KFZ-Versicherungsbeitrag steigt ohne Unfall und trotz steigender Schadensfreiheitsklasse, hat man dann ein Sonderkündigungsrecht?

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4 Antworten

Das kann der Fachmann der ADAC Versicherung oder Deiner jetzigen Versicherung dir am besten und rechtssicher beantworten. Zumindest würde ich das für meine Mandanten tun.

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@Barewaken,

schau einfach mal in deine Versicherungsbedingungen rein, dann kannst du feststellen nach welchen Kriterien Tariferhöhungen möglich sind.

Auf die Schnelle fallen mir folgende Möglichkeiten ein:

Erhöhung der Typklassen, Erhöhung der Regionalklassen,  das Alter der Autos, Erhöhung des Alters der gemeldeten Personen, Wegfall des begleiteten Fahrens, Eintrag ins Zentralregister in Flensburg, usw.

Dies kann jedes Versicherungsunternehmen frei wählen.

Außerdem sollte man bei einem Wechsel nicht nur nach den Preis, sondern auch nach der Leistung schauen.

Ein Beispiel dazu, bei manchen Kfz-Versicherungen gibt es einen Rabattschutz wo bei allen Schäden im Versicherungsjahr kein SF-Rabatt Erhöhung erfolgt.

Im Vergleich dazu: Bei manchen Billiganbietern wie z.B. bei der HUK, ist nur ein Schaden im Jahr frei - der 2. Schaden löst dann eine SFR-Erhöhung aus. 

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Kommentar von Barewaken
28.11.2015, 20:26

Danke werde da mal genauer nachschauen, würde das trotzdem schmahn finden klar bin ich älter geworden aber mit 26 sollte die Risikoeinschätzung eher runtergehen als hoch, das Auto ist auch erst 5 Jahre alt und einen Eintrag ins Zentralregister ist ebenfalls nicht vorhanden. Des weiteren geht es ja darum das mir andere Versicherungen sogar noch bessere Lestungen bieten als die jetztige und das für (viel) weniger Knete. Danke trotzdem noch mal für die Antwort

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Sofern die Fakten deines Textes zutreffen, hast du ein Kündigungsrecht ab dem Zugang der 2016er Kfz-Rechnung für rund 1 Monat.

Es ist mir zwar nicht begreiflich, warum Jemand Muße findet, hier eine Frage zu posten - aber gleichzeitig befürchtet, bis zum 30.11. keine Kündigungsschreiben mehr formulieren zu können! Grundsätzlich ist es wie oben genannt! Warum? Weil es auf der Rückseite der Rechnung draufsteht...

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Kommentar von Barewaken
28.11.2015, 20:32

Natürlich schaffe ich es bis zum 30.11 ein Kündigungsschreiben zu formulieren ;) allerdings ist Dieser der Montag und die Kündigung ist somit auch erst dann zustellbar und ich kenne die Pappenheimer das so eine Kündigung auf den letzten Drücker dann nicht angenommen wird "weil sie zu spät bearbeitet wurde / eingetroffen ist oder was auch immer" daher einfach die Frage nach dem Sonderkündigungsrecht. Ich bin lieber vorbereitet als dann dort blöd zu stehen ;) warum man das nicht versteht und einem gleich sowas wie Unvermögen  / Müßigkeit vorwirft, ist mir unbegreiflich ;)

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Wenn die Veränderung auf die Typ- oder Regionalklasse zurückzuführen ist, dann gibt es kein Sonderkündigungsrecht, da die Typ- und Regionalklasse sich dann auch bei allen anderen Versicherungen ändert. Die werden vom Staat vorgegeben.

Ist das eine richtige Beitragserhöhung, dann kannst Du kündigen.

Dass andere günstiger sind, ist kein Kündigungsgrund.

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Kommentar von Barewaken
28.11.2015, 20:35

Habe dazu mehrere Quellen im Internet gefundenn. Zitiere mal aus Einer.

"Kommt es zu einer Erhöhung der Jahresprämie durch den Versicherer, besteht grundsätzlich Sonderkündigungsrecht. Zu einer Beitragserhöhung im neuen Jahr kommt es dabei häufig durch eine Änderung in der Risikoeinstufung des Fahrzeugs oder des Wohnortes, den sogenannten Typ- und Regionalklassen. Das betrifft alljährlich etwa ein Drittel aller in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge. Sobald der Versicherer aus irgendeinem Grund die Beiträge erhöht, ohne die Leistungen zu ergänzen, greift immer das Sonderkündigungsrecht. Im Kündigungsschreiben sollte dabei konkret auf die Beitragserhöhung Bezug genommen werden"

Verstehe das so, das ich dieses Kündigungsrecht auch bei der Erhöhung durch Typ- und Regionalklasse habe.

Grüße

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