Kennt sich wer mit Arbeits und oder Familienrecht aus?

8 Antworten

Dann käme es erst einmal darauf an um welche Sozialleistung es sich handelt !

Bei Leistungen vom Jobcenter stünden dir auf dein Erwerbseinkommen vom Bruttoeinkommen erst einmal 100 € Grundfreibetrag zu,ab 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto 10 % an Freibetrag dazu.

So ergibt sich bei 450 € Brutto ein Freibetrag von 170 € und dieser wird dann theoretisch vom Nettoeinkommen abgezogen,bekommst du also deine 450 € Brutto = Netto auf dein Konto überwiesen,dann läge dein anrechenbares Erwerbseinkommen bei 280 €.

Diese 280 € würden dann von deinem Bedarf zusätzlich abgezogen und du müsstest deiner Mutter diese Kürzung aus deinem Einkommen dann selber zahlen.

Wie hoch wird mein Netto Gehalt sein?

Bei 450,- € Brutto? --> 433,80 € netto.

Davon ausgehend dass

  • Der Minijob pauschal versteurt wird
  • Der Arbeitgeber kein Po ist und die Pauschalsteuer abwälzt
  • Du keinen Antrag auf Befreiung von der RV-Pflicht stellst.

Zur Anrechnung auf Sozialleistungen müsste man wissen welche bezogen wird. SGB II oder XII?

Frührente gibt es nicht. Benutze bitte die korrekten Begriffe, das macht es uns einfacher.

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Das SGB - Xll spielt bei der Anrechnung keine Rolle,weil FS - ganz sicher keine Leistungen nach dem SGB - Xll bezieht,hier kann es also nur um das SGB - ll gehen oder nach den Richtlinien vom Wohngeld,denn auch das ist eine Sozialleistung !

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@isomatte

Wobei Wohngeld auch wieder im SGB XII geregelt wäre ;-)

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@kevin1905

Was hat denn Wohngeld mit dem SGB - Xll zu tun?

Da gelten ganz andere Voraussetzungen, nur mal ein Beispiel das Vermögen betreffend, da darf man im SGB - Xll nur 5000 € besitzen, hingegen beim Wohngeld für den Antragsteller 60.000 € und z.B.dem Partner 30.000 € gelten.

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Wenn du die Rentenversicherungspflicht abwählst, ist Brutto = Netto, also 450 € Netto, andernfalls 433,80 €. Im zweiten Fall hättest du schon rentenrechtliche Zeiten erworben und schon ein paar Groschen im Rentenkonto.

Wenn du über deine Mutter familienversichert bist, bleibst du das weiterhin. Du brauchst also Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen.

Falls du ALG II beziehst, werden die Leistungen anteilig gekürzt - wie @isomatte ausgeführt hat. Das ändert zwar nichts an dem o.g. Netto, aber an den Gesamtbezügen einschließlich der Leistungen vom Jobcenter.

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