Keyens Zusammenhang mit Kommunismus

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1 Antwort

Der Keyenismus und der Neolibaralismus sind die zwei grob umzeichneten Richtung des Kapitalismus. Der Kommunismus und der Anarchismus sind bekanntlich die beiden Richtungen des Sozialismus.

Um das alles zu Verstehen muss man ein klein wenig über Ökonomie bescheid wissen. Der Kapitalsismus hat das oberste Ziel, Profit zu erzeugen. Der Profit diktiert das Tun und Lassen der Wirschaft. Im Neoliberalismus wird das Arbeitsangebot durch die Finazmärkte, also durch Spekulationen bedingt erhöht oder gesenkt. Zudem steht der Profit meist vor dem Wohlergehen von Mensch und Natur. Im Keynsiansimus hingegen soll das Arbeitsangebot fest durch die Anzahl der produzierenden Güter bestimmt werden. Zudem soll er Staat die Wirtschaft mit Gesetzen flankeren, dass ein Teil der erwirschafteten Gutes den Arbeitnehmern zu gute kommt. Durch diese politische Richtung entstanden auch Krankenkassen, Sozialgelder, Altersrenten usw. Zudem versucht der Keynisanismus die Unterkonsumation durch diese Gesetze einzuschränken.

Die Unterkonsumationstheorie von Karl Marx ist heute selbst im bürgerlichen Lagen weitgehend annerkannt. Ich versuche dir so einfach wie möglich zu erklären, was die Unterkonsumation ist. Ein konkretes Beispiel:

In einer Stadt gibt es 2 Tischler. Irgendwann ist der Markt gesättigt, was heisst das jeder Einwohner ein Tisch hat. Somit kann ein Unternehmen nur noch auf kosten des Anderen wachsen. Durch die Konkurenz sind die Tischlereieigentümer gezwungen, ihre Produkte möglichst billg zu verkaufen. Dazu hat der Eigentümer zwei Möglichkeiten... 1. er braucht material einer geringeren und billigeren Qualität oder 2. er senkt die Löhne (bzw sozialgelder etc.) der angestellten. die Angestellten verdienen so immer weniger und konsumieren demnach auch immer weniger. Durch den Konsumrückgang muss der Tischlereiinhaber seine Produkte noch billiger verkaufen, was wiederum lohnsenkungen zur folge hat usw. usf.

Der Keynsianismus bestimmt heute noch die ökonomischen Vorstellungen der Sozialdemokraten. Doch diese politische Richtung scheiterte am ewigen Profitstreben des Kapitalismus. Waren alle Märkte gesättigt veruschte man militärisch oder an der Börse mittels Spekulationen Geld zu verdienen, was im Neoliberalismus endete.

Kommunismus ist ein Sammelbegriff diverser politischer Strömungen. Grob umrissen unterscheidet man heute unter Stalinismus, Maoismus, Marxismus/Leninismus, Trotzkismus, demokratischer Sozialismus und Rätekommunismus. Die verschiedenen Richtungen unterscheiden sich teilweise sehr stark in politischen und ökonomischen Fragen, besonders was die Autoritätsfrage betrifft. Gemeisam haben sie, dass sie durch die Revolution die Fabrikeigentümmer (Eigentümer an den Produktionsmitteln) enteignen und durch Räte/Kollektive ersetzen wollen. Anmerkung am Rande: Soviet Union heisst auf deusch "vereinigte Räte". Im Gegensatz zum Keynsianismus will der Kommunismus somit die herrschenden komplett entmachten. Die Kommunisten sind der Ansicht, dass der Keynesianismus an der Profitlogik des freien Marktes scheitert und eine grundlegende gesellschaftliche und politische veränderung notwendig sind.

hoffe dir hilfts nen bisschen weiter....

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