Kennt jmd wissenschaftliche/ärztliche Studien bzgl. der E-Zigarette?

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Hallo,

es gibt viele seriöse und aktuelle Studien zur E-Zigarette.

Wenn Du Entzugserscheinungen bekommst, dann liegt es evtl. an einer zu niedrigen Nikotin Dosierung. Wenn Du im HighOhm Bereich dampfst sind 9mg/ml sehr niedrig.

HighOhm Bereich: Verdampferköpfe ab 1,0 Ohm und aufwärts

Je niedriger der tägliche Verbrauch an Liquid, desto höher sollte die Dosierung sein.

Dampfen und rauchen lassen sich nicht 1 zu 1 übertragen. Beim Rauchen wird das Nikotin wesentlich schneller transportiert und es gelangt viel mehr Nikotin in die Blutbahn. Beim Dampfen gelangt nur ca. 1/3 des Nikotins in die Blutbahn. Der Rest wird wieder ausgeschieden.

Ich habe über 30 Jahre geraucht. Ich bin mit dem ersten Zug an meiner ersten eigenen E-Zigarette sofort und komplett umgestiegen. Es gab keine Entzugserscheinungen. Ich dampfe im HighOhm Bereich. Tagesverbrauch ca. 4-5ml, bei aktuell noch 17,5mg/ml Nikotin, in Kürze reduziert auf 12mg/ml.

Keine Angst vor dem Nikotin. Nikotin ist in der Dosierung nicht giftig.

Hier gleich die erste Studie. Ein Bericht und Interview, mit und über  Kardiologie-Forscher Dr. Konstantinos Farsalinos:

http://blog.schawenzl.de/interview-zur-e-zigarette-mit-konstantinos-farsalions/

Eine Studie wurde von Prof. Dr. Dartsch durchgeführt. Herr Prof. Dr. Dartsch ist Diplom-Biochemiker, habilitierter Humanphysiologe, Arbeits- und Umwelttoxikologe. Untersucht wurde die akuttoxische Wirkung von Zigarettenrauch im Vergleich zum Dampf von Liquid einer E-Zigarette, mit 18mg/ml Nikotin. Nachlesbar auf der Webseite des Instituts.

Eine weitere Studie von Prof. Dr. Bernhard-M. Mayer Universität Graz, Österreich (Pharmakologie, Toxikologie) zum Thema Risikoeinstufung E-Zigarette, E-Shisha.

https://drive.google.com/file/d/0B1XBejPbx-nhSUhCX1ktc1M3Snc/view

Hochoffiziell die 2 Jährige Studie des britischen Gesundheitsministeriums, dass zu dem Resümee kommt, dass E-Zigaretten zu ca. 95% weniger schädlich sind als Tabakzigaretten.

Ein ins Deutsche übersetzter Auszug der Britischen Studie:

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/studie-e-zigaretten-sind-gesuender-als-normale-zigaretten-13372307

Herr Professor Dr. Mayer hat als Toxikologe bei der öffentlichen Anhörung über die TPD2 (Februar 2016) im Bundestag beigesessen. Gehört wurde er kaum. Statt dessen wurde einer Allgemeinmedizinerin (Frau Dr. Pötschke Langer) gefolgt.

Auch wenn der verdiente Siegeszug der E-Zigarette dadurch verlangsamt wird. Er lässt sich nicht aufhalten.

Traurig nur, dass das deutsche Gesundheitsministerium nicht mitspielt. Bei jährlichen ca. 35 Milliarden Euro an Kosten für das Gesundheitswesen, durch das Rauchen, in Deutschland, ist es eigentlich eine Pflicht.

Dem nicht genug gibt es immer wieder Menschen die trotz Unwissenheit oder ist es Dummheit oder gar Boshaftigkeit, die Intention erschließt sich nicht wirklich, sich gegen E-Zigaretten erheben und unseriöse Quellen zitieren.

Auch wenn E-Zigaretten kein Allheilmittel sind, sind sie ein Gewinn für die Menscheit.

Für jeden Raucher, der von Tabakzigaretten auf E-Zigaretten umsteigt, reduziert sich die Schädlichkeit auf ein Minimum. Selbst das Atmen in größeren Städten ist deutlich schädlicher als dampfen.

