Kennt jemand diese Schleppleinen?

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9 Antworten

Meine vorredner haben eig schon alles gesagt :) ich habe auch eine 15 meter schleppleine und sie ist super um das frei laufen zu üben und natürlich auch schöner für den hund als an einer kurzen leine. Der übergang bis zum freilauf ist mit ner schleppleine einfach klasse und auch für kürzere gassi gänge morgends oder abends praktisch wenn man durch viele straasen muss wie ich da ich in der stadt wohne , habe ich dann meine grünfläche erreicht kann mein hund sich dann dort noch mehr bewegen und muss nich nur nebenher dackeln . Um freilauf zu üben muss man aber natürlich bei fast allen hunden erstmal lange üben , kommandos wie "komm" beibringen und darauf achten in welchen situationen der hund eventuell abhauen würde oder nicht hört und dann daran arbeiten. Klappt alles schon ganz gut kann man einen schritt weiter gehen und die schleppleine auf dem boden lassen ohne sie zu halten, sollte hund dann doch mal wegrennen oder wo hingehen wo er nich soll hatt man die leine schnell wieder in der hand.und man vekommt ein gefühl dafür wie es im freilsuf abläuft. Meine habe ich über ebay gekauft war auch nicht teuer unter 10 euro. Brustgeschirr ist wichtig und bei grossen hunden lieber doch etwas teurer weil bei den billigen eventuell der schnaller zum am brustgeschirr befestigen dann nicht so gut versrbeitet ist und abbrechen/ reissen könnte. Bei meinem dackel reicht aber die billigere da er nicht viel rennt / wegrennt oder zieht.

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Hallo Frucht1

Also zur Schleppleine:

***Unterschied wie Tag und Nacht beim Gassi gehen. Würdet ihr sowas empfehlen??? Oder bringt es nichts?***

Die Schleppleine ist eine Trainingsunterstützung, gerade wenn dein Hund noch Erziehung benötigt.

Bringen tut sie nichts, wenn du mit dem Hund nicht trainierst. Ich sehe oft Leute die Junghunde an der Schleppleine haben, diese schleift am Boden und der Hund macht genau das , was er vorher auch gemacht hat, überall hin flitzen und Reizen nach gehen. Und dann wundern sie sich warum es nichts bringt 😊

Sie dient in erster Linie dazu, das der Hund keine Erfolgserlebnisse hat. Heißt: Bspw. dein Hund geht Reizen nach wie Jogger, Fahrradfahrer, anderen Hunden, spielenden Hunden, angeleinte Hunde, spielenden Kindern, rennt Autos hinterher, geht Wild nach oder jagen....usw usw usw die Liste ist ewig lang. Sind ja nur einige Beispiele.

Ein Beispiel: du bist mit deinem Hund irgendwo in der Pampa unterwegs, er ist ohne Leine. Aus der Entfernung, werden andere Hunde wahrgenommen. Er saust los, weil er unbedingt sozialen Kontakt pflegen möchte oder einfach mit spielen oder mit mischen möchte. Du rufst vergeblich mehrere mahle. Dein Hund reagiert nicht und kommt bei den Hunden an. Fazit: dein Hund reagiert nicht und hat sein Erfolgserlebnis ohne jegliche Konsequenz und lernt daraus, wenn Frauchen/ Herrchen ruft muss ich ja nicht kommen.

Beispiel mit Schleppleine: du hältst diese fest in der Hand, dein Hund nimmt die Hunde wahr, saust los und wird abgebremst durch die Leine. Gerade zu Trainingsbeginn wird dir das oft passieren. Drum ist es wichtig die Leine fest und sicher in der Hand zu haben. Genau dann kannst du deinem Hund, ein alternatives Verhalten beibringen, wie den Rückruf oder erst los rennen auf Kommando (Freigabe) Nach dem dein Hund gemerkt hat, ich komme durch die Leine nicht zum erwünschten Erfolgserlebnis.

Kurzes zupften an der Leine, rufe dein Abrufkommando (bsp:Bello "hier") oder angel ihn dir gegebenenfalls , kommt der Hund nur ansatzweise in deine Richtung loben loben und bestätigen, sowie er bei dir angekommen ist wieder loben und mit (Super Special Leckerlies keine 0815, Spielzeug, Aufmerksamkeit, oder ein gemeinsames spielen mit seinem Herrchen) bestätigen.der Hund muss lernen hey bei meinem Menschen ist auch Aktion angesagt.

Darf dein Hund dann Hundekontakt haben. Gibst du ihn frei mit einem Kommando wie "Lauf" oder "OK"

Das gleiche kannst du bei den oben genannten Reizen ebenso üben.

So ein Training an der Schleppleine, bis sich das erwünschte Verhalten mal gefestigt hat, bedarf unter Umständen mehrere Monate Training, auch der Hund brauch viele viele Hunderte, wenn nicht sogar tausende Wiederholungen. Es kommen immer mal wieder für Halter und Hund zu unerwarteten Situationen, die nie zuvor Trainiert wurden.

Auch dient das Training an der Schleppleine dazu, das der Hund lernt sich in einem natürlichen Radius um seinen Halter zu bewegen , mit genügend Individualraum und Ausweichmöglichkeiten.

Das allerwichtigste der Hund brauch ein gut sitzendes Geschirr, am besten mit Polsterung, wenn sich der Hund mal voll rein hängt ist da schon ordentlich Bumbs dahinter, gerade bei Hunden ab 10 kg aufwärts. Eine Schleppleine um die 10-15 Meter reicht vollkommen aus.  Es gibt auch noch so Dämpfer die man zwischen Geschirr und Schleppleine Befestigen kann, dann ist die Wucht nicht zu doll. Empfehlen kann ich dir Schleppleinen aus Biothane Material, die sind so Gummi lederartig, sind sehr einfach zu reinigen. Nylon oder Stoff saugen sich bei Regen oder nassen Wiesen ganz schnell voll, oder Matsch trocknet und die werden ganz schnell schwer.

