kennt jemand Lizenzo und hat erfahrung damit?

18 Antworten

..Finger weg, reine Abzocke, ich bin auch darauf heringefallen und habe, trotz Werbung einen total toten Shop. Der Vertrag läuft 12 Monate d.h. für mich noch 9 Monate Kosten für nix. Ganz davon abgesehen, dass ich schon einiges in Werbung gesteckt habe, bisher nicht einen Verkauf. Die Produkte sind zu teuer, die Gewinnspanne für den Shopbetreiber enorm niedrig. Ja, hinterher ist man immer schlauer :(

Also so ganz verstehe ich das Gejammere hier nicht. Wir hatten im letzten Jahr einen Lizenzo-Shop für Tierbedarf. Für die anderen Shops kann ich hier also nicht sprechen. Leider konnten wir das ganze aus Zeitmangel nicht so betreiben, wie es wünschenswert wäre und haben den Betrieb dann eingestellt.

Sicherlich - der Shop ist etwas in die Jahre gekommen - aber man kann ja auch noch selbst Hand anlegen. Grundsätzlich lässt sich der Shop nämlich komplett (Sourcecode) selbst anpassen und verändern.

Das Sortiment Im Bereich Tierfutter war das Sortiment genau das, was ein einzelner Großhändler (mit einem umfangreichen Sortiment) angeboten hat. Da kann man nicht meckern. Grundsätzlich sind die Daten auch vom Großhändler zu bekommen - allerdings muss man dort für die Nutzung des Datenstamms erst einmal ordentlich Geld auf den Tisch legen.

Die Abwicklung Letztendlich haben wir einige Produkte, die wir speziell im Fokus hatten und die gut verkauft worden sind nach etwa zwei Monaten selbst auf Lager gelegt. Wir hatten einige Kunden, die immer das gleiche und teilweise sogar im Abo bestellt haben. Eine solche Verfahrensweise ist überhaupt kein Problem in diesem Shop, denn man muss ja nicht über Lizenzo einkaufen. Auch den Versand haben wir dann übernommen - auch wenn das kaum günstiger war, als es über Lizenzo zu verschicken.

Der Shop Man mache sich nichts vor. Einen perfekten Onlineshop wird es zum Start für keinen geben, es sei denn, er lässt sich von Intershop & Co. seinen individuellen Shop anpassen. Die Kunden sind halt im Regelfall die großen Shops gewöhnt - Händlern wie Amazon etc. ist es aber egal, mal schnell 2 Mio. in die Anpassung eines Shops zu stecken. XTC Modified (wird von Lizenzo verwendet) hat hier sicherlich ein altes Erbe zu tragen und wird auch nur zögerlich weiterentwickelt, aber er tut. Wir haben letztendlich etwa 250 Bestellungen innerhalb von 8 Monaten darüber abgewickelt, aber das Geschäft trotzdem eingestellt, weil sich lukrativere Möglichkeiten ergeben haben.

Mein Fazit Mir persönlich ist kein gleichartiges Konzept bekannt. Ich glaube, dass man mit ein wenig Marketing - zumindest im Bereich Tiershop, alles andere kann ich nicht beurteilen - in jedem Fall die Gebühr des Shops wieder herausholen kann.

Und definitiv kann ich mir nicht vorstellen, dass man es schafft, den Datenstamm preiswerter aufzubauen, es sei denn, irgendjemand schafft es tatsächlich ungefähr 10 Artikel in der Minute zu erfassen. Ich jedenfalls kann das nicht.

Warum sollte jemand der seit Monaten nichts mehr mit Lizenzo zu tun hat, auf rechersche gehen, nachdem er selbst bei Lizenzo gekündigt hat und dann so eine Antwort hier verfassen. Sorry, ich kann Deine Aussage nicht als objektiv betrachten. Und einen Shop zu betreiben, um seine Gebühr wieder heraus zu holen, kann ja nicht im Interesse des Shopbetreibers sein. Nur für den Anbieter interessant.

