Kennt sich jemand gut mit Verlustängsten aus?

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4 Antworten

Besprich das Thema mal am besten mir deiner Mutti und frag sie was man tuen könnte. Ansonsten geht zusammen zum Arzt oder zum Psychologen

Und nein du bist kein Psycho, psychisch Gestört oder sonst was.

Jeder hat vor etwas anderem Angst. Deine Angst ist halt etwas spezieller. Also nicht sowas wie "Mädchen haben grundsätzlich Angst vor Spinnen" (ich weiß das beispiel ist übertrieben)

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Hallo Lisa,

es gibt dagegen keine Patentrezepte. Schon gar nicht, indem man sein kleines Kind anspricht oder gegen die Hand klopft - das mag ein Esoterikmagazin oder auch das Bummiheft so erzählen, hat aber nichts mit Psychologie zu tun. Entschuldige, dass ich das so raus lasse - aber da werde ich schnell gereizt.

Zunächst: als Einschätzung von außen sehe ich das derzeit nicht als pathologischen bzw. krankhaften Fall. Es wäre damit keine Therapie nötig, da die Belastung im Alltag nicht sonderlich hoch zu sein scheint - immerhin kannst Du Deinen Alltag uneingeschränkt ausleben, bis auf dass Du gelegentlich einen Parkplatz mit Deiner Mutter suchst. Das ist OK. Es wäre ein Fall für Beratung - psychologische Beratung findet VOR einer psychischen Erkrankung statt, an eingegrenzten Problemstellungen. 

Ich würde dem noch etwas Raum geben. Mit 15 kommt langsam eine ernsthafte Beziehung und weitere Abnabelung von den Eltern. Gib dem ruhig etwas Zeit und setze Dich nicht unter Druck. Mit anderen wichtigen Dingen im Leben, verschiebt sich allmählich die Präsenz und Priorität der Eltern. Dann kann man sich auf Eigenes konzentrieren.

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ws kan schon sein  das du angst hast von deiner muter verlasen zu werden du hast die ängste aber nur so wie ich das lese aber nur in einer nicht vertrauten numgebung  daheim hast du die ängste nicht da diu die ängste schon seit sehr lange hast würde ich dir wirklich raten dich in behandlung zu geben die können dir wirklich helfen

 wunsch dir noch fiel glück auf deinem weiteren lebensweg 

LG EW

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In solchen Situationen, wie du sie geschildert hast, scheint wieder die alte Angst getriggert zu werden von früher (Angst vor dem Verlassenwerden).
Erfreulicherweise bist du ja doch 15 geworden und musstest dich nicht ALLEINE durchschlagen. (:-))
Ja, du kannst probieren, ob du es schaffst, dich in ähnlichen Situationen selbst zu beruhigen und dir bei aufsteigender Panik klarzumachen, dass gerade "das kleine Kind in dir" reagiert und nicht die Jugendliche, die sich inzwischen zu helfen wüsste. Wir leben ja schließlich im Handy-Zeitalter!

Zwei Vorschläge zur Selbstberuhigung schreibe ich dir gleich noch hierher...
Falls die nicht reichen sollten, dann gibt es schon Möglichkeiten, dir zu helfen (psychologische Beratung).

Vorschlag 1: Wenn Panik anfängt hochzusteigen, dann mach dir klar, dass es "das kleine Kind in dir" ist, das unruhig geworden ist. Dann rede zu ihm, so wie du das als heranwachsende Jugendliche auch machen würdest, wenn du zufällig auf ein verängstigtes Kind treffen würdest: "He, ich bleib bei dir, bis deine Mama kommt! Die ist bestimmt bald wieder da. Schau mal, ich steh dir bei bis dahin, okay? ..."

Vorschlag 2: Eine Übung, die dir bei aufkommender Angst hilft, dich zu 'entstressen' und dich selbst zu beruhigen:
(Klopfakupressur): Du klopfst mit der rechten Handkante relativ schnell (etwa 180 bpm) auf die Oberkante deiner linken Hand. Der Auftreffpunkt liegt zwischen Daumen und Zeigefinger, mehr in Richtung Zeigefinger (also ca. 1,5 cm oberhalb der Kuhle von Daumen und Zeigefinger). Relativ fest klopfen, aber natürlich nicht super-fest. Das Ganze ca. 60 sec. (es kommt nicht auf die genaue Zeit drauf an). Und diesen Vorgang immer wieder mal wiederholen und schön atmen dabei !

Du kannst mir gelegentlich gerne ein kurze Rückmeldung hier an dieser Stelle geben (als Kommentar), ob das etwas für dich gebracht hat!

Gute Wünsche für dich!



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Kommentar von LisaTucker6
01.03.2017, 20:49

Vielen Dank für die Mühe! Ich werde Ihnen auf jeden Fall die Auszeichnung für die beste Antwort geben. Ich versuche, die Tipps zu befolgen.

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