Kieferorthopädische Behandlung - wtf, wie lang denn noch? Dauer normal?

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5 Antworten

Hi :-)
der Idee von Carlitosway mit der zweiten Meinung, also der von einem anderen KO, schließe ich mich an. Zwei Ärzte - drei Meinungen sagt man, und ich denke das stimmt auch. Bei mir hatte der erste KO "momentan keinen Bedarf" gesehen, da es "noch zu früh" sei, sechs Wochen später meinte der zweite, dass es ja wohl auch höchst Zeit wäre...
Dass du dem KO nicht einfach direkt die Frage stellst, wie lange er dich noch behandeln will, als auch deine anderen Formulierungen über den Arzt, lassen mich vermuten, dass kein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen euch besteht. Das halte ich für ein weiters gutes Argument, die Leistungen deines Herrn Doktor mit denen eines Kollegen zu vergleichen, oder? Auch was mudder sagt kann ich so nur bestätigen, bis ans Lebensende musst du den sicher nicht drin behalten und mit der Zeit wirst du ihn auch immer weniger wahrnehmen.
Erkundige dich doch mal bei der Ärztekammer, ob es bei dir in der Nähe vielleicht einen KO mit Spezialisierung auf Erwachsene oder eine Fachklinik gibt. Du bist ja nicht der einzige Mensch auf der Welt, der in diesem Alter schiefe Zähne oder anderweitige Kieferprobleme hat. Also ich wollte auch nicht mit einer Horde Zweitklässler im Wartezimmer sitzen und kann dich da gut verstehen!
Mach dir nicht so große Sorgen um das was "normal" oder weniger normal ist. Normteile sind Schrauben und Muttern (sorry mudder ;-)), da muss eins genau wie das andere sein. Das bezieht sich auf das Schleifvorhaben genauso wie auf die insgesamt notwendige Behandlungsdauer. Du aber bist ein Mensch und als solcher einzigartig auf dieser Welt, also hast du das gar nicht nötig.
Ob du eine logopädische Behandlung brauchst, sie von Vorteil für dich wäre oder beides nicht, kann dir hier niemand sagen. Was ich dir dazu sagen kann ist, dass du dich da unbekümmert mal vorstellen kannst, es ist weder eine Schande noch sonst irgendwie peinlich, es wird nicht weh tun und du musst nichts dafür bezahlen - du hast also nichts zu verlieren.

Also, mach dich mal ein wenig lockerer, wir stehen alle auf deiner Seite!

GLG

Hey! Also habe ich dich richtig verstanden, du gehst immernoch zur jährlichen Kontrolle wegen deinem Retainer? Eine feste Spange hast du nicht mehr, oder? Das ist schon normal. Zwei Jahre sind das allermindeste an "Retentionszeit" nach einer Behandlung. Je nachdem wie aufwändig das Ganze war, dauert die Retentionszeit auch länger.

Also bei mir war die aktive Behandlung mit knapp 14 Jahren fertig (nach 4 Jahren Behandlung) und ich ging dann noch bis 20 zur jährlichen Kontrolle. Ich hätte den Retainer nach 4 Jahren entfernen lassen können (womit ich auch nicht mehr zur Kontrolle hätte gehen müssen), hab aber beschlossen, ihn zu behalten. Hab ihn immernoch (bin jetzt 23), weil ich Angst habe, dass sich doch noch was verschiebt - kenne viele, bei denen das so war und die dann mit 20 nochmals von vorne begonnen haben...!

Wenn ich dich wäre, würde ich den Retainer lieber etwas länger drinnen lassen und die Kontrolltermine über dich ergehen lassen - ist ja nur 1x/Jahr und schlimm ists ja auch nicht :-)

lg amaya

das mit dem retainer ist völlig ok - die behandlung ist ja eigentlich auch abgeschlossen d.h. die feste spange ist ja raus und das ist das wichtigste - die kontrolle ist nur für den retainer da und das ist auch super, daß er das immer kontrolliert. da du wahrscheinlich noch keine weisheitszähne hast, die meist mit 19 erst kommen ist der retainer enorm wichtig, da sich die zähne bei dir noch verschieben können. bis ans lebensende muss das teil aber nicht drinbleiben . ich hab meinen jetzt mit mitte 30 noch drin weil er mich nicht stört und mich damit sicherer fühle. das mit dem einschleifen ist deine entscheidung - ich würde es nich machen lassen... du könntest den reitainer mit ca. 20 ruhig rausmachen lassen....aebr du solltest forh sein, daß dein arzt die sache so ernst nimmt :-)

Es kommt immer darauf an, worum es sich handelt. Das, was du beschreibst, klingt aber "normal".

Was den Logopäden und das falsche Schlucken angeht, so liegt das Hauptaugenmerk eines ZA bzw. KFO nicht ständig darauf. Es kann daher sein, dass es ihm eben einmal zufällig aufgefallen ist und er seitdem nicht mehr drauf geachtet hat. Du kannst es selber beobachten: Wenn du beim Schlucken deine Zunge gegen die Frontzähne presst, ist das falsch (und es kann zu Zahnverschiebungen kommen). Wenn du die Zunge gegen den Gaumen presst, ist es richtig.

Grüße ZES (ZA)

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