Kennt jemand die V+ Beteiligungs 2 GmbH & den V+ GmbH & Co Fonds 2 KG?

17 Antworten

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Liebe Community,

kurz eine Erklärung dafür, dass hier einige Beiträge zum vorliegenden Fall ganz oder teilweise gelöscht wurden: Wir sind der Meinung, dass auf gutefrage.net auch kritische Stimmen zulässig sein müssen. So lange sie sachlich sind und den rechtlichen Rahmen nicht sprengen. Schmähkritik, Beleidigungen oder falsche Tatsachenbehauptungen müssen wir aber aus rechtlichen Gründen entfernen.

Vielen Dank für Euer Verständnis!

Schöne Grüße

Marie vom gutefrage.net-Support

Bin durch Zufall hier auf die Foreneinträge gestossen und sehr verwundert, was bei einigen Menschen in den Köpfen vorgeht (und was auch gar nicht da ist). Ich bin seit 14 Jahren Finanzdienstleister (habe schon vorher jahrelang Private Equity/Venture Capital verkauft) und auch ich hatte Kontakt mit Partner 24 - ich habe mich bei der Personalberatungsfirma Partner 24 über eine seriöse Stellenausschreibung in der Zeitung gemeldet. Die Partner 24 hat mir überhaupt keine (direkte) Mitarbeit angeboten, sondern mit mir die üblichen Auswahlgespräche gemacht - das heisst, was bringe ich an Eignung mit und welche Auftraggeber suchen derzeit. Am Ende wurde mit die Omnium Finance S.A. und die V+ als potenzieller Arbeitgeber vorgestellt. Anscheinend scheine ich das besser verstanden zu haben, denn ich kann zu keiner Zeit behaupten, dass ich mich unwohl fühlte, noch dass irgendetwas unseriös wirkte. Alles lief absolut professionell ab und man war sehr freundlich zu mir. Und da gab es noch einige andere Bewerber, die auch da waren an den Tagen, die genau das gleiche fühlten. Das WohlstandsCoaching ist übrigens u.a. eine Dienstleistung der Partner 24 und hat nichts mit einer Beratung zu tun. Die Firma gibt psychologische Seminare, die helfen, destruktive Verhaltensweisen und Gedanken sowie negative Glaubenssätze und Muster zu beseitigen, was ich auch sehr interessant fand, da ichzufälligerweise gerade das Buch "Das LOLA-Prinzip, die Formel für Reichtum" gelesen habe (sollte jeder lesen). Mir hat man folgendes zu dem V+ Fonds 2 erzählt und gezeigt: 1. ca. 33 Firmen im Portfolio bei ca. 109 einzelnen Beteiligungen (teilweise verschiedene Beteiligungen an den gleichen Firmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und durch "Fonds-in-Fonds-Konzept" in dem man MIG-Fonds-Anteile günstig von MIG-Anlegern abgekauft hat) 2. kein Agio 3. ab 30 Euro mtl. oder ab 2.000 Euro einmalig 4. Gewinne werden (und wurden auch schon) sofort an die Kunden ausgeschüttet (keine Thesauerierung) 5. zur Zeit liegt eine Barreserve des Fonds als Sicherheitsaspekt in 33 kg physischem Gold (Gold hat allein von 1999 bis 2009 = + 280% gemacht) 6. ein kompetenter Anlageausschuss plus Beirat der die Beteiligungen verhandelt/selektiert 7. IDW S4 Gutachten zum Prospekt, Kostenqoute 20,41% transparent ausgewiesen (viele Lebens- oder Riesterversicherungen haben 25% und mehr an Kosten, siehe BAFIN-Liste "Kennzahlen der Lebensversicherer" und das bei viel geringer Renditeerwartung und einer mittlerweile fraglichen Sicherheit), Hurdle Rate für den Kunden bei 10% Rendite (danach erst die erfolgsabhängige Management-Fee für den Anlageausschuss bei erfolgreichen Exits/Verkäufen); was ich besonders interessant finde, ist der Umstand, das bereits satte (erfolgsabhängige) Gewinne an Kunden und Vermittler von V+ ausgeschüttet wurden, weil das V+ Konzept bereits nachweislich funktioniert hat. Zur Mitarbeit bei der Firma V+ hat man mir dann folgendes gezeigt/angeboten: 1. eine Provision die zwar attraktiv ist, aber auf keinen Fall unüblicher als bei den Mitbewerbern im Bereich Private Equity/Venture Capital ist(und