Kennt ihr ein paar Unterschiede (Vergleiche) zwischen der Deutschen Schule und der Amerikanischen bzw. der Schulen in den USA?

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2 Antworten

Ich war 10 Monate in Florida und konnte so sehr gut meine Schule dort mit dem hessischen Gymnasium vergleichen.

In Amerika gibt es weniger Trennung. Es gibt die normalen Menschen, die gehen auf z.B. die öffentliche High School und dann gibt's die mit mehr Geld und die gehen auf private Schulen. Dann gibt's noch die Alternative Home Schooling.

Ich war auf einer öffentlichen Schule. Dort geht erstmal jeder schulpflichtige des Bezirks hin. Man hat also die intelligenten Überflieger zusammen mit den weniger privilegierten auf einer Schule und auch in den gleichen Klassen. Es gibt ein paar Kurse, die etwas anspruchsvoller sind, da gehen dann die besseren Schüler hin.

Auf amerikanischen Schulen wird viel weniger Transferleistung gefordert, als in Deutschland. Es wird mehr ein "Schema F" gelehrt.

Ein Beispiel Geschichte: In Deutschland muss man in einer Klausur eine relativ komplexe Fragestellung beantworten. "Arbeiten Sie aus dem gegebenen Text den Standpunkt des preußischen Königs zur Verfassung der Pauskirche heraus und bewerten Sie ihn."

In Amerika geht es vielmehr um die Wiedergabe von Fakten, die man vorher auswendig gelernt hat und das oft Multiple-Choice.

Multiple Choice war eh sehr oft vorhanden.

Fremdsprachen: Ich war als Junior dort, also als 11. Klässler. Ich habe einen Spanischkurs belegt und war hoffnungslos unterfordert. Es war ein Anfängerkurs (ich konnte vorher kein Spanisch) und man hat gemerkt, dass 15 oder 16 Jahre einfach zu spät ist, um mit dem Lernen einer ersten Fremdsprache zu beginnen.

Auch wenn das Niveau insgesamt sehr niedrig war (hatte dort Straight-As und in Deutschland war ich so ein 2,3 Schüler) habe ich eine Menge gelernt und hatte teilweise echt richtig gute Lehrer. Also Englisch habe ich gelernt (klar) aber auch in Mathe und Physik eine Menge (hatte erst in Amerika richtig gelernt, wie man eine Gleichung nach x auflöst). American History war sehr interessant und auch Drivers Education (Also Autofahren).

Abgesehen davon ist der "School Spirit" viel ausgeprägter, als in Deutschland. Also die Identifikation mit der eigenen Schule, mit den Sport Teams (Football, Soccer, Basketball...), das kenne ich von Deutschland so nicht.

Letztendlich kann man in Amerika viel eher was erreichen, wenn man einfach nur hart arbeitet. Glück braucht man dort zwar auch, aber wenn man sich richtig reinhängt, ist es einfacher gute Noten zu bekommen, als in Deutschland.

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Kommentar von Hallwiegehtsdir
09.05.2016, 22:29

Dankeschön! Hast mir echt geholfen. (:

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Usa:
-leichtere Unterricht(weiter als in Deutschland)
-fast jede Woche eine kleinen Ankreuztest
-länger Schule
-sehr viele "Ag's"
-viele "Party's"
Darf ich fragen warum du das wissen willst?
Austausch?😊

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Kommentar von xchia
09.05.2016, 21:01

-weniger Schulfächer -eigene Auswahl der Kurse

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Kommentar von Hallwiegehtsdir
09.05.2016, 21:02

Muss ein Refatat halten. