Kennt jemand Argumente für und gegen Gott?

13 Antworten

Dafür: Märchen verschiedener Zivilisationen um Hoffnung und Zusammenhalt zu erhalten/fördern.Dagegen: Die Menschheit ist wissenschaftlich erwiesen älter als 6000 Jahre(Carbon). Die Weltumsegelung der Arche wurde nie bewiesen. Die Überreste wurden niemals gefunden. Die Zeugung eines Menschen ohne Befruchtung einer Eizelle war damals unmöglich. (Im Schlaf missbraucht?). Wissenschaft kennt keinen Gott. Das Universum und deren Konstanten sind unser Ursprung. Wenn die Gravitation,Masse und Energie zum Ursprung zurückkehrt, wird unser Universum neu geboren (erweiterte Expansionstheorie). Wieviele Beweise gibt es für einen Gott und wieviele dagegen? Selbstbeantwortende Frage. Gott ist Glaube,Kreativität, Unwissenheit und Ignoranz. Das Universum ist Wissen, Forschung,Realität und Kreativität.

Dass das Universum existiert ist Fakt, zu Wissen warum, das würde bedeuten Gott zu kennen. Wenn man die vielen Gräulichkeiten auf der Erde sieht, von Anfang an Mord und Totschlag, Kain und Abel, Kriege von Anfang an, Lug und Betrug, Versklavungen, Vergewaltigungen, laut „Schopenhauer“ ; „ die Welt ist die Hölle.“ Vielleicht ist die Erde der Planet der gefallenen Engel, die sich hier wieder hoch arbeiten können, die Schule zur Rückkehr ins Paradies, die erste, zweite, dritte Klasse mal sitzen bleiben weiter bis zum Abi, bis zum Diplom, bis zum summa cum laude, bis die Menschen gelernt haben, das nur das Gute und die Liebe zählt.

zu Wissen warum, das würde bedeuten Gott zu kennen.

Was bereits die existenz eines Gottes voraussetzt.

0
@DarkSepia

Ich schließe mich da der Mehrheit, den Nobelpreisträgern und Wissenschaftlern wie; A,.Einstein, W.A. Goethe, H.P. Dürr und viele andere mehr an und meiner Logik die nicht an eine Existenz eines Allmächtigen zweifeln.

0
@hell11

Einstein war nicht religiös höchstens naturalistisch pantheistisch!

und die mehreheit der wissenschaftler ist ganz bestimmt nicht tiefreligiös

0
@BlackDracula

Albert Einstein: "Gott würfelt nicht" und "Engerie ist wandel- aber nicht vernichtbar"

0
@hell11

Schön, daß die Religioten den armen Einstein immer noch vor ihren Karren spannen. Der 'Gott' in "Gott würfelt nicht" ist nicht Euer Gott. Seht's ein. Aber dazu müßtet Ihr Einstein ja verstehen und nicht nur unzusammenhängend zitieren können, und daran dürfte es wohl hapern… ^^

0

Also man kann den Gott der Christen, den der Juden und den der Moslems (ich vermute, dieses Hirngespinst meinst Du…) widerlegen; und zwar ganz einfach anhand der Eigenschaften, welche er haben soll:

4 Theoreme des Aneutheismus

von .rhavin;)

  1. Gott als allmächtiges und allwissendes Wesen: Da Allwissenheit das Wissen um die eigenen zukünfigen Handlungen umfaßt, führt Allwissenheit zu Statik; die Handlungsfreiheit wird auf genau eine mögliche Zukunft beschränkt. Da Allwissenheit die Handlungsfreiheit beschränkt, schließt Allwissen Allmacht aus; daher kann nichts gleichsam Allwissendes und Allmächtiges existieren. q.e.d.

  2. Gott als allmächtiges Wesen ohne Allwissenheit: Ein allmächtiges Wesen hätte grenzenlose Macht; ist seine Macht durch etwas beschränkt, ist sie nicht grenzenlos. Wenn Logik geltend ist, beschränkt sie die Macht, und das Wesen ist nicht allmächtig. Wenn Logik nicht geltend ist, könnte ein allmächtiges Wesen etwas vollbringen, was der Logik widerspricht. Dies erweitern nur die Wertigkeit der Logik, da etwas nicht gleichzeitig logisch und unlogisch sein kann, und macht diese erneut zu Grundlage; somit kann nichts gegen die Logik verstoßen, sie ist immer bindend. Daher kann etwas allmächtiges nicht existieren. q.e.d.

