Kieferoperation notwendig?

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2 Antworten

Je nach dem, wie weit der Unterkiefer zurückliegt, kriegt man das tatsächlich oft auch bei älteren Jugendlichen noch mit einer Zahnspange hin. Bei einer wirklich ausgeprägten Fehlstellung hätte dich dein Zahnarzt bestimmt schon früher zum Kieferorthopäden geschickt. So "unglaubwürdig" hört sich das alles also erstmal nicht an.

Es schadet aber nie, sich eine zweite Meinung einzuholen, wenn man unsicher ist. Du kannst Röntgenbilder, Abdrücke und so weiter vom ersten Kieferorthopäden mitnehmen und sie einem zweiten Kieferorthopäden zeigen. Danach kannst du dich vielleicht besser entscheiden.

Sehr, sehr oft sind solche Korrekturvorschläge ganz schlicht Beutelschneiderei.

Ein zu enger Kiefer muss "gesprengt" werden, d. h. er wird in drei Teile gesägt und es werden Knochenteile aus der Hüfte dort eingesetzt. Langwierig und doof.

Ein Überbiss oder Unterbiss MUSS nicht zwingend korrigiert werden.  Wird aber gern gemacht, weil es ja Geld in die KO-Kasse schwemmt.

Meine Tochter hat das gleiche Problem. Wir haben dann die (überaus schmerzhafte) Behandlung abgebrochen, nachdem eine befreundete KO uns "im Vertrauen" erzählte, dass es ohnehin fast nie den gewünschten Erfolg bringe.

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