Kennt sich jemand im Recht von Krankenkassen bzw. mit den Rechten von Versicherten aus?

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2 Antworten

Die Krankenkasse stellt eine Haushaltshilfe, wenn:

die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist wegen Krankenhausbehandlung, medizinischer Vorsorgeleistungen, häuslicher Krankenpflege oder Medizinischer Rehabilitation

und ein Kind im Haushalt lebt, das bei Beginn der Haushaltshilfe das 12. 

Lebensjahr noch nicht vollendet hatoder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist, z.B. für Ernährung, Körperpflege, seelische Betreuung 
und keine im Haushalt lebende Person (auf Volljährigkeit kommt es nicht an) den Haushalt weiterführen kann, z.B. wegen sehr hohem Alter, schlechtem Gesundheitszustand, des Umfangs der Haushaltsführung.

Wichtig ist hierbei, dass sich die andere im Haushalt lebende Person (z.B. der Ehepartner oder ältere Kinder) nicht wegen der Weiterführung des Haushalts von ihrer Berufstätigkeit, Berufs- oder Schulausbildung beurlauben lassen muss, d.h. der Haushaltsangehörige kann seine eigene berufliche oder schulische Rolle beibehalten.
Also schnell gegen die Ablehnung Widerspruch einlegen!!
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Kommentar von 19SweetHeart91
18.11.2015, 21:04

vielen dank...leider hab ich die ablehnung nicht schriftlich...hab es damals nur telefonisch gemacht...müssen die mir theoretisch die rechnung zahlen? wie schreibe ich das ins schreiben?

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Das was du hier aufzählst Müllermaus fällt unter den § 38 SGB V. Das muss jede Kasse nach Gesetz erbringen.

Deshalb 19Sweethart19 stele gezielt nach dem § 38 SGB V den Antrag bei der Krankenkasse.

Dann gibt es noch die Möglichkeit über die Satzungsleistung der jeweiligen Kasse eine sogenannte Verordnung nach dem SGB  einzureichen.

Voraussetzung ist, dass die jeweilige Kasse diese Leistung in ihrer  Satzung stehen hat und dass Grundpflege, Behandlungspflege und hauswirtschaftliche Hilfe erbracht werden müssen. Dies gilt jedoch nur für Hilfe NACH dem Klinikaufenthalt. Der Arzt stellt eine Verordnung über die erforderlichen Hilfen aus und du suchst dir einen ambul. Pflegedienst der diese Leistungen erbringt.

Hier gilt jedoch gleiches wie schon zu der Leistung nach § 38 SGB V gesagt.

Großes Problem an der Sache: Steht es nicht in der Satzung, bekommst du auch nichts.

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