kfz unfall, keine schuld, nicht versichert

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5 Antworten

Dass bei de Fahrzeuge bei der gleichen Gesellschaft versichert sind, spielt keine Rolle. Wenn deine Freundin aber bereits angemahnt wurde, fährt sie ohne Versicherungsschutz. Das wird als Straftat bewertet und kostet auch Punkte in Flensburg. Trotzdem würde ein Schaden eines Dritten reguliert. Die Versicherung klagt dann das Geld natürlich wieder ein.

Bei einer Meldung bei der Polizei wird unter GARANTIE auffallen, dass der Wagen zur Zeit ohne Versicherungsschutz unterwegs ist. Dann wird das auf jeden Fall teuer.

Da solltet ihr umgehend die fällige Prämie zahlen, und euch ganz schnell einigen.

Wenn deine Freundin aber bereits angemahnt wurde, fährt sie ohne Versicherungsschutz

Nein, solange der Vertrag noch nicht gekündigt wurde, ist das Fahrzeug weiterhin versichert, liegt also keine Straftat vor. Die Versicherung kann sich höchstens auf Leistungsfreiheit gegenüber dem Versicherungsnehmer berufen. Dem Geschädigten muss sie aber dennoch Schadensersatz leisten.

Vorliegend aber muss ja die Gegenseite den Schaden ersetzen.

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nachträglich der polizei melden bringt nichts (beweisfotos) aber ein unfall muss nicht unbedingt polizeilich aufgenommen werden. es besteht die möglichkeit dass ihr nicht das volle geld erhaltet weil ihr nicht versichert gewesen seit aber im groben und ganzen ist trotzdem die gegen versicherung (bei euch nun die selbe) die zu zahlen hat egal ob ihr versichert seit oder nicht weil der der schuld hat ja den schaden zahl bzw diese versicherung waere nur gut wenn der unfallgegner die schuld voll annerkennt hilft bestimmt sehr

danke für die info :)

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Sie kann die offene Rate zahlen. Hat der Versicherer bereits gekündigt, gibt's dadurch aber nur Versicherungsschutz ab Zahlung, nicht rückwirkend. Für die Schadenersatzpflicht des Unfallverursachers ist es unerheblich, od das geschädigte Fahrzeug versichert war. Unfallaufnahme ohne Polizei kann Nachteile haben, wenn man keine zuverlässigen Zeugen hat. Der Unfallgegner kaönnte sich's anders überlegen und seine Schuld bestreiten. Versicherung zahlt aber auch ohne Aufnahme durch die Polizei. Man sollte den Unfall in diesem Fall auch nicht nachträglich der Polizei melden: Es hätte keinerlei Beweiswert mehr für den Unfallhergang, würde aber u.U. eine Bestrafung wegen Fahrns ohne Versicherungsschutz nach sich ziehen.

Solange der Versicherungsvertrag eingelöst ist (Erstbeitrag bezahlt) und nicht von der Versicherung gekündigt wurde, bleibt er bestehen. Wenn das so ist, dann ist deine Freundin also nicht unversichert gefahren.

Allerdings kann die Versicherung sich auf Leistungsfreiheit berufen, wenn der Beitrag mehr als 14 Tage lang überfällig war. Das bedeutet, dass sie zwar einen von deiner Freundin verursachten Schaden zu ersetzen hätte, diesen Schadensbetrag aber von deiner Freundin bis zu einer Höhe von 5000 Euro zurückfordern könnte.

Das alles aber spielt hier gar keine Rolle, da hier der Spurwechsler die alleinige Schuld trägt, wenn es beim Spurwechsel zu einem Unfall kommt und er dem Unfallgegner keine Mitschuld nachweisen kann. Dann muss die Versicherung des Spurwechslers euren gesamten Schaden zahlen.

Zu den Fragen:

1) Solange der Vertrag eingelöst (Erstbeitrag bezahlt) und nicht gekündigt ist, läuft er noch, auch bei fehlender Rate. Deine Freundin ist also versichert gefahren.

2) Nein.

3) Eine private Regelung hat den Nachteil, dass man sich ggf. bei plötzlich auftretender Zahlungsunwilligkeit des Unfallverursachers mit diesem herumschlagen muss. Tipp: Wenn ihr nett seid (und der Unfallverursacher auch) dann gebt ihm eine Chance. Lasst den Schaden begutachten und fordert den entsprechenden Schadensersatz. Setzt dafür eine Frist! Wird nicht innerhalb dieser Frist gezahlt, dann wendet euch ohne weitere "Verhandlungen" an die Versicherung. Die Versicherung zahlt auch ohne polizeilichen Unfallbericht.

4) Nein, das ist nicht erforderlich und bringt auch nichts.

Den rückständigen Beitrag sollte deine Freundin so schnell wie nur irgend möglich zahlen!

super hilfreich, vielen dank!

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das hauptproblem ist, dass meine freundin vom bezirksamt einen brief bekommen hat, mit der aufforderung den wagen still zu legen (zwangsstilllegung). und die kennzeichen wurden entstempelt was sie gar nicht gemerkt hatte.

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Das Ganze ergibt doch keinen Sinn. Wenn ihr euch einig seid über die Schuldfrage (wozu Polizei? gibts Fotos?) und wenn die Verursacherin so wie so alles aus eigener Tasche zahlen will (das verstehe ich unter privat reglen) - wo ist das Problem?

danke für die schnelle antwort.

privat regeln im sinne von, dass die versicherung den schaden übernehmen soll. der vater der gegenseite wollte das gerne selbst zahlen, damit deren beitrag nicht steigt. aber meine freundin möchte es lieber über die versicherung laufen lassen, wenn es keine nachteile für sie hat. daher die fragen. (sie befürchtet, dass die gegenseite sie im preis drücken wird, weil sie 1 woche unversichert auto gefahren ist).

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@kaufsucht

Die Gegenseite hat die Wahl der Bezahlung; das wäre ja noch schöner, wenn das der Unfallgegner festlegen könnte. Sie hat außerdem die Wahl der Werkstatt, wenn das nicht mit Geld gelöst werden soll. (Qualität muss gewährleistet sein)

Ich finde, ihr solltet da keine Vorschriften machen und jemanden ins Verderben reißen, wenn ihr selbst Dreck am Stecken habt. (und das IST ein Problem, wenn eine Fahranfängerin bzw. ihr Vater als Zweitwagenbesitzer krass zurück gestuft wird und jahrelang büßen muss)

Preis drücken hätte mit dem Unfall nichts zu tun. Das wäre normale Erpressung. Könnte jeder, der davon weiß.

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