  3. Gott als allwissendes Wesen ohne Allmacht: Das Wissen eines allwissenden Wesens wird durch nichts beschränkt; ist sein Wissen beschränkt, ist es nicht allwissend. Wissen muß per Definition wahr sein, sonst ist es kein Wissen, sondern Meinung oder Glaube. Wahrheit ist die Übereinstimmung eines Sachverhaltes mit einer Aussage. Wissen erfordert ein Bewustsein, welches den wahren Sachverhalt als Aussage reflektiert. Ein Bewustsein kann nicht statisch sein, es muß sich verändern. Da ein allwissendes Bewustsein keine neuen Erkennisse gewinnen kann, kann sich nicht mehr verändern. Da jedoch Veränderung Grundlage des Bewustseins ist kann nichts allwissendes existieren. q.e.d.

  4. Gott als Schöpfer: Wenn Existenz nur durch Erschaffen möglich wäre, müßten alle existenten Dinge einen Schöpfer haben. Falls Gott existiert, muß er einen Schöpfer haben. Falls er einen Schöpfer hat, kann er nicht "der Schöpfer sein", falls er sich selbst erschaffen könnte, beweist dies nicht seine Existenz, sondern widerlegt die Hypothese, falls er sich nicht selbst erschaffen kann, beweist dies seine nicht-göttlichkeit. Wenn Exitenz nur durch Schöpfen möglich wäre, gäbe es folglich keine Existenz, folglich muß Existenz ohne Schöpfen möglich sein. Daher kann Gott nicht der Schöpfer sein. q.e.d.

Man kann den Gott der Christen, der Juden und der Moslems viel einfacher widerlegen: Der Christ glaubt nicht an den Gott der Juden und der Moslems, derJude glaubt nicht an den Gott der Christen und der Moslems, …

Doch das ist kein Argument gegen Gott als den Schöpfer des Universums! Das ist lediglich ein Argument, dass sich Moses, Jesus und Mohammed vertan haben.

Die vier Theoreme des Aneutheismus:

Gott als allmächtiges und allwissendes Wesen: Da Allwissenheit das Wissen um die eigenen zukünftigen Handlungen …

Es gibt keine zukünftigen Handlungen. Alle Handlungen sind für den Schöpfer gegenwärtig.

Gott als allmächtiges Wesen ohne Allwissenheit: entfällt. Gott als allwissendes Wesen ohne Allmacht: entfällt.

Gott als Schöpfer: Wenn Existenz nur durch Erschaffen möglich wäre, müssten alle existenten Dinge einen Schöpfer haben.

Ja, wenn.

Ich warte auf bessere Argumente.

0
@Durchblick111

auch wenn alle handlungen gegegnwärtig für einen gott sind, so widerspricht sich allmacht und allwissendheit trotzdem. wenn er alles weiß kennt er auch die entscheidungen die er treffen will, dass heißt sie sind festgelegt. die zeitliche reinfolge spielt dabei keine rolle. wenn er aber allmächtig ist, kann er nicht allwissend sein. oder für die kleinen unter uns ausgedrückt: kann gott eine mauer bauen die er nicht überspringen kann, indem fall kann gott eine handlung ausführen, deren ergebnis/entscheidung er nicht kennt.

0
@Durchblick111

Ich warte auf bessere Argumente.

Da Du meine Argumente bisher offensichtlich nicht verstanden hast, sehe ich dazu noch keinen Grund, aber ich will versuchen, Dir meine bisherigen Argumente besser zu erklären:

Alle Handlungen sind für den Schöpfer gegenwärtig.

Handlung ist die Veränderung eines Zustandes. Veränderung ist die Differenz zwischen zwei Werten zu unterschiedlichen Zeiten. Zeit ist eine Dimension. Die "Gegenwärtigkeit aller Handlungen" schließt Veränderung aus und reduziert die Handlungsfreiheit (=Macht) auf Null.

Zu Deinem "Ja, wenn",…

Es geht hier um den Beweis, das Gott nicht "der Schöpfer" sein kann, weil es keinen "Schöpfer" geben kann; das Prinzip "Schöpfer" schließt sich selber aus. Da unser Multiversum keinen Anfang hat (es gibt einen Singularitätspunkt, den wir Urknall nennen, aber das ist kein Anfang), gibt es auch keine Schöpfung. Schöpfung wäre eine Handlung, aber Zeit ist eine Dimension des Multiversums (sie gehört dazu). Daher wurde es nicht geschaffen; es existiert.

0

Was möchtest Du wissen?