niedriger als bei manchen Schiffs-/Leasing- oder Immobilienfonds, die langfristig bekanntlich eh nicht viel bringen) 2. zusätzlich eine Betriebliche Altersversorgung auf Gold-Basis (fester Schlüssel, so das sich Vermittlertreue langfristig auszahlt) 3. pro Neukunde eine kleine Pauschale für sehr ansprechende Kundengeschenke im V+ Design aus dem V+ Shop 4. ein "Gewinn-Anteil"-Programm, wo der Vermittler an der erfolgsabhängigen (!) Managementfee lukrativ beteiligt wird - d.h. wenn der Kunde entsprechende Gewinne durch Firmenverkäufe gemacht hat und dann ausgeschüttet bekommt, erhält auch der Vermittler einen Gewinn ausgeschüttet, den das Fondsmanagement nach festgelegter Vorgabe (Anteilsschlüssel) abgibt (was an so einem Win-/Win-System unfair sein soll, dass ist mir noch nicht ganz klar - ist Deutschland jetzt schon soweit, dass positive Dinge zu negativen Dingen umformuliert werden?). Wenn die V+ für sich weniger nimmt und das meiste an den Vermittler weitergibt, so finde ich das eher positiv und Vermittlerfreundlich. Zum Thema Factoring durch die PACTA: Der Kunde verkauft der Pacta seinen Lebensversicherungs-Vertrag, die Pacta zeigt der Versicherung die Abtretung an und zahlt nach Bestätigung des aktuellen Rückaufwertes sofort an den V+ Fonds aus (die mit dem Kunden vereinbarte Summe, der Rest geht beim Kunden auf das Konto). Für Abwicklung, Ankauf, Abtretung und Vorfinanzierung des Rückkaufwertes nimmt die Pacta durch eine Sondervereinabrung mit der V+ einmalig nur 150 Euro - jeder Finanzdienstleister weiss, das ist wirklich wenig. Eine "doppelt" so hoher Rückkaufswert ist allerdings Blödsinn - es gibt nur den, der auch vorhanden ist. Noch ein Tipp: Als Altersvorsorge darf man V+ und auch andere Fonds NIE verkaufen. Da man in Deutschland das Wort Risiko in dem Zusammenhang so oft als Vermittler betonen muss, dass der Kunde schon völlig verängstigt ist, ist es kein "klassisches Altersvorsorgeprodukt". Ich habe mal in einem Buch gelesen, das Wort "risikoreich" kommt von "Risiko" und "Reich". Das Wort "Risikolos" von "Risiko" und "los" (alles los werden). Zumindestens habe ich noch keine Lebensversicherung/Riester, Bank- und Bausparverträge kennengelernt, die den Sparer/Anleger reich machen würden, geschweige denn in den letzten Jahren Gewinne auf auf das eingezahlte Kapital ausgeschüttet haben. Die Aktienmärkte sind aufgebläht und in jeder Fachzeitschrift steht, der nächste Knall steht schon wieder bevor. Wenn eine Kunde allerdings mit Aktien einen Verlust von 50% gemacht hat in der Krise, dann muss er erstmal wieder 100% vedienen, bis er das eingezahlte Geld drin hat - und zwischendurch darf nichs mehr negatives passieren. Meine Meinung und die vieler Experten: Die Bösen werden nur noch von Hedgefonds und Großanlegern manipuliert, die auf Kosten der Kleinanleger saftige Gewinne durch Options/Spekulationen machen. Was liegt da näher, als sich an der deutschen Wirtschaft zu beteiligen und im eigenen Land - unabhängig von der Börse - Arbeitsplätze zu schaffen und daran auch noch sauberes und ethisches Geld zu verdienen? Dazu ein interessanter Artikel aus dem Handelsblatt zum Thema Venture Capital: http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/studie-besser-als-sein-ruf-venture-capital-in-deutschland;864957 - gelsen? 73% Rendite pro jahr in der Vergangenheit bei den sechs erfolgreichsten Fonds in Deutschland. Da ist doch klar, wenn der Kunde und Vermittler bisher nur Erbsensuppe kennt, dass ihm von Trüffelleber erstmal schlecht wird und alles "durcheinander gebracht" wird. Und es wird immer welche geben, die Foren für ihren Ego-Trip nutzen, das Wissen doch mittlerweile alle seriösen Menschen. Mal nachdenken und richtig zuhören schadet halt manchmal nicht...

