kfz Vorwärmer batteriebetrieben

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7 Antworten

Weil die Kapazität der Batterie nun mal sehr begrenzt ist. Und wenn Motor und Batterie kalt sind, braucht es alle Reserven der Batterie, um den Motor zu starten.

Eine Normale Autobatterie hat eine Kapazität von etwa 600 Wattstunden. Ein Vorwärmelement von 2000 W kannst Du damit gerade mal 15 Minuten betreiben, dann ist die Batterie völlig leer. Den Anlasser kriegst Du dann nicht mehr gedreht.

Und "Vorwärmen der Batterie" über Laufenlassen der Scheinwerfer ist der sichere frühe Tod der Batterie...

Das hast Du etwas falsch verstanden. Es gibt prinzipiell 3 Arten von Vorwärmung: Batteriewärmer-Bringt den Akku bei strengem Frost per elektrischem Heizkissen auf eine höhere Betriebstemperatur. ( z.B. 20 Grad ) Dieses soll beim Startvorgang die Stromabgabe optimieren, denn bei zunehmenden Minusgraden wird der Akku reaktionsträge und kann dementsprechend nur weniger Strom liefern. Elektrisch gibt es dann noch eine (zeitgesteuerte) Innenraum- / Scheibenheizung. Dieses dient hauptsächlich dem Abtauen der Scheiben. Die 3. Variante wäre eine richtige Standheizung, welche aufgrund der hohen Heizleistung für den mobilen Betrieb allerdings mit Kraftstoff betrieben wird. Dieses gibt es in 2 Ausführungen : reine Innenraumheizung oder als Modul mit Integration in den Kühlwasserkreislauf des Fahrzeuges. Bei letzterer Version wird über das Kühlwasser auch der Motor auf eine angemessene Temperatur über Null für optimale Startvorraussetzungen gebracht. Diese Wärme kann zur Innenraumbeheizung dann ganz normal über das Fahrzeuggebläse abgegriffen werden.

das einzige was sinn macht wäre standheizung die den motor vorwärmt dann bist nicht abhängig vom netz.alles andere wie scheinwerfer ein ist käse denn der strom fehlt zum anlassen und ist verbraucht,da kannst gleich orgeln mit dem anlasser.motoröl gefriert nicht es wird höchstens immer zäher außer so ab 50°minus was bei uns nicht vorkommt

leg dir eine Standheizung zu, gibts auch mit Zeitsteuerung oder Funk-Fernbedienung. Eine Autobatterie hat bei weitem nicht die Energie um den Motor elektrisch vorzuwärmen. Es gab zwar auch mal Latentwärmespeicher, waren aber vermutlich zu unsicher falls sie undicht wurden

du scheinst hier etwas grundlegend falsch verstanden zu haben. es geht mit nichten um die Batterie,. sondern um den motor. um ihn wirklich gescheit vorzuwärmen, bräuchte es einfach zu viel energie. sprich du würdest dir den warmen Motor mit einer leeren Batterie erkaufen,...

und sooo aufwändig ist das mit einer kraftstoffbetriebenen Standheizung nun auch wieder nicht. den kraftstoffrücklauf anzapfen und einen Auspuff nach unten weg legen... das ist echt kein akt...

lg,Anna

das einzige was wirklich auch für mich erstaunliches bringt ist so eine el heizmatte in die die batterie eingepackt wird und die auch mit batteriestron sich selbst erhält.. ob das jedoch was Bringen kann ist was anderes.

In Nordländern kann man das mit einem klaren ja beantworten den die bei den extrem tiefen temperaturen verlieren Batterien mehr kappazität wie diese Heizmatten verbrauchen.. Das heist nicht das es für Mitteleuropa sinnvoll ist sondern das es einfach von den Temperaturen abhängig ist.

Bei 15-19 grad ist die kälteverlustmenge an Energie bei einer gut gwewarteten und gepflegten funktionalen Batterie deutlich geringer wie durch die Heizung damit ausgeglichen werden kann.. Sprich man verbrennt unnötige Energie.

Bei minus 20 und tiefer sieht das schon anderst aus , dann kann es wirklich Sinn machen und neben dem Fahrbetrieb die Batterie mitzuheizen ist bestimmt auch nicht die schlechteste Idee.. Allerdings ist vor Kauf auf die leistungsaufnahme und den stromverbrauch zu achten denn da gibts es auch sehr sparsamme und sehr Stromfressende Variannten. dann erstmal nachrechnen...

Insbesondere bei LKw und deren Ungeschützten und feihängenden Batteriekästen ist das sogar sehr sinnvoll.. abhängig von der energieaufnahme kann das also eine sinnvolle investition sein wenn man in kaltländern unterwegs ist.. Joachim

Hallo!

  • Blei-Säure-Akkus verlieren stark an Leistung bei tiefen Aussentemperaturen.
  • Das das Anlassen eines Motors bei tiefen Temperaturen alles fordert von der Startbatterie, würde ich alles vermeiden, wass dieser Batterie noch mehr belastet.
  • In den skandinavischen Ländern bei deren extremen Temperaturen im Winter, werden fast alle Autos mit Netzstrom beheizt vor dem Anlassen. Das bedeutet, die Autos sind enteist, der Innenraum angenehm warm, die Heizung funktioniert sofort, da das Motorkühlwasser auch schon aufgeheizt ist, Motoröl ist warm, Batterie ist vorgewärmt mit einer Heizmatte und der Motor startet sehr leicht.
  • Dies ist auch ua. einer der Gründe, warum die Autos in diesen Ländern trotz der extremen Temperaturbedingungen recht lange halten.

Das Gleiche ginge auch mit einer Standheizung. Eine Standheizung hat nur den Nachteil, dass sie teures Benzin oder Diesel verbrennt und Abgase produziert.

Ein Auto mit Standheizung in einer Strasse ist sicher noch keine Herausforderung, aber ein ganzer Strassenzug mit laufenden benzinbetriebenen Standheizungen ist nicht sehr gesund.

LG Bernd

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