Ketogene Diät ohne chronische Erkrankung?

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Ich ernähre mich seit 52 Tagen ketogen und habe keine chronische Erkrankung. Mein Ziel sind die 12 Wochen zu erreichen. Danach werde ich meine Ernährung nochmals etwas anpassen. Zuvor habe ich bereits die anabole Diät ausprobiert.

In Bezug auf die ketogene Ernährung kann ich dir empfehlen, es schrittweise anzugehen und nicht von heute auf morgen zu starten. Da du deine Kohlenhydrat Zufuhr komplett runter fährst, auf etwa 50g/pro Tag. Wenn du aktuell sehr viele Kohlenhydrate zu dir nimmst, rate ich dir, die Dosis wöchentlich langsam zu senken. Bevor du komplett mit der ketogenen Ernährung startest.

Womöglich wirst du in den ersten beiden Wochen der ketogenen Ernährung öfter mal Kopfschmerzen haben und dich unwohl fühlen. Sowie Schlafprobleme haben. Das sind natürliche Nebenwirkungen durch die Stoffwechselumstellung.

Empfehlenswert ist es, dass du dir ein Ketonwert-Messgerät zulegst. Damit kannst du deinen Ketonspiegel im Körper über dein Blut regelmäßig messen und so nachvollziehen, wie du auf die Ernährungsform reagierst und ob du in der Ketose bist. Die Ketose ist schließlich dein Ziel.

Meine Makronährstoff Verteilung sieht aktuell so aus:

  • KH: 4-5%
  • Fett: 70-75%
  • Eiweiß: 20-25%

Achte darauf nicht zu viel Eiweiß zu essen. Da der Körper Aminosäuren in Glucose umwandeln kann. Es empfiehlt es sich, so viel Protein zu essen, wie man Magermaße besitzt. Hier kommt dann eben dein Messgerät zum Einsatz. Damit kannst du genau verfolgen wie dein Körper auf eine entsprechende Proteinzufuhr reagiert, ohne die Ketose vielleicht zu behindern.

In Bezug auf das Fett ist es ratsam, hauptsächlich gesunde Fette zu sich zu nehmen, wie Fette aus Öle auf pflanzlicher Basis, Nüsse und Kerne oder ungesättigte Fettsäuren aus Fettfischen. Ab und zu mal auch aus rotem Fleisch.

Besonders wichtig ist es täglich ausreichend Gemüse zu essen und ausreichend zu trinken 2-2,5l/Tag. Deinen Mineralstoffhaushalt kannst du zusätzlich zum Gemüse auch noch mit Gras Säften und Kräutertees decken.

Mir persönlich hat die ketogen Ernährung einige Vorteile gebracht:

  • schönere Haut
  • gesteigerte Konzentration und Leistungsfähigkeit
  • schnellere Regeneration und weniger Muskelkater (ich nehme aber auch zusätzlich noch MSM)
  • Bessere Ausdauer
  • geringere Anfälligkeit für Entzündungen und Erkältungskrankheiten
  • kein Tagestief, da so gut wie kein Blutzuckerschwankungen stattfinden, wie nach dem Verzehr von Kohlenhydraten
  • geringere Nervosität und niedrigeres Stresslevel
  • Deine Zwischenzellflüssigkeit wird durchgespühlt, da du kaum säurebildende Lebensmittel isst. Somit hat der Körper genug Zeit evtl. Schlacken loszuwerden. Das finde ich ist so ziemlich einer der wichtigsten Punkte, weil du dadurch viel an Gesundheit gewinnen kannst.

Du schreibst von diesem Ketonwert-Messgeraet via Blut... meine Freundin hatte aber via Urin mit so Pinkelstreifen gemessen. Ist dass das Gleiche in Gruen oder gibt es da einen bedeutenden Unterschied? Und auch finanziell?

Auch schreibst Du man solle taeglich ausreichend Gemuese essen... aber kommt man dann nicht auch schnell ueber die maximale KH-Menge? Sorry, aber ich kenn mich mit dem ganzen Ernaehrungskrimskrams noch nicht so aus... sind alles boehmische Doerfer fuer mich! ;o)

Und wie meinst Du das mit dem Eiweiss und den Magermassen? Was sind ueberhaupt Magermasse? Ich war noch nie wirklich mager, falls das damit gemeint ist... ;o)

Ich muss taeglich Medikamente (Psychopharmaka) nehmen und wuerde gerne wissen, ob es zur Keto-Ernaehrung/-Diaet und Medi-Einnahme irgendwelche Info's gibt? Du schreibst zwar das Du nicht (chronisch) krank bist, aber vllt. weisst Du ja was dazu bzw. kannst mich auf Info's verweisen... da ich mir auch irgendwie durch die Keto-Geschichte eine Verbesserung meines Zustandes erhoffe.

Und schlussendlich: koenntest Du ein abschliessendes Gesamtresuemee zu Deiner Keto-Zeit ziehen, da Deine angestrebten drei Monate ja nun schon laengst rum sind?! Wuerde mich sehr interessieren... auch ob Du 'nen JoJo-Effekt hattest (wobei ich das bei Dir weniger glaube)?

Ich hoffe meine vielen Fragen nerven Dich nicht und das Du diese Nachricht ueberhaupt mitbekommst, da Dein Kommentar ja schon was her ist (Sorry, kenn mich hier noch nicht so aus...).

Danke & liebe Gruesse...

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"Das Keto-Prinzip" von Bruce Fife

"Ketoküche für Einsteiger" von Ulrike Gonder

"Ketogene Ernährung" von Philipp Jung

"Ketogene Diät für Einsteiger: 21-Tage-Challenge" von Timo Lehmann

"Low Carb High Fat" von Jane Faerber

"Die Anabole Diät" von Klaus Arndt

Was könnt ihr mir empfehlen? Selbst Erfahrung gemacht? Oder noch andere Bücher?

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