Kennt ihr Weihnachtsgedichte?

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7 Antworten

Wenn der Stollen ab September
liegt zum Kaufen für uns bereit,
Dann weiß jeder hier in Deutschland:
Weihnachten ist nicht mehr weit.

Wenn es alle Jahre wieder
vom Winterdienst heißt: "Wir sind bereit!",
dann weiß jeder hier in Deutschland:
Weihnachten ist nicht mehr weit.

Wenn man hofft auf fette Umsatzzahlen
in all den Kaufhäusern weit und breit,
dann weiß jeder hier in Deutschland:
Weihnachten ist nicht mehr weit.

Weihnachten - das Fest des Stresses
und vielerorts der Heuchelei.
Und sehr viele Menschen stöhnen:
"Wäre Weihnachten doch bald vorbei!"

War Weihnachten nicht auch mal anders?
Mit weniger Hektik, mit weniger Geld?
Mit weniger Hetze nach Geschenken?
Mit weniger Hass auf dieser Welt?

Wir sollten alle mal innehalten
und uns ein bisschen zurückerinnern,
wie es mal war mit Heimlichkeiten
und schön geschmückten Weihnachtszimmern.

Mit Vorfreude auf das, was uns erwartet,
mit ehrlicher Freude auf dieses Fest.
Mit Kinderaugen, die hell strahlen
und Eltern, die nicht waren so gestresst.

Ich versuche, diese Gedanken zurückzuholen
und festzuhalten in unserer Zeit,
denn Weihnachten ist mehr als kaufen und essen,
Weihnachten ist Familie und viel Zeit.

Zeit mal nur ganz für sich und Zeit für die Kinder,
Zeit, sich zu helfen, Zeit, sich zu sehen.
Zeit füreinander, die sonst vielleicht nicht so bleibt.
Zeit, in der Familie zueinander zu stehen.

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Knecht Rupprecht von Theodor Storm

"Vom draußen vom Walde komm ich her."

Google:Von draußen vom Walde komm ich her

weihnachtsstadt.de

(Etwas runter scrollen, da steht das Gedicht vollständig,  wusste ich bis eben auch nicht, dass es in Wahrheit viel länger ist. )

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Von drauß vom Walde komm ich her.
ich muß Euch sagen es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen.
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann,
da rief's mich mit heller Stimme an:
Knecht Rupprecht, rief es alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell

Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan.
Alt und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn.
und morgen flieg ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder weihnachten werden!

Ich sprach: O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist.
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo's eitel gute Kinder hat.
Hast denn das Säcklein auch bei dir?
Ich sprach: Das Säcklein, das ist hier,
Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.
Hast denn die Rute auch bei dir?
Ich sprach: die Rute die ist hier.
Doch für die Kinder, nur die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten.

Christkindlein sprach: So ist es recht.
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!

Von drauß, vom Walde komm ich her,
Ich muß euch sagen es weihnachtet sehr!
Nun sprecht wie ich's herinnen find:
sind's gute Kind., sind's böse Kind?

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Schau mal bei  www.festpark de  , gib Weihnachtsgedichte ein und du wirst sehen !

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googl kennt ganz, ganz viele....................

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