich höchstens einmal im jahr... wenn überhaupt zum geb eines freundes.

für mich gehörte das kiffen aber nicht zu meinem leben - ich hatte keine probleme drauf zu verzichten

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Für mich ist es keine Bagatelle sondern der Einstieg.

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Kommentar von stiwwel
16.09.2008, 12:54

Ich glaube, wer das erste Mal kifft, hat vorher schon ein oder mehrere Male Alkohol getrunken und einen Rausch kennen gelernt. Meiner Meinung nach ist Alkohol der Einstieg!

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