Kfz-Werkstatt Beauftragung

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4 Antworten

Hallo,

damit es solchen Ärger nicht gibt, wird vorher - möglichst bei Anwesenheit des Beauftragenden - der Fehler eingegrenzt oder sogar schon spezifisch diagnostiziert. Falls der Beauftragende bei der Diagnose nicht dabei sein kann, weil z.B. die Fehlersuche von vornherein umfangreicher ist als gewöhnlich, sollte die Werkstatt zunächst nur mit der Diagnose beauftragt werden.

Wenn dann die Reparatur in Auftrag gegeben wird, sollte deren Umfang möglichst genau spezifiziert werden, z.B. "Zylinderkopf austauschen", wobei alle spezifischen Maßnahmen wie z.B. "Motorblock planschleifen" mitaufgeführt sein sollten. In diesem Fall darf die Rechnung ohne vorherige Zustimmung des Beauftragenden den Betrag der vorher kalkulierten Kosten um maximal 15% übersteigen.

Hat der Beauftragende jedoch einen unspezifizierten Reparaturauftrag erteilt, z.B. "Reparatur des Motors", und dies vielleicht auch noch ohne Angabe eines Kostenlimits, dann könnte die Werkstatt das mehr oder weniger als Freibrief verstehen.

LG Moritz

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Kommentar von Anaxabia
05.09.2011, 10:27

Ja schon klar. Aber was ist, wenn die Werkstatt meint, dass der Fehler durch den Zylinderkopfaustausch behoben wird (und als Laie kann man ja kaum bewerten, ob das so ist) und der Austausch behebt den Fehler eben nicht? Müssen die dann kostenfrei nachbessern?

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Kommentar von GottLiebtSie
27.09.2011, 07:58

Danke für den Stern!

LG Moritz

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Auch wenn die Frage etwas älter ist, möchte ich gern ergänzen: Wir handhaben das in 2 Schritten: Kunde gibt "mit seinen Worten" die Fehler-/Mängelbeschreibung in den Auftrag. Anhand dessen geht der Mechaniker in die Fehlerdiagnose - und die ist bei neueren Fahrzeugen umfangreicher, als sich der Kunde oft vorstellen kann. Im Ergebnis gibt es eine konkrete Fehlerbeschreibung und einen Kostenvoranschlag zur Behebung des Mangels. Diese Fehlerdiagnose ist natürlich nicht kostenfrei. Wenn der Kunde dann die Fehlerbeseitigung in Auftrag gibt, ist das ein separater Auftrag. Und dann läuft das Auto auch wieder :-) Andererseits, wenn der Kunde z.B. den Auftrag erteilt: Lambdasonde ersetzen, weil ihm einige Glaskugel-Experten im Internet dazu geraten haben, dann mach ich das auch. Egal ob der Fehler danach weg ist oder nicht. Daran sollte man auch denken, bevor man sich in diversen Foren verrückt macht.

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Am besten man macht sich vorher kundig was genau defekt ist und steht nicht wie ein Opfer da. Die Werkstatt muss anrufen und ein O.K. abwarten bevor sie neue Teile einbauen...

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Kommentar von Anaxabia
04.09.2011, 23:28

Deswegen fährt man ja in die Werkstatt, um rauszufinden was genau defekt ist. Wenn die sagen, dass Teil XY ausgetauscht werden muss, dann wird man ja nicht das Gegenteil behaupten. Aber was ist, wenn das eben nicht zum Erfolg führt?

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Man muss den Fehler so gut wie möglich beschreiben, die Werkstatt darf erst mit der Fehlerbeseitigung beginnen wenn sicher gestellt ist das es auch nur das Teil sein muss, wenn die Werkstatt mit ihrer Reparatur falsch liegt dann muss die Werkstatt aus kollanz das falsch reparierte Teil selber tragen, du bist nur für die bennötigte REPARATUR Zahlungspflichtig.

L. G. Aral59

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