In 8 Monaten habt Ihr 250 Bestellungen gehabt. Um mit Ebay konkurrieren zu können habt Ihr Preise mit denen Ihr eine Gewinnspanne von 2-4, maximal 5 Euro habt. Da komme ich im Höchstfall auf 1250,- Euro. Und das durch 8 ergibt Euren durchschnittlichen monatlichen Verdienst: ca 155,- !!!!!! Wie habt Ihr denn Eure Miete bezahlt???

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Ich habe mit Lizenzo Erfahrungen gesammelt und kann nur davon abraten. Nur wer bereits Marketingprofi ist, hat möglicherweise eine Chance. Die Betreiber von Lizenzo stellen sich auf den Standpunkt, dass die Vermarktung der in Lizenz erworbenen Shops allein Aufgabe der Käufer ist. Es gibt zwar eine "Akademie", die aber völlig nutzlos ist, weil die Informationen hierin nichts wert sind. Die Shops selbst sind nicht dafür geeignet, Verkäufe zu generieren. Der Aufbau der Shops ist völlig veraltet und man braucht schon massig Besucher, um auf seine Kosten zu kommen.

Ich gehe davon aus, daß das Geschäftsmodell von Lizenzo nicht funktioniert. Gerade die Werbung und das Bekanntmachen eines Webshops ist sehr aufwendig und teuer. Das angebotene Produktsortiment erinnert sehr an die Sortimente in Postenmärkten, Produkte nach denen im Netz Nachfrage besteht, z.B. das Sortiment von Lego oder Playmobil fehlt. Ohne solche Marken braucht man nicht an den Betrieb eines Webshops für Spielwaren denken.

Eine Kombimation mit selbst eingekauften Produkten funktioniert selbst im Wunschshop nicht, da bei einer Produktaktualisierung der Lizenzo-Produkte die selbst hinzugefügten Produkte deaktiviert werden.

In meinen Augen wird hier bgezockt, man verkauft einen Webshop mit dem sich kaum Umsätze erreichen lassen, um letztlich eine sehr kleine Provision zu bezahlen.

Rotbart1966

in einem Lizeno - Partnershop: fidgets.de/detail.php?nr=1094310&shid=101&n=StarWarsVintageAnakinSkywalke_2012

bei der Konkurenz: amazon.de/Star-Wars-Vintage-Collection-Skywalker/dp/B006CD2ACU/ref=sr16?ie=UTF8&qid=1360324816&sr=8-6

das heisst: bei Amazon bekommt man es 42 % günstiger als beim einem Lizenzo-Partnershop bzw.: bei einem Lizenzo-Partnershop kostet es 72 % !!! mehr als bei Amazon

das heisst: dann müssten, die guten Freunde und die Familienangehörigen des Lizenzo-Partnershopbetreibers die ganz bestimmt eh als die einzigen möglichen Kunden anzunehmen sind, mal eben bereit sein 72 % ihres Geldes zu verschwenden Der Shopbetreiber erhält dann seine Provision von Lizenzo. Damit das am Ende nicht ein Verlustgeschäft wird im Freundes-/Familienkreis, müsste die Provision von Lizenzo 42 % betragen! Und 42 % Provision von Lizenzo an den Shopbetreiber ist wohl sehr unrealistisch. Und selbst wenn, wäre dann noch kein Cent verdient, aber das Finanzamt würde seine Hand aufhalten für Umsatz und Ertragssteuer an der geflossenen Provision. An der Stelle wäre das Ergebnis also: Verlustgeschäft, zu Gunsten von Lizenzo und Finanzamt.

Um wirklich kein Verlustgeschäft zu machen innerhalb des Kreises >Shopbetreiber, Freundes-/Familienkreis als Kunde< muss man weiter rechnen. Die Umsatzsteuer auf die 42% der Provision ist vom Shopbetreiber auf jeden Fall ans Finanzamt zu überweisen. das heisst die Provision die von Lizenzo kommt muss nun schon bei über 50% liegen!

