Kennt wer gute und hilfreiche Lerntipps?

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5 Antworten

Hallo gondza,

stell mal erst fest, zu welchem Wahrnehmungstyp du gehörst.
Manche lernen besser, wenn sie hören (auditiv), manche über das Sehen
(visuell), manche über Handhabung und Fühlen (haptisch), manche über das hören (akustisch), manche sogar über das Schmecken oder über das Riechen (olfaktorisch) – Und da setzt du deinen Schwerpunkt.

Sieh dir dazu mal den Link an:

http://www.i-bux.com/Wahrnehmungstypen.html

Und dann geht es in die praktische Arbeit:

Das "Werkzeug" muss stimmen: Arbeitsmaterial, Sportzeug, Hausarbeiten, Mitarbeit im Unterricht, Aufmerksamkeit, Ordnung, Sozialverhalten, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, regelmäßiger Schulbesuch, Höflichkeit, Konflikthandhabung, Elternkontakt zur Schule. Das sind Dinge, die
jeder bringen kann, egal mit welchem Leistungsstand. Sie sind aber die Basis, damit man überhaupt vernünftig arbeiten kann.

Arbeitsplan machen: Was ist dringend? – Was ist wichtig?
(Das ist ein Unterschied!) Dringendes zuerst erledigen, Wichtiges danach,
Kleinkram wie Aufräumen und Taschepacken, Bleistifte spitzen erst später.

Zu Hause: Feste Arbeitszeiten, ungestörter Arbeitsplatz, Arbeitsplatz,
der nichts anderes hat als das Arbeitsmaterial, also ohne Schmuck,
Spielzeug,  usw.,

Lernen in zwei, drei (oder vier) 45-Minuten-Paketen mit
jeweils 15 Min. Pause (hängt davon ab, ob du im 5. oder im 12. Schuljahr bist.)

Lerntechniken: „mit allen Sinnen lernen“! Beispiel: Du lernst einen Sachverhalt in Physik: den Text laut mehrfach lesen, dabei gestikulieren (Augen, Ohr, Stimme, Arme und Beine, der ganze Körper ist
beteiligt.) In manchen Grundschulen werden z.B. im Erstleseunterricht
Buchstaben gebacken und gegessen (Geruch, Geschmack, Hände, Augen sind beteiligt…)

Gelerntes in Stichworten zusammenfassen und mit eigenen
Worten kurz wiedergeben.

Das Lernen mit etwas Angenehmem verbinden: Leise Musik (ohne
Text!) hören, Tee dabei trinken, in der Pause Belohnung (Plätzchen…), auch die Pause ist Belohnung.

Ausreichend Zeit für Hobby und Sport einplanen, regelmäßige Schlafenszeiten, kein oder wenig Fernsehen abends spät.

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Am leichtesten kann man etwas lernen, wenn man für die Sache emotional konditioniert ist.

Beispiel: Ein Junge hat Probleme damit, die französische Sprache zu lernen. Hat er aber eine Freundin, die fast nur französisch spricht, dann kann er innerhalb weniger Wochen das lernen, wofür andere vielleicht 2 Jahre brauchen.

Ein Problem beim Lernen ist aber auch die brauchbare Reihenfolge. Du bist aufgrund aller deiner persönlichen Umstände irgendwie geordnet, und das, was du tatsächlich an neuem Wissen brauchst und dann gut aufnehmen kannst, ist davon abhängig.

Das ist wie bei einem Tischler, der auch eine Reihenfolge einhalten muß, um etwas herzustellen. Alles zusammenfügen, bevor die Bretter gesägt sind, wäre da nicht tauglich.

Diesbezüglich kannst du aber nur wenig tun, denn es ist nicht deine Schuld, wenn deinen Lehrern das o. g. Beispiel vom Tischler artfremd ist.

Es gibt daneben noch einige Tricks, um Informationen in Massen zu "lernen". Ich gehe davon aus, daß dir andere entsprechende Hinweise dazu geben.

Der Sinn für so etwas wird aber dann fragwürdig, wenn Lernen nicht gleichzeitig dazu führt, das Gelernte auch sinnvoll anwenden zu können. Auch ein dickes Lexikon würde keinen Sinn erfüllen, wenn es niemanden gäbe, der weiß, was man damit anfangen kann und wie man es benutzt.

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Zusammenfassung des Lernstoffes schreiben. Ist für mich die effektivste Lernmethode. Ich schreibe damit immer genügende Methoden, auch wenn ich erst den Abend vor der Prüfung damit beginne.

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Die Karteikarten-Methode. Funktioniert IMMER. Vorne die Aufgabenstellung - hinten die Lösung. Täglich 10 bis 15 Karteikarten lernen.

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Vorm schlafen gehen noch mal alles anschauen. Dann pennen am besten 7 - 8 h.

Dann in der früh wieder anschauen.

Zack. Easy einser.

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