kennt sich jemand mit derealisation (unwirklichkeitsgefühle) aus?

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Hallo, ich hab selber Erfahrung mit Angstzuständen/Panikstörung. Dass du mittlerweile in Behandlung bist ist schon mal der erste Schritt und glaub mir, das wird auch besser, auch ohne Antidepressiva. Was neben der professionellen Hilfe noch wichtig ist, zieh dich nicht komplett aus dem Leben zurück und versuche immer wieder für dich kleine Erfolge zu erzielen, das macht dich nämlich stark.. Diese Derealisationsgefühle kenn ich auch und treten in Zusammenhang mit der Angst auf, aber das lässt alles nach, glaub mir. Wenn du eine Panikattacke hast dann musst du dir immer selber sagen, dass das eine reine Luftnummer ist, ich weiss, das ist leicht daher gesagt, aber es hilft

Halllo mein Name ist Patrick bin 26 Jahre alt. zur meiner Vorgeschichte: Alles fing an als ich 17 Jahre alt war, die Symptome die auftraten waren das ich alles als fremd wahrgenommen habe die Menschen die Autos die Bäume draussen eigentlich so ziemlich alles was man mit den Sinnesorganen wahrnehmen kann. ich wurde dann in eine Fachklinik eingewiesen wo ich dann 3 Monate Stationier behandelt worden bin, davor habe ich schon wegen den Beschwerden 3 Monate nur im Bett gelegen nichts gegessen usw.

Nachdem Klinik aufenhalt war es eigentlich wieder in Ordnung die Beschwerden traten nur noch kurzzeitig auf.

Jetzt also 7 Jahre später habe ich die selben Beschwerden wieder nur noch schlimmer, es fing im Dezember 2009 wieder an ich hab es gemerkt wie ein schlag auf den Kopf. Es wird von Tag zu Tag immer schlimmer....

Die Leute draussen sind mir irgentwie total fremd die bäume die häuser eigentlcih alles was man mit den sinnesorganen wahr nehmen kann ist mir fremd wie in einem Traum, zu damals kommt jetzt noch dazu das mir manche oder ziemlich alles Situationen fremd sind wie z.B. das Mittagessen, auf Toilette gehen, das schlafen gehen...usw. Jetzt wenn ich hier sitze kommt mir auch alles fremd vor als wenn ich im traum leben würde. Ich habe auch das GEfühl das ich das erlebte in meinem Leben vergesse oder es ziemlich lange her vorkommt. auch mein Spiegelbild kommt mir fremd vor.

Es ist echt ein quelendes Gefühl, denke schon an Selbstmord ich hoffe es kann mir jemand helfen am besten schickt ihr mir auch eine email als Antwort PatrickGross1@gmx.de

mfg patrick

Ich hatte/habe auch eine Panikstörung und am Anfang, als es mir ganz schlecht ging, und ich mich nicht mehr raustraute, war dieses Unwirklichkeitsgefühl ganz schlimm! Mittlerweile tritt es nur noch ganz selten auf! Es ist nur eine Reaktion auf ganz grosse Angst, wenn die größte Angst nachlässt, ist dieses Gefühl auch wieder vorbei! Ich hab mir immer gesagt: Das ist nur die grosse Angst, die du gerade hast! Dann ging es mir gleich wieder besser! Nur Mut, es dauert lange, aber kämpfen lohnt sich, es ist schön, dass ich mittlerweile in kleinen Schritten auch wieder mal mit meinen Kids was unternehmen kann!

ANGSTERKRANKUNG Hypnose?Andere GUTE Erfahrungen?

Ich leide seit längerem an einer generalisierten Angst-Panikstörung,  ich bin seit einem Jahr in therapie, hab bis vor wenigen Wochen Medikamente genommen, habe die aber jetzt abgesetzt weil die mir nichts gebracht haben und ich auch nicht immer mit Medikamenten leben will. Eine psychosomatische Kur geht nicht, mein Arzt rät mir ab-es würde meinen Zustand eher verschlechtern als verbesser und stände in meine Akte.

