kennt ihr vieleicht wichtige Fakten über Claude Monet

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4 Antworten

"oscar claude monet - der von seiner familie oscar genannt wurde und seine ersten arbeiten mit diesem vornamen signierte - wurde als zweiter sohn des kolonialwarenhändlers claude adolphe monet geboren. (...)

claude war ein zerstreuter schüler, der spaziergänge zwischen den becken des großen hafens und am strand von ste-adresse der schulbank vorzog (...)

um 1857 begenete er eugene boudin, der ihn aufforderte, bei ihm zu arbeiten. dank dieser anregung malte monet, der das von frau lecadre zur verfügung gestellte atelier aufgab, als erster der künftigen impressionisten unter freiem himmel. von boudin ermutigt, begab sich monet im mai 1859 nach paris, wo er den salon besuchte und sich rat bei angesehenen künstlern holte. troyon empfahl ihm, sich in der zeichenkunst zu vervollkommnen; aber seinem rat, in die "ecole des beaux-arts" einzutreten und bei thomas couture zu studieren, folgte monet nicht. trotz der einwände seiner familie, die nicht gern sah, dass er der akademischen malerei den rücken wandte, hielt er sich länger in paris auf. in der hauptsache lebte er von den mitteln, die ihm der verkauf seiner karrikaturen einbrachte. man traf ihn damals in der "brasserie des martyrs" an, wo er courbet und den verfechtern des realismus begegnete, oder in der sehr liberalen "academie suisse", wo er pisarro kennenlernte. in diesem atelier dachte niemand daran, die figuren zu korrigieren; dort zeichnete er, blieb aber auch der landschaftsdarstellung treu. nachdem er im frühling 1860 eine ausstellung zeitgenössischer malerei bewundert hatte, ging er mit einigen kameraden nach champigney.sur-marne, wo sie nach der natur malten (...)

...erlebte er nun das starke licht und die klaren farben des mittelmeergebirges. daran sollte er sich erinnern. (...)

ein englischer bewunderer stellte ihn jongkind vor, der gleichfalls in ste-adresse wohnte und später von monet mit der bemerkung bedacht wurde: "ihm verdanke ich die gründliche schulung meines auges." aber seine angehörigen verstanden es anders und verurteilten seine studien. der ausdruck "entsetzliche schinken" floß sogar aus der feder von tante lecadre, die sich doch auf ihr verständnis für malerei viel einbildete. im november 1862 kehrte monet nach paris zurück; ihn begleitete die drohung, es werde ihm die unterstützung der familie entzogen, wenn er nicht einwillige, sich "der anleitung eines bekannten meisters unterzuordnen". toulmouche, der sein betreuer wurde, schickte ihn in das atelier von gleyre. monet blieb einige zeit bei diesem "leidenschaftlichen phantasten", wie duranty ihn nannte. dort traf er renoir, sisley (anm. von mir, enzo, sisley war ein sehr bedeutender und von den anderen impressionisten bewunderter, aber von der gesellschaft damals eher verkannter maler), und bazille, der ihn "in der landschaftsmalerei recht befähigt" einschätzte, nachdem monet in chailly-en-biere gewesen war, in dessen nähe die malerkolonie von barbizon lag. von den schönen bäumen und den weiten durchblicken im wald von fontaine-bleau (anm. von mir, enzo, dies war ein bedeutender und sehr beliebter ort für die maler damals) gefesselt, blieb monet nach der abreise seines freundes allein zurück. so äußerte sich das festhalten am einmal erwählten bereich, was nicht die schlechteste eigenschaft des malers war. (...)

etc. :-)

zitiert aus "kindlers malerei lexikon (band 9,marc-orle) von dtv.

bei den franz. namen hab ich nicht auf die strichle über den buchstaben geachtet :-)

also Claude Monet zählte zu den bedeutendsten französischen Malern und gehörte zu den Gründervätern des Impressionismus (aber das weißt du bestimmt). In seiner Kindheit hat er Karikaturen verkauft. Seine Familie war halt arm. Monet war nicht krank er hatte auch keine Depressionen :) hier noch zwei Zitate : Ich wollte die Natur kopieren, aber ich konnte es nicht. Ich war jedoch mit mir zufrieden, als ich entdeckte, daß man die Sonne nicht wiedergeben kann, sondern daß man sie mit etwas anderem darstellen muß … mit der Farbe.

„Ich will das Unerreichbare. Andere Künstler malen eine Brücke, ein Haus, ein Boot und das wars. Ich dagegen will die Luft malen, die die Brücke, das Haus, das Boot umgibt, die Schönheit der Luft, die diese Objekte umgibt und das ist nicht Unmögliches.“

ich kann dir jetzt leider keine fakten verraten, aber leih dir doch bücher in der bibliothek aus!

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