Kennt sich jemand mit Arbeitsrecht aus in Bezug auf Abmahnung und Kündigung und der Frist dazwischen?

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3 Antworten

NEIN!

Drei Gründe sprechen dagegen:

1. Eine ordentliche Kündigung scheidet hier so oder so aus. Hier wäre allenfalls die ausserordentliche Kündigung machbar.

2. Die ausserordentliche Kündigung muss spätestens 2 Wochen nach Bekanntwerden des Vorfalls ausgesprochen werden.

3. Gerade bei einem Ausbildungsverhältnis ist die Kündigung das absolut letzte Mittel. Hier sehe ich, dass mindestens 2 Abmahnungen ausgesprochen werden müssten, bevor eine Kündigung in Frage kommt.

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Die Frist darf nicht zu kurz sein, da Zweck einer Abmahnung ja eine Verhaltensänderung ist.

Sie darf aber auch nicht zu lange sein, da sonst der inhaltliche Zusammenhang der Abmahnung mit der Kündigung nicht mehr gegeben ist.

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Kommentar von Melli0071979
06.02.2017, 12:44

gab es da nicht irgendein §, irgendwas mit 2 Wochen? Uff.. das ist bei mir schon so lange her das ich das mal gelernt habe

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Nicht im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses. Nach der Probezeit ist nur noch die Kündigung aus wichtigem Grund möglich. Auszubildende sind in der Regel jüngere Menschen die einfach noch nicht genau wissen wie sie sich zu verhalten haben. Ab einer bestimmten Anzahl von Fehltagen ist eine Kündigung denkbar. Das Problem ist hier dann möglicherweise die Zweiwochenfrist. Spätestens nach Ablauf von zwei Wochen nach Kenntnisnahme muss die Kündigung zugestellt sein.

Also: Kündigung im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses ist in der Regel nur sehr eingeschränkt möglich und in dem beschriebenen Fall dürfte eine außerordentliche Kündigung gar nicht möglich sein

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Kommentar von Melli0071979
06.02.2017, 13:22

Vielen Dank Herr Mudter!

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