Biothane kostet zwar einiges, wenn man es allerdings im Tierfachgeschäft kauft. man kann sie sich aber auch prima selber basteln. Kosten beim selber basteln um die 15-20 Euro. Im Fachgeschäft wie Fressnapf oder Internet 30-40 euro.

Anleitungen für eine Leine: gut die Dame in dem Video bastelt eine Führleine, bei der Schleppleine brauchst du keine Handschlaufe.

http://www.bio-leine.de/biothane-meterware.html

Meterware und Karabiner, Nieten kannst du hier bestellen :  

http://www.bio-leine.de/biothane-meterware.html

Hoffe ich konnte dir weiter helfen und dir die Schleppleine bzw.das Training bestmöglich erklären.

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Ich benutze eine Schleppleine solange ein Hund noch nicht zuverlässig abrufbar ist.

Mein 3. Hund wohnt seit August bei mir und er ist im Moment mit einer 10 Meter Biothaneleine gesichert. Damit verhindere ich dass er zu Fremdhunden läuft.

Aber ohne Training bringt eine Schleppleine nichts. Sie ist nur ein Trainingshilfsmittel.

Anfangs waren alle drei Hunde an einer Schleppleine weil der Gehorsam durch den Neuzugang nachgelassen hat.

Ich kann dir eher eine Biothane- als eine Feldleine empfehlen.

Die Feldleinen saugen viel Feuchtigkeit und Dreck auf und werden dann schwer. Mein 3. Hund hat sich mit seinen 5 Kilo dann immer sehr schwer getan die nasse Feldleine hinter sich herzuziehen.

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Also ich nehm sie gelegentlich ganz gerne, mit er Schleppleine hab ich beim Fuß-gehen wirklich mehr Kontrolle als mit einer Rollleine.  Allerdings muss man bedenken, dass es man halt immer viel Leine in der Hand hat , und will man das Ende immer in der Hand halten, sind sie meist kürzer als Rollleinen. Für Spaziergänge im Wald oder mit viel Gestrüpp würde ich sie auch weniger empfehlen. Aber für Erziehungszwecke auf freiem Feld würde ich sie definitiv  empfehlen, sonst muss halt jeder abwägen was für ihn besser taugt, da hilft wohl nur ausprobieren. (Würde unbedingt eine empfehlen, die gut in der Hand liegt und breit genug ist um sie anständig greifen zu können)..

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Natürlich bringt EINE Schleppleine was, wenn man sie richtig einsetzt.

Man kann aber nicht erwarten, dass man die Schleppleine anlegt und dee Hund hört. 

Mein Rüde muss momentan an der Schleppleine gassi gehn, weil bei uns zu viel Wild ist und ich momentan nicht in der Verfassung bin auf alles aufzupassen.

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Kommentar von MiraAnui
17.12.2015, 07:06

Desweiteren benutze ich sie gerne am.Meer beim schwimmen. Falls Murphy mal abtreibt

Und Luna trailt damig

2

Naja ich finde die eigentlich ganz praktisch, weil ich den Hund, als er noch jünger war und noch nicht so gut gehört hat, damit im Wald vorlaufen lassen konnte, wenn er die Leine hinter sich her gezogen hat. Auch hat er damit seine ersten Erfahrungen beim Schwimmen gemacht, denn ich wollte ihn nicht losmachen bei den ersten Malen. Der Nachteil ist eben, je länger die Leine, desto schwieriger ist es, dagegen zu halten, wenn der Hund zieht. :-)

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Zunächst einmal bringt eine Schleppleine die Begrenzung des Hundes, was in leinenpflichtigem Gebiet dem Hund zumindest ein Mindestmaß an Bewegungsfreiheit gestattet.
Ich persönlich benutze die Schleppleine annähernd täglich und ausschließlich zu oben genannten Zweck. Die kurze Leine kommt nur in Trainingszeiten zum Einsatz oder bei seltenen Stadtbesuchen.
Den Rückruf trainierte ich mit dem Meinigen entweder im Hundefreilauf oder an den wenigen Örtlichkeiten, an denen sich Hunde hier frei bewegen dürfen.

Du kannst natürlich die Schleppleine auch zur Trainingszwecken benutzen, beispielsweise zum Trainieren des Rückrufs, mir persönlich hat jedoch die Freilaufvariante besser gefallen.

Ich empfehle eine Biothaneschleppleine in zehn Meter Länge mit Handschlaufe (sofern du kein Schleppleinentraining anstrebst). Die Leinen sind annähernd unverwüstlich und selbstreinigend! :)

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Hallo, ich bin kein Freund der Schleppleinen, mein Hund auch nicht (mehr)...

Der hat die Leine wohl eher für Spielzeug (ähnlich dieser Knoten-Seile, die man kaufen kann) gehalten, sie aufgerollt in die Schnauze genommen und mir derart an die Wade geschleudert, dass ich 3 Wochen blaue Flecken hatte. Das war der Haupt-Umstiegs-Grund auf die Rollleine. 

Ich kenne allerdings auch Menschen (und Hunde), die mit Schleppleinen super zufrieden sind und gute Erfahrungen gemacht haben. Drum kann ich die Frage nicht so pauschal beantworten. 

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ja was denn? schleppleinen sind generell nicht verkehrt, aber wenn wir was vergleichen sollen, wäre eine vorlage nicht uninteressant.

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