Wer also darüber diskutieren möchte, dass von E-Zigaretten Schäden hervorgerufen werden und sie deswegen verurteilt, sollte vorher auf eine grüne Wiese ziehen, weit ab von jeder Stadt.

Zum Abschluss noch ein Link über Aussagen (über aufgedeckte Lügen) von Frau Dr. Pötschke Langer (ehemals DKFZ):

http://blog.rursus.de/2016/01/eiskalt-gelogen-dr-martina-poetschke-langer/


Viel Spaß beim Dampfen....

...und evtl. darüber nachdenken für die erste Zeit mit dem Nikotin nach oben zu gehen. Lieber etwas zu hoch, als zu niedrig dosieren...

Reduzieren lässt es sich später jederzeit. Erst muss der Umstieg erfolgreich verlaufen.

Gruß, RayAnderson  😏

Danke für das Sternchen.

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Zur Zeit verweise ich gern auf die Informationen von Prof. Dr. Mayer, Toxikologe an der Uni Graz als PDF:

http://ch-lippmann.de/blog/dampffreiheit/2017/05/at-prof-dr-mayer-kurzinformation-e-zigarette-fuer-verbraucher/

Einigen ist auch die Sammlung von Rursus bekannt:

http://blog.rursus.de/studienliste/

Noch vor wenigen Monaten fand man beim googlen nach Studien über E-Zigaretten grösstenteils negatives, Halbwahrheiten und Vermutungen.
Habe dann eben selbst nochmal das Web durchforstet und war positiv überrascht.

Es ist wohl endlich der erwartete Wandel eingetreten und das Positive des Umstiegs festigt sich auch in den Medien.
Klar, niemand ruft: "steigt um, passiert nix" Aber mit dem Gedanken der Alternative zum Rauchen, wird das Medium eher anerkannt als noch vor einiger Zeit.

Ich kann bisher nur positives berichten. Und ich habe gerne geraucht, auch mehrmals versucht aufzuhören. Manchmal, wenn sich in einem Film, jemand eine Zigarette anmacht, dann kommt bei mir schon noch der Gedanke... Ich hab auch schon davon geträumt, wie ich mir eine angemacht habe. Bin dann aufgewacht und hab mich geschämt. Da merkt man wie perfide das Rauchen ist.

Ich bin stolzer Umsteiger und biete auch jedem Raucher meine Hilfe an, ohne aber aufdringlich zu werden.
Und so lange das Gegenteil nicht bewiesen ist und ein reelles Risiko darstellt, sehe ich das Dampfen als unbedenkliche Alternative und werde es als solches Vertreten.

Keine kalten Füße mehr, keine Kurzatmigkeit nach Treppensteigen, seltener krank, mehr Geld, kein Gestank, keine Sorge darüber wann man wo Rauchen kann und wohin mit dem Stengel. Auch kann ich besser verzichten. Sonst habe ich meine Zigaretten vorab geplant und abgezählt damit ich weis wann ich Nachschub brauche.

Nicht jeder schafft den Umstieg oder gar den kompletten Verzicht. Habe Bekannte die erfolgreich umgestiegen sind, andere sind zurück zur Zigarette, einige haben es aber auch über die E Zigarette geschafft ganz aufzuhören. Aber niemand von denen hat etwas gesundheitlich negatives geäußert.

Vielleicht kommt bei mir auch mal der Schritt, aber bis dahin dampfe ich unbesorgt weiter.

So denn, "gut Dampf".

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Bedenklich finde ich aber, und dass habe ich auch öfters bei anderen gelesen, dass du zb. vom Umstieg sprichst und "Rauchern" Hilfe anbietest. Ich finde, wir sind immer noch Raucher. Wir betreiben immer noch eine ungesunde Sache und dürfen jetzt nicht denken, dass wir aufgehört haben. WIr haben zwar mit viel Gift aufgehört, aber süchtig sind wir immer noch. Ich hatte aber auch sofort den Ansatz, dass ich die Tage Leuten erzählt habe, dass ich nicht mehr rauche, dann aber kurz überlegt hab und na ja ich rauche immer noch, bzw. ich dampfe. Wie stehst du dazu? 