Ich hab da von Hypnose dagegen gehört - Nur ich wüsste nicht wem ich mich da anvertrauen könnte (so im Unterbewusstsein 'rumpfuschen' und so, und da ich eine Angsterkrankung habe, ist es nichtso einfach sich auf neues und fremdes einzulassen). Zusätzlich stellt sich mir die Frage der Kosten, da Hypnose soweit ich weiß nicht von der Krankenkasse übernommen wird..

Hat irgendwer gute Erfahrungen damit gemacht? Oder gibt es sonst noch irgendwas was ich machen kann? Ich wohne im Kreis Aachen-Vielleicht kann mir ja jemand einen guten Hypnotiseur empfehlen.

Vielen Dank schon mal im Vorraus!

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Depersonalisation/Derealisation Hilfe bitte?

Hallo, ich bin jetzt 15 Jahre alt (m), und seitdem ich 12 bin leide ich an Derealisierung. Am Anfang dachte ich ich bräuchte eine Brille, aufgrund der Sehfehler, die auftraten. Dann fing sich die Umgebung an von mir zu entfernen. Alles wurde unreal, ich fühlte mich wie im Traum. Die Zeit verging schneller, mein Gedächtnis wurde immer schlechter und ich entfernte mich immer mehr von der Realität. Anfangs hatte ich große Angst vor einem Hirntumor, einer Nervenkrankheit o.Ä. Letztens habe ich gelesen, dass Derealisierung meistens Hand in Hand mit Depersonalisation geht. Ich habe mich dann selbst auf einzelne Symptome untersucht und festgestellt, dass ich diese auch erlebe, nur bisher unbewusst. In einem Forum über Transsexualität habe ich gelesen, dass Depersonalisation ein Anzeichen von vernachlässigter Transsexualität sein kann. Mit diesem Hintergedanken fing ich plötzlich an teilweise weiblicher zu fühlen, und habe momentan immer noch schreckliche Angst davor trans zu sein. In dem Artikel stand ebenfalls, dass trans-sein sich nicht immer durch Dinge wie Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper eignet, sondern auch in Form solcher Dissoziationen. Besonders, da ich mir bei der Ursache meiner Dissoziationen noch nicht sicher bin, macht mir das schreckliche Angst. Ich kann momentan nicht deuten, ob sich mein Körper von mir nur aufgrund der Depersonalisation fremd anfühlt, oder eventuell vermischt mit oder aufgrund Transsexualität. Ich bin momentan sehr verwirrt, und die Depersonalisation und Derealisation ziehen mich echt runter. Es kommt mir vor als wäre jeder Kontakt mit Menschen fremd und unreal. Wenn ich zB mit einem Mädchen kuschle, fühlt es sich an, als würde sie mit jemandem anderen kuscheln. Ich fühle mich wie, als wäre mein Inneres und mein Äußeres getrennt. Oft fühlt sich mein Äußeres extrem fremd an, oft fühlt es sich männlicher an, als mein Inneres, was mir auch in Hinsicht auf die trans-Geschichte Angst macht. Allerdings kann ich mich selbst nicht identifizieren. Mein Selbstbild schwankt extrem schnell und oft. Ich fühle mich innen leer und doch extrem verwickelt.

Ich bin komplett verwirrt und fühle mich von allem fremd. Ich weiß nicht mehr weiter, ich habe so schreckliche Angst vor der trans-Sache. hat jemand Rat?

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Ich habe große angst an Schizophrenie zu erkranken?

