Ketten oder Narbenschaltung für sehr lange Strecke (1100 km)?

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3 Antworten

Eine Nabenschaltung (ohne R) ist meines Wissens nach wartungsfrei, hat dafür aber einen niedrigeren Wirkungsgrad und oft eine kleinere Bandbreite. Es gibt Leute, die zigtausende Kilometer mit ihrer Nabenschaltung zurückgelegt haben.

Die Kettenschaltung ist defektanfälliger, wartungsaufwendiger, man kann sie aber für einen sehr großen Geschwindigkeitsbereich auslegen und nen besseren Wirkungsgrad kriegst auch nicht. Ist außerdem günstiger in der Anschaffung und leichter.

Vergiss den Wirkungsgrad, die 2% merkst du nicht. 

Es geht beides normalerweise nicht kaputt, aber wenn, dann ist ein Teil der Kettenschaltung sehr viel leichter zu ersetzen. 

Letztlich: Wenn du wirklich auf unbedingte Zuverlässigkeit bauen willst, nimm in Kauf dass du evtl nicht die große Bandbreite hast, und setz auf ne Nabe.

Wenns dir um Gewicht, Verfügbarkeit, Bandbreite oder so geht, wärst du wohl besser damit beraten, den höheren Wartungsbedarf in Kauf zu nehmen und ne Kettenschaltung zu nehmen.

Die einfachen Nabenschaltungen, 3-Gang, 5-Gang, 7-Gang auch noch, sind perfekt für Cityräder, wobei ich die leichteren mit weniger Gängen sogar noch besser finde. (F&S Torpedo Dreigang liebt meine Tochter, selber fahre ich auch noch ein Pentasport-Damenrad, manchmal.)

Dann gibt es teuren Topprodukte, von Shimano, oder die Rohloff, die allein schon einen Tausender kostet. Die können es mit der Kette aufnehmen, wollen aber gewartet werden und leicht sind sie auch nicht.

Für Touren oder sogar Sport kommt nur eine Kettenschaltung oder die Rohloff in Frage.

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Nabenschaltungen sind wartungsärmer. Da die Schaltung geschützt in der Nabe sitzt, ist sie dort vor Umwelteinflüssen sicher.

Kettenschaltungen sollten aber auch keine Probleme machen. Diese bieten dann den Vorteil, dass du mehr Gänge und eine bessere Übersetzung hast.

Eine Kettenschaltung kann man halt auch unterwegs mal relativ schnell reparieren, wenn was sein sollte. Man sieht meist sofort wo das Problem liegt und muss nicht erst die Nabe öffnen.

Also ich habe bisher noch keine schlechte Erfahrung gemacht fahre jezt scho über 5000 km mit der gleichen Kettenschaltung ohne Probleme und würde auch eher zur kettenschaltung tendieren weil sie für weitere strecken einfach viel komfortabler ist was die gang wahl anbegeht oder auch das berg fahren ist wesentlich angenehmer klar kann es sein das die vlt die kette springt aber die is schnell wieder drinnen.

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