Vielen Dank für die Links, werde heute Mittag reinlesen.

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@FRANKFURTLIVEDE

Ich bin zwar nicht Keen - aber er hat recht: wir rauchen nicht mehr :-) Rauch setzt Verbrennung voraus und die haben wir ja nicht, sondern bei uns dampft es... darum sind wir alle Dampfer

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Ne, ich distanziere mich klar vom Rauchen. Auch wenn ich immer noch raus gehen muss, etwas in der Hand halte und etwas ausatme was ähnlich aussieht. Bei mir kam das Umdenken schnell. Es liegt m.M.n. eher an den Mitmenschen, das ist aber jetzt kein Vorwurf! Man wird halt gefrag ob man mitkommt, eine Rauchen. Meine Frau fragt auch, ob ich noch eben eine Rauchen möchte bevor wir z.b. irgendwo hinfahren. Klar würde ich sehr wahrscheinlich wieder zur Zigarette greifen, wenn es die elektronische nich gäbe. Und ja, somit bin ich süchtig. Aber diese Sucht kann ich vertreten, es ist mehr als nur Mittel zum Zweck. Es ist Genuß und Hobby, es hat mein Leben verändert und vereinfacht. Und wie gesagt, kann ich leichter verzichten. Wir fliegen bald und machen Urlaub im Ausland. Als Raucher hab ich mir noch Sorgen gemacht um die Lange Abstinenz. Als Dampfer denke ich mir, "dann halt mal nicht". Kurz gesagt, ja immer noch süchtig, aber diese Sucht kann ich mit meinem Gewissen vereinbaren. Mit dem Rauchen hatte ich in den letzten Jahren immer einen Geist / Körper Konflikt.

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@Keen87

@keen87 mit dem Sucht vertreten hast du wiederum Recht, trotzdem ist es halt 'ne Sucht. Ich weiß nicht ob wir es uns ein bisschen einfach machen, aber vom Grundgedanke her stimmt's schon. Mein Ziel ist es, jzt von 9mg Monat für Monat auf 3mg runter zu kommen und/oder vllt komplett auf Nikotin zu verzichten. Ich hab mir jzt von Dr. Mayer den Beitrag durchgelesen, recht plausibel erklärt. Ist es bei mir vllt nur die Angst vor der Angst? Die Angst, dass es doch schädlich sein muss, da es ja (generell das Rauchen) eingeplörrt wird: gefährlich, gefährlich.

Mich beruhigts aber auf jeden Fall, wiederum würde ich auch gerne Contras hören, gibts da wen :)

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@FRANKFURTLIVEDE

Na schön, dann ist es eben Sucht. Aber es macht Spaß, schmeckt besser und ist wesentlich weniger schädlich. Ich trinke meinen Kaffee auch mit Koffein, na und.

Das mit dem Nikotin reduzieren vergiss schnell wieder. Dein Körper sagt dir wenn es zuviel ist, dann kannst du vorsichtig das Nikotin senken. Wenn du zu schnell das Nikotin senkst, dann wird die Rückfallgefahr größer.

Contra: Ich gebe für Dampfkram oft mehr Geld aus, wie für Zigaretten und dabei habe ich Spaß. Das hatte ich beim Rauchen nicht. Das war reine Suchtbefriedigung.   

Gruß, Frank 

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@FRANKFURTLIVEDE

es gibt nur wenige plausible Gründe mitm Nikotin runterzugehen:

  • man kann (will) es sich finanziell nicht leisten - das gilt aber mehr für Selbstmischer
  • man hat ne Krankheit, bei der Nikotin kontraproduktiv ist - Krebs wär so eine, weil Nikotin das Wachstum bestehender Tumoren anregt.
  • man verträgt nicht mehr so viel... das kann durch nen Umstieg auf strärkerer Geräte kommen oder der Körper will einfach nicht mehr die gewohnte Menge

