Kennt ihr Gründe die heute für oder gegen eine zusammenlegung der Länder Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sprechen?

7 Antworten

Es gibt keine Gründe die dafür sprechen, dagegen spricht aber, dass Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern recht verschieden sind. Man hätte dann nur große politische landesinterne Spannungen ohne einen Vorteil daraus.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lebe in Norddeutschland und bin hier geboren
  1. Warum sollte politisch nicht gehen, was kirchlich seit 8 Jahren funktioniert?
  2. Rheinland und Westfalen sind auch sehr verschieden. Klappt seit 74 Jahren.
  3. Keinen Vorteil stimmt nicht:
  • Fördert die deutsche Einheit
  • Spart den Steuerzahler viel Geld
  • Hamburg könnte sich anschließen.
  • Vorbild für weitere Fusionen.
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@Johan79

Eine gemeinsame Landeskirche ist eine ganz andere Sache als ein gemeinsames Bundesland.

Deine Argumente sind aber recht sinnlos:

  • Die deutsche Einheit fördert man nicht dadurch willkürlich Bundesländer zusammenzulegen
  • Viel Geld sparen tut man so auch nicht, der Effekt wäre - wenn überhaupt - nur marginal
  • Nur dass man in der Theorie eine Vereinigung durchführen könnte, zählt nicht als Argument warum man es dann auch machen sollte
  • Vorbilder hätten wir doch eh genug, jedes Bundesland mit Doppelnamen ist eines
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@xyz911

Somit stehen nun Behauptungen gegen Behauptungen.

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@Johan79

Okay, nächstes Argument: In den Bevölkerungen von Schleswig-Holstein oder Hamburg würde man so gut wie keinen Zuspruch für eine Zusammenlegung mit Mecklenburg-Vorpommern finden

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@xyz911

Das ist kein Argument, sondern eine Vermutung. Und nicht jede politische Entscheidung findet die Mehrheit bei der Bevölkerung. Das zurrt sich dann schon.

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@Johan79

Bei so einer schwerwiegenden Entscheidung sollte man schon eine große Mehrheit haben. Alleine schon die Wahl eines Namens oder einer Landeshauptstadt wären kaum machbar, weil jede Möglichkeit große Mengen an Menschen aufbringen würde.

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@xyz911

So schwerwiegend ist das nicht. Und Namen wird man finden.

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@Johan79

Das kst schon ziemlich schwerwiegend. Der Name wird dann aber entweder extrem lang oder viele Menschen gegen sich aufbringen.

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Welche elementaren Unterschiede siehst du denn?

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@archibaldesel

Es gibt beispielsweise starke gesellschaftliche Unterschiede sowie deutliche Differenzen im Kommunalrecht oder richtiggehend dramatische wenn es beispielsweise um den ÖPNV geht

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Vielleicht wäre es besser, mal die Bürger in SH und MV zu fragen. Wir Schleswig-Holsteiner sind glücklich in unserem Land und wollen gerne so groß bleiben, wie wir sind.

Wir wollen nicht mit MV oder gar Hamburg zusammengelegt werden. Wir sind ein recht kleines Land und wollen das auch bleiben.

Ich denke, als kleines Land können wir besser regiert werden und unsere Sorgen werden ernst genommen. Unser Ministerpräsident war mal in meiner Kleinstadt, Wären Hamburg und MV auch Teil des Landes, hätten wir viel weniger Beachtung.

Besonders Hamburg, was ja eine Riesenstadt ist, im Vergleich zu den Schleswig-Holsteinischen "Großstädten" wäre "übermächtig". Wir passen einfach nicht zusammen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lebe im echten Norden :)

Dann lieber Preußen ,mit MeckPomm und Brb. Paßt viel besser, sowohl geografisch als auch mental. Berlin kann ja auch mitmachen/beitreten, muß aber nicht sein.....

Naja, ich sehe erstmal keine Vorteile. Etwas anderes wäre es, wenn Hamburg noch dazukäme. Vor allem würde es etwas Geld bringen ins gemeinsame Steuersäckel bringen. SH- und MeckPomm zeichnen sich ja nicht gerade durch üppige Geldmittel aus.

Schleswig-Holstein hatte letztes Jahr immerhin einen ordentlichen Finanzüberschuss. Mecklenburg-Vorpommern hingegen fährt permanent einen heftigen Sparkurd und ist trotzdem total klamm.

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Weshalb sollte denn ein westdeutsches Bundesland mit einem ostdeutschen Bundesland zusammengelegt werden sollen? Das ist ein Clash of Cultures, der absolut sinnfrei wäre.

Es gibt also keine Gründe, die dafür sprechen.
Sinnvoller wäre es sogar noch, wenn Niedersachsen sich Bremen einverleibt oder aber Bremen 20% von Niedersachsen geschenkt bekäme.

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