Danke für deine sehr ausführliche und auch sehr emotionale Antwort, aus der sich schließen läßt, daß Du von der V+ Beteiligungs 2 GmbH sehr überzeugt sein mußt. Das ist auch gar nicht schlecht, wenn ein "Insider" sich am Forum beteiligt. Da läßt sich wenigstens für alle interessierten Leser die Philosophie der Firma besser erkennen.

Ich bitte Dich jedoch um Sachlichkeit. Andere Personen hier im Forum unsachlich anzugreifen, ist sicher nicht sehr sinnvoll. Es gibt immer andere Meinungen und Empfindungen, die deshalb ja nicht falsch oder schlecht sein müssen. Das Beste für alle ist, die Fakten nicht aus den Augen zu verlieren. Deshalb werde ich jetzt noch zwei, drei Punkte anführen, die mir in deinem Beitrag nicht sehr schlüssig erscheinen. Der besseren Übersicht halber werde ich jedoch einem neuen Abschnitt verwenden.

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Ich bin auch zur Mitarbeit bei der Firma angesprochen wurden. Ich habe mich jedoch noch nicht dafür entschieden, da ich nicht so recht weiß ob das alles seriös ist. Da gibt es wenn man mitarbeitet Gewinnbeteiligungen an den Unternehmen in die das Geld der Kunden getan wird und jeder Mitarbeiter bekommt ein Goldkonto und ein Kundenkonto wo man Kundenartikel für die Werbung kaufen kann. Dann werden noch viele Wettbewerbe gemacht wo man viel gewinnen kann, wenn man guten Umsatz macht. Das klingt alles toll, aber das muß doch alles auch der Kunde bezahlen.? Die mir angebotene Provision ist auch ganz schön verlockend gewesen. Immerhin das doppelte als bei anderen Vertriebsgesellschaften dieser Art. Dann wird man auch unterstützt wenn man zum Kunden geht und soll dort die bestehenden Lebensversichungen über eine Firma Pacta Invest ankaufen die dann die Rückkaufwerte direkt in die V+ Beteiligung einzahlt und man gleich über ein Factoring Provision erhält. So richtig habe ich das nicht verstanden weil der Rückkaufwert noch doppelt so hoch sein soll als wenn man den Vertrag kündigt. Auf jeden Fall soll die V+ Beteiligung besser als Altersvorsorge geeignet sein, als eine Lebensversicherung da viel mehr herauskommt mit über 15% Gewinn im Jahresdurchschnitt. Ist das nicht zu viel? Kann man das überhaupt erwirtschaften? Ich weiß auch nicht so recht.? Dann wurde mir noch eine Wohlstandsberatung angeboten, daß ich endlich eimal zu etwas komme. Da wurde mir die Firma Partner 24 Ltd. empfohlen. Ich habe daraufhin etwas recherchiert und auch etwas gefunden https://ormigo.com/vcard/frank-kytzia/ueber_mich/. Man sagte mir, daß diese Firma mich erfolgreich macht. Als Frau muß ich sagen, der Mann wirkt seriös. Nur wie das jetzt wieder mit der V+ Firma zusammen hängt, kann ich auch nicht sagen. Weiß das jemand?

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