Kennt sich jemand mit der Freiwilligen Krankenversicherung bei der AOK Baden- Württemberg aus?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

die Voraussetzungen für die Familienversicherung sind bei Pflichtmitgliedern und freiwilligen Mitgliedern identisch. Wenn das Kind jetzt korrekt familienversichert ist, wird das auch nach Ende der Elternzeit so sein.

Die genauen Regeln sind in § 10 Absatz 3 SGB V beschrieben:

http://bundesrecht.juris.de/sgb_5/__10.html

Nähere Infos, wenn der Bruttoverdienst des Ehemannes angegeben wird. Ist er Arbeitnehmer, Beamter oder Selbständiger?

Die eigene freiwillige Versicherung wird monatlich zwischen 143 und 313 Euro monatlich kosten (abhängig von der Hälfte  des Brutttoeinkommens des Ehegatten).

Einzelheiten:  § 240 SGB V -> letzter Absatz

Vielleicht interessant:

focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-5429/krankenversicherung-zehn-irrtuemer-ueber-die-privaten_aid_52165.html

Gruß

RHW

Mein Mann ist Beamter. Und wie hoch ist die Beitragbemessungsgrenze?

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@Vampirella78

Wenn dein Mann Beamter ist, hat er mit der Beitragsbemessungsgrenze nichts zu tun. Er ist beihilfeberechtigt und muss nur die Differenz absichern. Das gleiche gilt für seine Familie, wenn du also nicht gesetzlich versichert bist hast du ebenfalls Anrecht auf die Beihilfe. Das Kind natürlich auch. 

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@DerHans

Für die kostenlose Familienversicherung ist entscheidend, ob das Bruttoeinkommen (inkl. Weihnachtsgeld und Zinsen/Mieteinnahmen) 49500 Euro pro Jahr übersteigt (Jahresarbeitsentgeltgrenze).

Für die Beitragseinstufung als freiwilliges Mitglied wird das Bruttoeinkommen beider Ehegatten addiert, für das Kind ein Freibetrag von 511 bzw. 852 Euro abgezogen und der Rest durch 2 geteilt. Das Ergebnis wird auf 1856 Euro (=halbe Beitragsbemessungsgrenze) begrenzt.

Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze beträgt in 2011 in der Kranken- und Pflegeversicherung 3712,50 Euro.

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@RHWWW

Danke für die Kennzeichnung als hilfreichste Antwort!

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Wenn d . ein Mann über der Beitragsbemessungsgrenze verdient, kann das Kind nicht bei dir kostenfrei mitversichert werden. Dann ist für das Kind ein Zusatzbeitrag zu leisten. Genau diese Konstellation soll ja verhindert werden, dass der gut verdienende Partner sich aus der gesetlichen vwerabschiedet, und Frau und Kind(er) günstig in der gesetzlichen belässt.

Mein Mann ist Beamter. Und wie hoch ist die Beitragbemessungsgrenze?

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