Keyboard für Pianoersatz

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4 Antworten

Kauf dir doch ein elektronisches Klavier. Da passt der Tastenanschlag udn die Tastenanzahl wenigstens. Viel besser als Klavierersatz, als ein Keyboard.

zB das Yamaha P60, was es gebrauchst schon sehr billig gibt und ohne Beine problemlos unter so manches Bett passt.

alphabeta12 21.10.2012, 10:43

Ich hab mal Gegoogelt, wegen dem Yamaha P60. Hast du schon erfahrung mit dem Teil? und worin unterscheidet es sich von einem Keyboard? (Wenn man es als Pianoersatz sieht). Wenn man es spielt, hört es sich auch wie ein Piano an und kann man damit gut Klavierstücke (Mozart, beethoven, oder Moderne Künstlertitel) spielen.?

Eignet es sich auch gut zum üben, sprich wenn ich ne eigene Wohnung habe und später ein Richtiges Klavier, würde es kein Problem von der Übung her das Klavier zu spielen?

Ich danke im Vorraus.

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Mandek 21.10.2012, 16:56
@alphabeta12

es ist halt ein billiges Ersatzteil für ein Klavier. Es hat genug Tasten und einen genauen Tastenanschlag. Die Umstellung zu einem richtigen Klavier ist nicht vorhanden, es ist 1:1. Der Klang entspricht einen Klavier, wobei er natürlich nicht an hochwertige Instrumente rankommt.

Vorteil ist bei dem Teil, bei jedem anderen E-Piano aber auch, daß man auch per Kopfhörer spielen kann und somit seine Umgebung nicht stört (Übung bei Nacht möglich).

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Mandek 22.10.2012, 19:13

Danke fürs Sternchen :-)

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Mit deinen Angaben kann ich dir ein elektrisches Piano (E-Piano, Stagepiano ....) empfehlen. Das soll "gewichtete" Tasten, wie beim richtigen Klavier haben, damit man in etwa den Anschlag wie beim Klavier üben kann. Je nach Produkt gibt es sehr viele Zusatzfunktionen, USB, MIDI, Pedal- und Kopfhörer- Anschluss, verschiedene Instrumental-Töne (Klavier, Harfe, Orgel, Flöten, Gitarre, Schlagzeug, Trommeln...). Man kann die Lautstärke einstellen, ein Rhythmusprogramm zum Lernen oder wie eine Begleitband einsetzen.

Am Anfang kann ein Miet-Instrument praktisch sein, das kannst du bei Gefallen später kaufen oder auch gegen ein besseres umtauschen, wenn du eines mit schönerem Klang findest. Auch gibt es immer wieder gute gebrauchte. Achte vor allem auf eine gute lautlose Tastatur, manche machen ein nervendes "Plastikgeräusch".

Was anderes ist ein Keyboard. Das ist für ein Ein-Mann-Orchester-Konzept ausgerichtet und hat genau deshalb 1000 Funktionen, die du n i c h t willst. Da "arbeitet" die linke Hand vornehmlich als "Toningenieur" und holt per Computer die nötigen Begleitakkorde und Rhythmen. Und mit der rechten Hand spielst du die Melodie mit deinen jeweils ausgewählten Instrumenten durch Tastendrücken. So bekommst du Töne vom Saxophon, Gitarre, Flöte, Harfe, Klavier, Geigen usw. Allerdings lernst du damit nicht mit den richtigen Instrumenten spielen und auch keinen brauchbaren Klavier-Anschlag.

Geh in ein verschiedene Musikhäuser und lass dir verschiedene Instrumente zeigen und vorspielen. Es kommt sehr auf den schönen Klang an, wenn man sich entscheidet über Jahre ein richtiges Instrument mit Erfolg zu lernen. Es soll ja Spass machen, dann wird auch häufiger geübt.

... z.B.: http://www.musikhaus-kupferschmid.ch/index.html

...und dann fang bitte richtig mit Musiknoten und beidhändig mit den Grundlagen der Fingertechnik zu lernen an. Ein gutes Lernkonzept ist ein Notenbuch mit CD : z.B Titel Klavierspielen, mein schönstes Hobby. Alles andere ist Zeitverschwendung, ebenso Synthesia und andere Tutorials.

Dazu Infos in den hilfreichsten Antworten, Klavier-Tipps und Ergänzungen >> autsch31<<

LG mary

  1. Wenn du keine 1000 Funktionen brauchst, brauchst du auch kein Keyboard. Genau dieses Konzept steht doch dahinter, die Vielfalt, womit man die Leute unterhält. Deshalb ist ein Keyboardspieler auch kein Klavierspieler, und deshalb brauchst du ein E-Piano oder ein Stagepiano, wenn das mit dem "normalem" Klavier nicht klappt.

  2. Die Tastatur muss gewichtet sein, und als Klavierersatz brauchst du die vollen 88 Tasten, dann brauchst du auch keine Angst haben, dass bei manchen Songs der Tonumfang zu groß sein könnte. Und ein Klavierersatz und wenig Geld, das schließt sich aus. 500€ wäre das mindeste für ein halbwegs gutes Stagepiano. Wenn du ein E-Piano willst, läge das Minimum bei ca. 800€ (Gebrauchtpreise ausgeschlossen). Yamaha hat ein paar billigere, aber ich finde, das hört man deutlich am Ton, wo da gespart wurde. Bei thomann oder Session Music hast du gute Übersichten mit Kritiken und Videos. Danach solltest du unbedingt googeln, sobald die Kritik sehr durchwachsen ist, lass lieber die Hände davon.

  3. USB-Anschluss hat so ziemlich jedes Keyboard und jedes E-Piano. Wie genau das mit Mac und Synthesia geht, kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen. Für PC-Aufnahmen verwende ich immer ein separates Masterkeyboard. Da müsste aber irgendwo eine Anleitung stehen.

Danke schön. Ich bin froh, dass ihr mir so schnell helfen konntet. Um ein Haar hätte ich mir ein Keyboard angeschafft. Das hätte ich sicher bereut.

Am besten werde ich mich in einem Musikhaus/Musikgeschäft erkundigen. Wenn die mir etwas vorspielen, können eher meine erwartungen erfüllt werden.

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