Hallo ihr lieben.. Seit einigen tagen plagt mich die "schizophrenie-angst" extrem. Ich hab alles moegliche versucht..ich habe gefuehrte Entspannungs-Meditationen gemacht, mich abgelenkt..aber es hilft einfach nichts. Ich bin andauernd so matschig im Kopf, beobachte mein verhalten und meine Gedanken genau und die derealisation & depersonlisation kommt auch immer wieder..das bringt mich auf die Palme. Dazu fühle ich mich auch noch andauernd so "verändert". ..wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, ich werde zu solch einem nervlichen wrack, dann hätte ich denjenigen ausgelacht.. Ich habe seit über einem Jahr meine Angststörung mit Panikattacken, Dr und DP..also volles Programm. Von Dezember 2015 bis September diesen Jahres ging es mir wirklich gut, dank escitalopram(ad's darf ich nicht mehr nehmen wegen einer qt-verlängerung am herzen) und einer therapie(ambulant+stationär)... Und seit Mitte Oktober bin ich wieder total in meiner Angst und der Depression drin. Ich hab so unglaubliche Angst vor einer Psychose.. Andauernd hab ich diese Fantasie im Kopf, wie ich verwirrt durch die Gegend laufe,komisches Zeug erzähle oder meine Familie mit meinem Verhalten irgendwie belästige und dann "weggesperrt" werde und mein leben niemals so leben kann, wie ich es mir vorstelle.. und mir kommen immer wieder die Tränen, wenn ich nur daran denke. Ich komm seit Wochen kaum aus dem Bett,bin sehr ängstlich.und desöfteren habe ich das gefuehl, dass ich mich sehr verändert habe..im Umgang mit anderen Menschen ist eigentlich alles gleich, ausser dass ich manchmal das gefuehl habe, komisch zu sein..weil ich oft einfach unbedacht anfange irgendwas zu brabbeln und im nachhinein denk ich mir dann "hä,was war das ?" mir hat noch niemand gesagt, dass ich komisch wirke..aber ich werde die angst einfach nicht los.Es ist eine Horrorvorstellung... Ich habe es so satt.. Gibt es hier Leute, die auch davon betroffen sind oder mir irgendwelche Tipps geben können? Ich bin in Therapie momentan..aber ich habe das gefuehl, dass alles sinnlos ist.. Die Angst beherrscht mein komplettes Leben.

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Gefühl, dass Seele gleich weg ist?

Hey,

Ich habe momentan Depersonalisation.

Nur leider kommt es mir so vor, als würde meine Seele gleich weg sein. Aber nicht Seele von meinem Körper weg sondern, als wäre meine Existenz gleich weg. Es fühlt sich komisch an. Als wäre mein ich gleich weg und meine Seele würde sich auflösen. Als wäre mein Ich nicht mehr vorhanden. Vor alle, bin ich dann immer so abschweifend.

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Das derealisations gefühl was weg und nach der Panikattacke kam es wieder?

Hallo Leute. Ich leide seit 3 Jahren an so ein kommisches gefühl alles kommt mir so kommisch vor ich habe angst raus zugehen den da ist das gefühl stärker. Ich sitze nur noch vor dem Pc weil es mir dort besser geht.

Was kann das sein ? Vorletztes Jahr in den Sommer ferien war ich jeden tag draußen und dann war das gefühl weg. Dann hatte ich eine panikattacke wo die derealisation sehr stark war und nach der panikattacke ist die derealisation immer und dauer haft da.

Ist das normal immer wenn ich danach google wird es schlimmer was ist das und ist das wirklich die derealisation ?

lg.saki

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ständig am grübeln, die gedanken werden immer komplexer! derealisation + depressiv

hallo ich habe seit über 1 jahr derealisation, die aber gut zurückgegangen ist, sodass das gefühl mich nicht mehr belastet. aber dadurch habe ich angefangen mir phisosophische fragen zu stellen zb was der sinn des lebens ist. außerdem habe ich vor paar monaten angefangen über einen heilungsweg zu grübeln und was die ursachen sein könnten.eigendlich habe ich jetzt die antworten auf die fragen da ich in therapie bin und mir alles erklärt wurde. aber ich grübel immernoch weiter ich kann oder will nicht aufhören. ich habe angst davor mit dem grübeln aufzuhören, weil ich ja jetzt schon alles irgendwie sinnlos finde und wenn ich das grübeln aufhöre, befürchte ich in ein ganz tiefes loch zu fallen. ich fühle mich auch depressiv und wenn ich mich ablenken will, denke ich, dass eh jede art von ablenkung sinnlos ist, weil einfach alles sinnlos ist. ich bin zwar nicht so schwer depressiv, dass ich an selbstmord denke, aber es belastet mich dennoch. kennt sich einer mit grübeln aus? warum grübel ich? wie geht das weg? kann man durch derealisation depressiv werden?

PS ich war vor der derealisation ein extrem glücklicher, lustiger mensch. derealisation ist ein unwirklichkeitsgefühl, einem kommt die umgebung unreal vor, als wäre das leben nur ein theaterstück.

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