Und wenn nun der Shopbetreiber mit seinen Shopeinnahmen + seine sonstigen Einkünfte über den Steuerfreibtrag kommt, dann muss er noch Einkommensteuer an das Finanzamt überweisen (die dann ja anteilig auch auf die Shopeinnahmen entfällt).

Das heisst dann, die Provision von Lizenzo müsste dann bei 60% aufwärts liegen!! Ist das realistisch?? Sicher nicht!

Und das alles, unter der Bedingung dass der Kunde ein guter Freund/ein Familienangehöriger ist, mit dem man zuvor abgesprochen hat ihm den 72% "Lizenzo-Shop-Preisaufschlag" aus der Provision zu erstatten. Andere Kunden sind absolut unrealistisch, denn wer nicht in der Lage ist einen einfachen Preisvergleich im Internet zu machen gehört ganz bestimmt nicht zu Leuten die überhaupt im Internet einkaufen gehen.

Ich glaube, das Lizenzo noch keine 10 Produkte über all seine Partnershops verkauft hat. Ist vermutlich auch garnicht ihr Geschäftsziel dass die Shops etwas verkaufen. Ich denke Lizenzo verdient lediglich an den Gebühren für ihre Shops (Einrichtungsgebühr (je nach Wahl) und monatliche Gebühr). Das macht es günstig für Lizenzo. Denn Lizenzo muss ja nie etwas einkaufen, nie etwas lagern, nie etwas versenden, nie etwas rückabwickeln, ... etc. denn in ihren Partnershops wird ja nie etwas eingekauft. Somit braucht es dann auch kein Personal, keine Logistik, keine Räumlichkeiten, etc.. Hinzu kommt noch, dass viele der Partnershops eine identische IP haben, und nur in Abhängigkeit davon über welche Internetadresse aufgerufen sie wird, sich die Seite etwas anpasst (z.Bsp. bei dem was unter Impressum und Kontakt steht und beim Bild/Logo im Kopf der Seite). Das kann man leicht einprogrammieren. Das macht die Wartung der partnershops sehr einfach (Ein Klick für alle Shops, etc...).

Somit könnte man es als genial bezeichnen wie Lizenzo Geld verdient. Ich bin sicher dass schon lange vor Lizenzo, aktuell, und auch in Zukunft es Menschen gibt die auf genau die gleiche geniale Iddee gekommen sind/kommen werden um auf diese Weise Geld zu verdienen. Nur fehlt es, Gott sei dank, diesen anderen Menschen an der nötigen wie auch immer gearteten Energie solch einen unnützen Blödsinn in die Tat umzusetzen.

Es müsste jedem, der daruber nachdenkt sich einen Lizenzo-Shop zu kaufen und diesen zu betreiben, schon sehr bald ein Licht aufgehen. Und zwar dann, wenn er bei Lizenzo liesst dass sich Lizenzo um alles kümmert ausser um die Werbung für den neuen Shop. Was wäre Zalando ohne seine massive Werbung geworden?? Eine tote Internetadresse. Ein Online-Shop für Dinge wie es sie an jeder Ecke im Internet und auf der Strasse zu kaufen gibt ist ohne gewaltige Investitionen in proffesionelle Werbung nicht zu betreiben. Erstelle jemand bitte einen Online-Shop für Zuckerpillen die einen nach dem Verzehr tatsächlich 10 Jahre jünger machen. Dieser Shop braucht nicht einen Cent in Werbung zu investieren und wird dennoch Milliarden erwirtschaften. Aber ein Shop für Hundefutter, Handtaschen, Modeschmuck oder Spielzeugautos wie es sie überall ohne Aufwand zu kaufen gibt, kann nur Gewinn bringen wenn er durch massive Werbung und vergleichsweise günstige Preise auf Kundenfang geht.

Die Lizenzo-Partnershops bieten keine aussergewöhnlichen Produkte an. Und das was sie anbieten, bieten sie zu Preisen an die nicht konkurenzfähig sind. Eher sind die Preise, zum totlachen, abschreckend hoch.

Wer sich einen Lizenzo-Partnershop kauft ist ein Dummkopf oder wohl besser ein Opfer solcher Geschäftsideen.

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