Kennt jemand von euch eine Person mit Inkontinenz?

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10 Antworten

Ich kenne zwar niemanden der in der gleichen Situation ist wie Du, aber auch ich trage Windeln. Bei mir hat das andere Gründe, auf welche ich im Rahmen dieser Frage nicht näher eingehen möchte.

Ich kenne Deine Gefühle, obwohl gerade eine Darminkontinenz noch einmal eine besondere Herausforderung sein dürfte. Auch ich hatte Anfangs Angst, mich mit Windeln in der Öffentlichkeit zu bewegen und war sehr verunsichert. Diese Angst ist jedoch unbegründet, wie Du merken wirst, wenn Du Dich einige Male gewindelt unter Menschen begeben hast. Niemand wird merken, dass Du Windeln trägst! Warum sollte das auch jemand vermuten? Selbst ein auffallend rundlicher Po, dürfte niemanden der nicht selbst mit dieser Thematik zu tun hat, dazu veranlassen gleich Windeln dahinter zu vermuten. Wir bilden uns das ein und bei mir hat in über 30 Jahren noch niemand meine Windeln bemerkt. Selbst nasse Windeln sind aufgrund der Qualität heutiger Inkontinenz-Hilfsmittel, völlig unauffällig. 

Damit die Fäkalinkontinenz allerdings nicht zum Problem wird, musst Du schon ein Wenig tun, denn eine "volle" Windel bleibt Geruchstechnisch sicher nicht unbemerkt. Wir denken da an kleine Kinder. Aber auch dass solltest Du in den Griff bekommen können, denn Dein Schließmuskel scheint ja intakt zu sein, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Hier helfen regelmäßige, prophylaktische Darmentleerungen oder zur not auch zusätzlich getragen Analtampons.

Wenn Du dich drauf einlässt, ist auch mit Windeln ein fast normales Leben möglich. Deine Depression bzw. die psychische Erkrankung scheint mir hier das größere Problem zu sein. 

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Da Inkontinenz ein Tabuthema ist, das erkennst Du gerade selbst, wird eben in den allermeisten Fällen nicht darüber gesprochen. Das heißt aber auch dass die meisten von uns wahrscheinlich Menschen kennen, die unter Inkontinenz leiden, dies aber gar nicht wissen. 

Ich verstehe Deine Frage so, dass Du betroffene Menschen suchst, mit denen Du Dich darüber austauschen kannst, wie Du und sie mit der Inkontinenz im Alltag umgehen. 

Ich denke, Du solltest nach einer Selbsthilfegruppe suchen, in der sich Menschen mit ähnlichen Problemen austauschen. Eventuell können Dir Auch Ärzte bei denen Du in Behandlung bist dabei helfen so eine Selbsthilfegruppe zu finden.

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Meine Oma hat das (zumindest was Urin betrifft) und ich habe es auch schon bei Jüngeren erlebt (bzw. durfte die Windeln wechseln)...

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Dazu müsste ich wissen!!! Ob die Inkontinenz ein Zwang bei Dir ist?? Oder es Dir ohne etwas dazu zu tuen einfach passiert? Unter Zwang meine ich das Du unter innerlichen Zwang fest drücken musst!!

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Hallo Jenny

Ich hatte das gleiche Problem vor einigen Jahren .War zwei jahre lang Urin und stuhlinko. Habe Tag und Nacht Windeln tragen müssen und War damit in der Öffentlichkeit. Am Anfang hatte ich angst davor aber das gibt sich weil es keiner mitbekommt .

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Hallo Jenny, Du bist mit diesem Problem weit nicht die einzige, der das zu schaffen macht! Bettnässen und Inkontinenz begleiten auch mich bis heute durchs Leben und ich könnte Dir ein ganzes Buch darüber schreiben. Man lebt quasi in einer anderen Welt, angewiesen auf Hilfsmittel, welche die Lebensquallität erheblich einschränken. Z.B. Partnersuche ! Aber auch bei Arztbesuchen, Spitalaufenthalt, Sport, Reiten und Schwimmen, ist es eine unangenehme Herausforderung, dass Andere Kenntnis davon bekommen, weil ich Erwachsenen-Windeln und Gummihosen anhabe! So auch in der Massage, weil ich mich wegen meinen Verspannungen regelmässig behandeln lassen muss. Auch hier bin ich nur in Windeln und Gummihose eine volle Stunde auf der Behandlungsliege und kämpfe gegen die Schamröte im Gesicht, obwohl die Masseurin Verständnis über das Problem Inkontinenz zeigt. Das sind nur ein paar Beispiele aus meinem Leben und ich muss auch damit fertig werden !! Welche Behandlung Dir helfen kann, weis ich nicht, aber das mit den Windeln haben mehr Betroffene als Du ahnst. Aber schämen brauchst Du Dich deshalb nicht auch wenn es ein heikles Thema ist! Ich musste es auch lernen und habe Dank vielen Leserreaktionen wieder Selbstvertrauen und Sicherheit im Alltag gefunden. Und dies,--liebe Jenny, wünsche ich auch Dir von ganzem Herzen !! Kopf hoch,---DU SCHAFFST DAS !!!

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In so jungem alter kenne ich es persönlich nicht. Aber mein Vater hat altersbedingt ähnliches. Kommt häufiger vor als du denkst. Schäm dich nicht :)

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Hier handelt es sich offensichtlich um ein psycho-somatisches Problem.

Du solltest dich an Fachleute wenden und eine entsprechende Therapie machen....

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Kommentar von Jenny3010
20.06.2016, 14:12

Ich bin schon in einer Therapie.

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Es ist wohl sinnvoller, wenn du dich mit diesem Anliegen in speziellen Foren für Betroffene mit ähnlichen Krankheitsgeschichten umsiehst.

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Ja, ich kenne eine Person aber was willst du mit der Information jetzt anfangen?

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