KFZ-Verkauf, Käufer möchte gegen mich gerichtlich vorgehen?

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3 Antworten

Vorab: Der Verkäufer möchte nicht gegen dich gerichtlich vorgehen, sondern sagt nur, er würde das tun. In den meisten Fällen ist das nur Säbelrasseln.

Wenn Du nicht explizite Zusagen zur Reifenmarke gemacht hast, hat er da gar keine Change. Ansonsten stellt sich die Frage, wie alt die Reifen sind (Stichwort DOT) und in wie weit die Schädigungen haben und ob sie weitestgehend abgefahren sind.

Das den Turboladerschaden angeht, stellt sich die Frage, wie vorhersehbar es für dich war. "Gekauft wie gesehen" ist nicht so viel wert, wie allgemein angenommen. Auch ein Ausschluss der Sachmängelhaftung bringt dir hier nicht viel. Wenn Du aber eine Inspektion kurz vor dem Verkauf nachweisen kannst, sollten nicht allzugroße Probleme für dich entstehen, wenn er klagt.

Gute Frage.net ist doch kein Forum für Rechtsberatung. Versuche einfach die Frage wieder zu löschen, bevor sich die "Hobbyanwälte" drauf stürzen. Wenn vom Käufer wirklich was kommen sollte, dann gehe einfach zu einem Anwalt ;)

Kommentar von Ifm001
21.10.2016, 18:14

Beschäftige dich lieber mal mit dem Sinn und Zweck eines Forums. Bei deiner Sichtweise müsste man alle Formen schließen, denn es es ist Basis eines Forums, dass sich da Laien tummeln.

... und an deinem letzten Satz erkennt man schön, dass Du nicht wirklich zuene gedacht hast. Ein Anwalt kostet Geld und auch der hat seinen Tunnelblick. Ich jedenfalls hatte schon mehr als einmal Kontakt mit einem Anwalt, der mir abgeraten hat, den Rechtsweg zu gehen. Ich solle dich einfach zahlen. Nach guter Eigenrecherche habe ich alleine weitergemacht ... et voila, die Gegenseite hat aufgegeben.

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Lass ihn machen, er wird kaum eine Chance haben !

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