Nikotin ist nicht giftig oder böse, wenn man es nicht viel zu viel überdosiert. Sich damit nen ernsthaften Schaden zuzufügen, ist auf normalem Weg nahezu unmöglich, weil man schon weit vorher "gewarnt" wird: es gibt Kopfweh, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen... trinkst du das Zeug, brichst du es schnell wieder aus... kriegste beim Dampfen mal zuviel musst du nur ne halbe Stunde bis Stunde warten, dann ist das wieder abgebaut... du kannst in Nikotinbase baden und es passiert nichts, weil Nikotin über die Haut nur schwer aufgenommen wird. Niokotin ist auch nur eines der "Suchtmittel" im Tabakrauch - im Dampf wirkt es suchterhaltend, wobei aber die Erfahrungen anderer Dampfer belegen, das man diese "Sucht" nach und nach von ganz allein ausschleicht, so das man früher oder später kein Nikotin mehr braucht, sondern es aus Gewohnheit, wegen dem Geschmack oder der Wirkung ewiter nutzen kann, aber eben nicht mehr MUSS...

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Da liegt auch die Schwierigkeit. Versuch das nach Jahrzehnten mal aus den Köpfen zu kriegen. Man raucht ja scheinbar ausschließlich wegen dem Nokitin, niemand ist Teersüchtig. Interessierte Raucher fragen ja auch gerne: Aber da ist noch Nikotin drin, oder? Habe ja selbst mal so gedacht, bis ich mich schlau gemacht hab. Ich dampfe mit Nikotin wegen dem Throat Hit. Contra für mich beim Umstieg und heute noch? Es gehört Selbstbewusstsein dazu. Sich mit seiner ersten Evod unter Rauchern hinzustellen. Der Moment bleibt mir noch lange im Gedächtnis. Die Fragen, Die Blicke...:) Heute finde ich den Markt unübersichtlich. Viele Firmen sehen das grosse Geld. Auch Tabakfirmen springen auf den Zug auf. Täglich mehr und neue Geräte. 100 verschiedene Starter-Kits. Da leidet dann der potentielle Umsteiger. Gesundheitlich gab es bei mir nur Besserung. Wie viel man für sein Setting zahlt, ist einem selbst überlassen.

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vergiss mal gaanz fix die Idee mit den Langzeitstudien... die wirds nämlich nie geben: weit über 90% aller Dampfer waren vorher Raucher und haben wie ich nicht selten ne Raucherkarriere von Jahrzehnten hinter sich... hätte ich das verrauchte geld gespart, könnt ich mir locker nen schicken Neuwagen leisten... wer bitte will bei so einer Konstellation wissenschaftlich korrekt sagen können "an Krankheit X ist das Dampfen schuld", wenn der Patient vorher 20 Jahre langh 2 Schachteln Kippen am Tag vernichtet hat?! Neeee... :-) Frag mal höflich beim DKFZ an (das sind die, die am lautesten nach so einer Studie fragen) wie die sich das überhaupt vorstellen...

Dampfen gibts jetzt gut 10 Jahre und weltweit sind wir schon ein paar Milliarden Dampfer, aber bisher ist davon nicht einer an der Dampferei gestorben oder auch nur krank davon geworden... das sollte doch wohl ausreichen als Beleg für die relative Unschädlichkeit...

okay! stimmt, den gedanken mit der langzeitstudie und dem vorher jahrelangem Rauchen hab ich noch nicht bedacht...

die meisten ärzte betonen, es ist bis zu 95% unschädlicher.

aber ein paar Millarden Damper ist übertrieben, oder hast du ne Quelle?

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@FRANKFURTLIVEDE

naja.... ein paar Miiliarden ist vielleicht ein wenig übertrieben... aber allein in DE sind wir geschätzt 3  Millionen oder mehr und dann kommt noch der Rest der Welt dazu.

Die 95% sind ebenso nur ne fiktive Zahl, da können es genau so gut 99% sein. All die Schadstoffe, die bei der Tabakverbrennung entstehen fehlen ja im Dampf. Dieser besteht immer noch nur aus den Liquidbestandteilen, nur eben nicht mehr in flüssiger Form. Nur wenn man seine Dampfe arg überhitzt, kommt es auch bei Liquids zu nem Verkohlungsprozess und erst da können Schadstoffe entstehen, deren Konzentration aber immer noch weit unter der im Tabakrauch ist.

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