Kennt jemand ein Gedicht über "Macht" und das man diese gut benutzen sollte?

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6 Antworten

Ich will die Menschen, die sich zu Mächtigen machen, nicht mehr fürchten; sie haben ihrerseits ihre Furcht, die man ihnen einjagt, wenn man sie nicht mehr fürchtet!

Der Zauberlehrling von Goethe http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zauberlehrling > siehe Punkt Aufbau: 3. Machtrausch

DER BOSS SPRICHT

Ich bin der Kuchen, Ihr seid die Krumen.
Ich bin der Garten und Ihr höchstens Blumen.
Ich bin der Berg und Ihr kleine Kiesel.
Ich: eine Sturmflut. Ihr: feuchter Niesel.

So tönt es, wenn einer der Oberen spricht.
Wir schweigen und horchen und glauben ihm nicht.

Denn woraus ist Kuchen, wenn nicht aus Krumen?
Was wären Gärten und Parks ohne Blumen?
Ein Berg ist nur Summe, Substanz sind die Steine.
Und Fluten sind Tropfen, ganz viele und kleine.

Besehn wir die Großen ganz nah und bei Licht,
erkennen wir häufig: Es gibt sie gar nicht.

Lars O. Heintel
Oktober 2006

Mehr Gedichte von mir findest du unter anderem hier:
http://www.irrgartenwelt.de/seemannsleid/index.html

Ob es das trifft was du suchst weiß ich natürlich nicht , aber es ist über Macht . Die rauhen Mächte sind nun erwacht Sie toben bei Tag und in der Nacht

Der Wind treibt die Wolken übers Land Manch Lebewesen den Tod schon fand

Lassen so manchen Baum zerkrachen Die wilden Götter nur darüber lachen

Gequält hast du oft die arme Natur Darauf herum getreten bist du nur

Dachtest eine zweite Welt hast du dabei Jetzt rächen sich die Götter, sind so frei

Darum, du Mensch sei auf der Hut Sie lassen aus nun ihre geballte Wut von :Marianne Knip

Hier habe ich noch eins gefunden . Die Macht der Worte Es war einmal einer, der dachte nur noch schlecht über seinen Staat. Allein der Name, drei Buchstaben, ein Insekten- vernichtungsmittel klang ähnlich. Das Wort »Tod« fügte sich aus drei Buchstaben zusammen.

Alle seine Freunde stellten Auswanderungsanträge. Sie nannten das damals anders, aber das Wort »Reise« für diese Art des Wegsiedelns zu benutzen, weigerte er sich strikt. Er mochte gar nicht mehr über diesen Scheißstaat nachdenken, er wollte auch nicht westwärts ziehen. Einem Einfall nachgebend, beantragte er die Öffnung der Landesgrenzen, schriftlich.

Kurz darauf geschah das.

Hoffnungstoll beantragte er am Tag danach die Beseitigung des Staates, in dem er lebte. Innerhalb eines Jahres. Dieser Auflösungsantrag wurde in der

gewünschten Frist erfüllt. Der Staat verschwand in seinem Nachbarn.

Da erschrak der Antragsteller vor der Kraft seiner Worte und mühte sich inständig, ja keinen Wunsch mehr zu haben und ihn schon gar nicht aufzuschreiben. Mein Gott, dachte er, aber jeder weitere Gedanke hätte für Gott gefährlich werden können.

So wanderte er aus in eine Gegend der Welt, in der seine Worte keine Allmacht besaßen. von : Lutz Rathenow

wissen ist macht und nichts wissen macht nicht´s oder jeder macht was er will, aber keiner das was er soll aber alle machen mit.

:-))

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