Kennt sich jemand mit Religion aus, brauche ganz dringend Hilfe bitte :(?

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9 Antworten

Mach's doch nicht zu kompliziert, lieber etwa so:

Gott ist Liebe und hat aus dieser Liebe heraus die Menschen geschaffen. Er möchte, dass wir auch wir einander nicht fertig machen sondern nett zueinander. Im internationalen Wirtschaftsverkehr ist es üblich, für sich das beste herauszuholen, auch wenn es unfair ist und den anderen nicht ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Fair trade meint, Menschen in der dritten Welt einen anständigen Preis zu bezahlen, damit entspricht es dem Liebesgebot, wie es Gott im alten Testament und verkündet hat und Jesus in der Bergpredigt und durch sein Leben konkretisiert hat.

lg Eselspur

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Kommentar von MissPinkPerfect
16.11.2015, 16:18

Danke :) das hilft mir schonmal sehr :)
Allerdings hat mein Lehrer vorrausgesetzt das ich alles was ich behaupte an der Bibel auch belegen kann, sonst würde ich das ehrlich gesagt auch nicht machen :D

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Kommentar von Eselspur
16.11.2015, 21:11

ok.: Liebesgebot im Alten und Neuen Testament - mit Bibelverweise

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Noch ein ähnlicher Ansatz:

Die zentrale Botschaft der Lehre Jesu ist die Bergpredigt. Der Kernsatz, laut Jesus die Zusammenfassung aller seiner Gesetze, ist die Goldenen Regel (Math. 7,12):

Alles nun, was immer ihr wollt, das euch die Menschen tun sollen, also tut auch ihr ihnen; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.

Diese Goldene Regel findet sich als Sprichwort, als Kategorischer Imperativ und als Goldene Regel in vielen anderen Religionen überall wieder.

Hier bedeutet das konkret:
Wir erwarten hierzulande selbstverständlich, für gute Arbeit gutes Geld zu bekommen. Wer den ganzen Tag malocht, soll davon leben können und nicht verhungern. Diese Erwartung uns gegenüber müssen wir laut Goldener Regel auch den Bauern in der 3. Welt zugestehen: die sollen für ordentliche Arbeit ordentliches Geld erhalten, damit sie nicht verhungern müssen. Genau das ist die Absicht von fairtrade.

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"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst".

Das wäre eine ziemlich zentrale Aussage der Bibel, mit der du es belegen könntest.

Wenn ich argumentieren müsste (Agnostiker), dann würde ich sagen, dass Religion auf Nächstenliebe beruht und Gott dazu aufruft. Somit verteufelt er solche Arbeit (knüppelhart, schlecht bezahlt).

Eine zentrale Rolle spielt außerdem Gerechtigkeit. Arbeit mit schlechter Bezahlung und ohne Arbeitssicherheit usw. ist nicht gerecht.

Ich würde dir empfehlen in Werte und Normen zu wechseln. Ist zwar auch nicht gerade prall, aber (vermutlich) besser, als sich mit Religion rumschlagen zu müssen ;)

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Kommentar von MissPinkPerfect
16.11.2015, 16:59

Danke für die Antwort, ja damit kann ich was anfangen und wenn ich es im Sinne von Nächstenliebe und Gerechtigkeit aufziehe könnte da denke ich was ordentliches draus werden :)
Soziale werte und normen wäre eben schon wieder zu sehr in ethische Richtung und mein Reli Lehrer ist Pfarrer und sieht sowas nicht so gerne weil er eben meinte ich soll mal zur Abwechslung nur diese religiöse schiene fahren und nicht wieder von Ethik und Philosophie anfangen XD

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In den USA sind die ersten Ethikfonds entstanden, weil Christen ihr Geld nach ethischen, sozialen, nachhaltigen und später auch ökologischen Gründen anlegen wollten. Heute gibt es im Bereich Ethikfonds/ ethische Anlagen immer mehr Angebote, weil immer mehr Menschen (Christen wie Nichtchristen) ihr Geld moralisch vertretbar(er) - oder wie auch immer man das definieren möchte - anlegen wollen...

Die GEPA ist der größte europäische Importeur fair gehandelter Lebensmittel und Handwerksprodukte aus den südlichen Ländern der Welt. Gesellschafter sind u.a. Evangelischer Entwicklungsdienst, Bischöfliches Hilfswerk Misereor der Katholischen Kirche, Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend und Bund der Deutschen Katholischen Jugend .

Warum fairer Handel, angemessene Bezahlung, GEPA und christlicher Glaube gut zusammenpassen, zeigen u.a. folgende Bibelstellen:

"Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten." Matthäus 7,12

"Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." Philipper 2,3

"Wenn ihr nun eurem Nächsten etwas verkauft oder von eurem Nächsten etwas abkauft, so soll keiner seinen Bruder übervorteilen." 1. Mose 25,14

"So soll nun keiner seinen Nächsten übervorteilen; sondern du sollst dich fürchten vor deinem Gott; denn ich, der Herr, bin euer Gott!" 3. Mose 25,17

"Gebt uns Raum [in euren Herzen]: Wir haben niemand Unrecht getan, niemand geschädigt, niemand übervorteilt." 2. Korinther 7,2

"So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle Verleumdungen." 1. Petrus 2,1

"Ihr sollt nicht stehlen und nicht lügen noch einander betrügen!" 3. Mose 19,11

"Dem Tagelöhner, der bedürftig und arm ist, sollst du seinen Lohn nicht vorenthalten." 5. Mose 24, 14

"Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euch die Felder abgemäht haben, der aber von euch zurückbehalten worden ist, er schreit, und das Rufen der Schnitter ist dem Herrn der Heerscharen zu Ohren gekommen!" Jakobus 5,4

"Wehe dem, der sein Haus mit Unrecht baut und seine Obergemächer mit Ungerechtigkeit, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und ihm seinen Lohn nicht gibt." Jeremia 22,13

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Lies Dir Lukas 6:31 durch und nimm diesen als Ausgangstext für Deine GFS.

Grundgedanke: Wer selbst fair behandelt werden will, soll auch andere fair behandeln, das trifft auch auf fairtrade zu.

Die Bibel enthält außerdem noch viele weitere Weisheiten, die im Leben nützlich sind, es lohnt sich absolut, sich damit zu befassen. 

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Hallo,

diese Zuordnung zu den "Verbrechern" erfolgt in Luk.22,37.:
37Ich sage euch: An mir muss sich das Schriftwort erfüllen: Er wurde zu den Verbrechern gerechnet. Denn alles, was über mich gesagt ist, geht in Erfüllung.
Oder bei seienr Gefangennahme: (Luk.22,52)

52 Zu den Hohenpriestern aber, den Hauptleuten der Tempelwache und den Ältesten, die vor ihm standen, sagte Jesus: Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen.
Die "Juden" (rel.Führung) haben Jesus wie einen Verbrecher "verhaften" lassen. Man  kann wohl davon ausgehen, daß Jesus diese "Worte"(22,37) so nicht gesagt hat, sondern der Autor der Schrift einen Bezug zu den Schriften des AT herstellen wollte. Solche Anhängsel an Worte Jesu gibt es einige in im NT.

Gruß Viktor

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Kommentar von Viktor1
17.11.2015, 12:54

Meinen Beitrag habe ich leider zur falschen Frage zugeordnet - also hier bitte ignorieren

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Mhh. Wenn du jemanden haben willst der sich richtig mit der Bibel auskennt frag einfach auf Arche Internetz. Aber möglichst intelligent verpackt, sonst gibt es nur hate.

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Das Ganze lässt sich in einem Satz zusammenfassen:

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" (Mk.12,31).

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