Kennt sich jemand mit der Bezahlung von Minijobs aus?

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2 Antworten

Mit 544 ist das kein Minijob mehr, da fallen Steuern an. Wenn das überschüssige Geld nicht über eine Ehrenamtspauschale abgerechnet werden kann, dann muss dein Chef Abgaben für dich zahlen (Krankenversicherung etc.).

Einen Arbeitsvertrag brauchst du nicht unbedingt, ein mündlicher ist auch ausreichend.

würde mir von den 544 dann auch was abgezogen werden? 

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@emel8

Wenn du dauerhaft (auf 12 Monate gerechnet) darüber kommst, fällt ganz normal die Lohnsteuer an, evtl. auch Sozialabgaben.

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@CharaKardia

ich habe dieses jahr noch nicht gearbeitet (schule) und werde wahrscheinlich auch nur bis ende august die tätigkeit ausführen weil dann studieren angesagt ist. und im august bin ich auch noch im urlaub, d.h. da bekomme ich jenachdem zw. 408 und 476

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Wenn er das regulär abrechnen und auszahlt ist das vollkommen in Ordnung. Du darfst als Mini-Jobber solche "Spitzen" haben, nur nicht regelmäßig.

Interessanter ist, dass du ohne Vertrag arbeitest - das ist nicht in Ordnung. Wenn du in einer Gewerkschaft bist, dann hast du dadurch automatisch das Recht einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit der von dir bisher geleisteten Stundensumme einzuklagen.

Ja den Vertrag habe ich ja heute bekommen. Meine Mutter hat jetzt aber den Verdacht, er würde mir das schwarz auszahlen. bin aber mal gespannt auf anfang august wieviel geld aufm konto ist.

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Man braucht keinen schriftlichen Vertrag, mündliche Verträge haben genauso ihre Gültigkeit. Einen unbefristeten Arbeitsvertrag kann man daraus nicht ableiten, wenn eine geringfügige Beschäftigung ausgehandelt wurde.

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@CharaKardia

Ja, allerdings weicht das mündlich abgesprochene ja scheinbar von der Realität ab.

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@MrMiles

ich kriege erst ende august gesagt ob ich zum studium angenommen werde. bin mir aber sicher, dass ich auch wenn ich nicht angnommen werde, dort nicht weiterarbeiten möchte. die kündigung muss doch 28 tage vorher erfolgen oder? was kann ich nach einem monat dort arbeiten denn als grund aufführen? ahja und es ist ein unbefristetes verhältnis

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@emel8

Wenn du ein unbefristetes Verhältnis hast, dann ist das keine geringefügige Tätigkeit mehr und damit tatsächlich erstmal Steuerpflichtig (bekommst du am Ende des Jahres zurück). Das kläre bitte direkt mal ab. Die ersten 6 Monate gelten häufig als Probezeit (abhängig davon, was ihr vereinbart habt), dann gilt eine Kündigungsfrist beiseitig von 14 Tagen, einen Grund musst du nicht aufführen.

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