Kfz Mechatroniker hat zu viel repariert

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6 Antworten

Kommt darauf ab was in den Vorgesprächen gelauffen ist.. Hat der kunde geäussert das er dringend oder zu einem Termin fahren muß   ggf grössere Strecke oder anderweitig den Wagen unbedingt benötigt ...  Termin fest vereinbart ? 

Dann ein klares ja  im  Kundenínteresse.( ist meine persönliche  meinung dazu.. ) denn das ist eine reine Frage der Begründung.  Mobilität des Kunden sicherzustellen  wird hier priorisiert... oder  zuerst mal  versuchen Kontakt zu  bekommen und nachzufragen.. und damit ev wertvolle Zeit zu verlieren..

Wurde vereinbart da im Falle einer  weiteren zusätzlichen erforderlichen  Reparatur  ev Mehrkosten ( meist werden die  mit ca 100 euros gedeckelt ) durch Anruf beim  Kunden durch diesen zu genehmigen ist  was durchaus Gängig  und  legim ist dann darf der Mechatroniker den Wagen  auch nicht auf eigene Faust reparieren..

Das ganze  also auch die Reparatur ohne direkten Auftrag setzt natürlich voraus das sich die reparatur im wirtschaftlichen Sinne lohnt  den würde ein sogenannter wirtschaftlicher Totalschaden vorliegen, bedeutet da die Reparaturkosten den Restwert des Fahrzeuges übersteigen oder nicht mehr rechtfertigen  dann wird das grenzwertig und es darf nicht repariert werden.. egal was  sonst der Fall ist..

Nach dem Vertragsrecht dürfte nicht repariert werden ohne zustimmung des Kunden..

Liegen technisch relevannte Sicherheitsmängel vor  die im Verlaufe der instandsetzung erkannt werden dann darf der Mechantroniker den Wagen nicht freigeben bzw dem kunden nur gegen entsprechende Unterschrift auf einem Belehrungsformular aushändigen. Wenn der Wagen wegen sicherheitsmängeln nicht Betriebsbereit ist darf die Werkstatt die Abholung an ein Transportfahrzeug oder Hänger zwingend  vorgeben  trotz  erfolgter  Belehrungsunterschrift die generell trozdem erfolgen sollte..

Mit der Äusserung oder dem Zusatz nur mit Transportfahrzeug  zu bewegen ist klar das es um einen schwerwiegenden mangel gegangen sein muß  und den würde ich auch nicht herausgeben  ohne mich entsprechend anzusichern. den der Werkstattbetrieb haftet auch bei Herausgabe  für die Betriebs und Verkehrssicherheit.   Wenns ein Stammkunde ist würde ich den anrufen oder  wenn nicht erreichbar dann reparieren bevor jemand zu Schaden kommt..

Verbunden  mit dem Risiko das ich die verbauten Neuteile wieder demontieren muß und dafür auch kein Geld bekomme.. falls der Kunde die instansetzung  im nachhinein ablehnt.. was mir jedoch noch nieh passiert ist.. 

Man kennt seine Kundschaft oder kann die meist auch soweit einschätzen das solche  Problem erst nicht auftreten  oder keine werden weil sowas entweder im Vorgespräch  geklärt  oder bei der Durchsicht festgestellt wird.. Wenn die Rechnung nicht Bar beglichen ist kann die Werkstatt den Wagen  als sogenanntes Pfandrecht einbehalten..

In diesem Fall scheinen beide nicht ganz korrekt gehandelt zu haben  nun macht das beste draus und wenn die Preise stimmen   kann sich der kunde nicht beschweren den die mehrkosten haben vermute ich sein leben gerettet..  Joachim

Wenn die Bremsen abgefahren waren hat er doch richtig gehandelt. Rechtlich gesehen kann ich das nicht beurteilen ich war auch immer nur der in der Werkstatt😄 aber wir haben eig immer vorher angerufen und nachgefragt und die meisten haben auch eingewilligt wenn nicht musste der Kunde unterschreiben das er in Kenntnis darüber ist das sein Fzg nicht mehr sicher ist. Es gibt auch Leute die sich darüber beschweren wenn ihr Auto mit abgefräßten Bremsen aus der Werkstatt kommt.

Hallo,

wenn Du einen Auftrag hast wo drin steht was er reparieren soll, dann hast Du schon gewonnen :-)

Wenn Dich niemand auf irgendwelche Mängel hingewiesen hat, ist dies eine geschenkte Reparatur auf Kosten der Werkstatt.

Hast Du das Auto nur abgegeben mit den Worten reparier dies und jenes, tja dann haste wirklich Pech gehabt.

"Das Fahrzeug ist nicht verkehrssicher, Sie dürfen so nicht fahren"

"Ok, dann hol ichs mitm Hänger"

-> Die Logik vom Mechaniker ist fürn ...

Mein Meister hat bei der Ausbildung immer gesagt, bloß nichts unabgesprochenes machen, denn wenns dem Kunden nicht passt, zahlt am Ende die Werkstatt.


Wenn die Bremsbeläge und Scheiben hinten lebensgefährlich verschlissen oder defekt sind, kann der mechaniker auch ohne Absprache eine reparatur einleiten. Schließlich willst du ja ein Fahrbereites Auto abholen. Meiner Meinung nach, solltest du dich glücklich schätzen an eine Werkstatt geraten zu sein, die dein Auto ordentlich durchguckt und dich nicht mit gefährlichen Mängeln auf die Straße schickt. Natürlich wäre es gut gewesen, wenn er dich davor informiert hätte.

Mein Rat an dich: Lass dir die Altteile zeigen. Dann siehst du, dass es nötig war.

Du kannst die erhöhte Rechnung auch verweigern, nur hat die Werkstatt dann auch das Recht die verschlissenen Altteile wieder zu montieren.


Waren die bremsen kaputt? Wie teuer? Anwalt?

8gfz4ht 08.05.2015, 18:12

hinterbremse war kaputt

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RVPT0R 08.05.2015, 18:15

Dann bezahl es und gut ist, oder? Musst halt dann nicht nochmal wegen bremsen hin

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Skinman 08.05.2015, 20:54

Es ist SO typisch deutsch, da sofort an einen Anwalt zu denken. m(

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RVPT0R 09.05.2015, 00:09

Hahaha ich bin kein deutscher, aber oke - anwalt war auch keine ernste option nur stell dir vor du musst statt 120€ auf einmal 380€ zahlen (hat nichts mit dieser frage zu tun) solche fälle gab es öfter wo unnötig repariert wurde - und eigentlich lohnt sich bei solch niedrigen beträgen kein anwalt

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