KIA SUV wenn man sich keinen BMW SUV leisten möchte eine Alternative?

13 Antworten

Hallo!

Man muss aufpassen: Beide leben von ihrem Image -----> BMW von dem, Luxusautos von erlesener Qualität zu bauen und Kia von dem, besonders billige Autos zu bauen.

BMWs sind nicht mehr so gut wie früher und Kia ist inzwischen ganz schön selbstbewusst: Preis und Leistung stimmen nur noch bedingt, dafür kriege ich woanders ähnlich gute Fahrzeuge und auch die Garantiegeschichten sind hier nicht mehr Kia-spezifisch. Andere holten auf, sind nicht schlechter. Im Neuzustand mag so ein Kia toll aussehen und gut fahren - aber moderne Autos bauen, die gut fahren kann jeder und die wahre Qualität zeigt sich erst nach einigen Jahren. Und da muss man eine Lanze für deutsche Autos oder aber echte Japaner brechen, die direkt in Nippon gebaut werden.

Bevor ich mir einen Koreaner, der noch immer einen nach wenigen Jahren ungewissen Wiederverkaufswert bietet wenn die Garantien rum sind, ans Bein binde würde ich bei den Japanern schauen ... vor allem Subaru, der XV ist ein hervorragendes Kompakt-SUV mit kompletter Ausstattung für einen fairen Preis. Und Subaru ist in Sachen Qualität eine starke Ansage - ich glaube, das ist der einzige Japaner, der durchweg nur in Japan herstellt und nicht irgendwo billig in Osteuropa. Gibt's auch als Tageszulassung.

Oder man kauft sich einen ordentlichen Gebrauchten vom Markenhändler, gut in Schuss und mit einer anständigen Hersteller-Gebrauchtwagengarantie. Aber einfach "mal eben" einen Koreaner kaufen in dem Glauben der sei besonders billig ... nein, diese Gleichung geht nicht auf. Der hohe Wertverlust und Preise, die beim Sorento mit 35.000 Euro beginnen (dafür kriege ich einen guten gebrauchten BMW, der gar nicht alt ist), sprechen nicht dafür. Ein Kia Stonic ist ansonsten für 16.000 Euro wohlfeil, aber ein höhergelegter Kleinwagen und auf keinen Fall ein BMW-Konkurrent, sondern eher das Gegenstück zum Opel Mokka oder dem Ford EcoSport, die mit etwas Verhandlungsgeschick nicht teurer sind.

Kia ist viel zu selbstsicher geworden, was sich genau wie bei Skoda in den Preisen niederschlägt. Mich erinnert das an die unsägliche Xedos-Story von Mazda in den 90ern und auch an den übermutigen Ikarus, der zur Sonne wollte mit bekanntem Ausgang.

Woher ich das weiß:Hobby – Bin in absoluter "KFZ-Familie" großgeworden.

Ich bin ja momentan auch in einer Autovermietung tätig, dort sind neben den "deutschen" Standardmarken (Audi, VW, Opel, Ford, Mercedes, BMW) auch mehr und mehr Koreaner (KIA und Hyundai) vertreten. Immer wieder fällt mir auf, wie ähnlich sich die Kisten inzwischen sind. Beispielsweise entwickeln die beiden sogar in Deutschland, dementsprechend findet man inzwischen einen deutschen Standard vor. Und da selbst BMW inzwischen diese unsäglich rumpeligen Dreizylindermotoren anbietet, sowie vor allem VW im Detail arg an der Qualität spart, übertreffen so manche Koreaner sogar BMW - bei deutlich günstigerem Preis. Gerade BMW lebt i zwischen großteils von seinem Image, welches man sich vor allem in den 80er und 90er Jahren durch geniale Fahrzeugkonzepte (agile Limousinen mit drehfreudigen, präzise ansprechenden und enorm laufruhigen Reihensechszylinder - Saugottomotoren) erarbeitet hat.

Natürlich gilt dies nicht generell. Bei den wirklichen Luxusgegenständen (also obere Mittelklasse und vor allem Oberklasse) bieten die selbsternannten "Premiumhersteller" (Audi, BMW, Mercedes) manchmal einen Mehrwert, schlicht aus dem Grund, weil es hierzulande keine oder kaum japanische, koreanische, französische oder italienische Konkurrenzmodelle gibt, aber wenn es um sowas Banales wie einen kompakten SUV geht, kann man getrost zu einem Koreaner greifen - spart man bares Geld damit.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es sind allesamt Autos auf einem guten Niveau. Preis/Leistungsverhältnis stimmt, eine klare Ansage an die immer Überheblicher werdenden Deutschen Hersteller. Stellen sich nur die Fragen warum die Koreaner wie Kia/ Hyundai, die Japaner Lexus/Toyota, Infinity/Nissan do Erfolgreich sind. Diese Deutschen Hersteller strotzen nur so vor Arroganz und Überheblichkeit, wie sie mit ihren Zulieferern umgehen will man am besten erst gar nicht erfahren. Da kommt schnell der Begriff der modernen Sklaverei auf. Nun, nach welchen Prinzipien und Regeln produzieren sie den heute fast alle? Nach dem Fertigungsprinzip welches von Toyota entwickelt und in die ganze Welt an die Hersteller verkauft wurde.

Ich sage nur eins, es ist schon längst nicht mehr der große Deutsche Hersteller hinter dem recht üppigen Verkaufspreis zu finden den man dort erwarten würde. Diese ganzen Zusammenschlüsse sind mittlerweile so stark, dass man fast gar nicht mehr weis welche Marke man eigentlich fährt. Aber die Preisvorstellung ist immer noch die eines großen Deutschen Herstellers geblieben.

Der deutsche Normalverbraucher ist so stark auf die großen Marken eingefahren dass es für einen gewissen Teil nur die großen Deutschen Hersteller gibt, alles andere ist sozusagen Müll. Diese Leute machen sich aber nicht die Mühe und fahren mal einen KIA/ Hyndai zur Probe. Warum nicht? Ganz einfach, sie könnten ja feststellen, dass evtl sogar einige Features besser und eleganter gelöst wurden als bei ihrer heiß geliebten deutschen Marke.

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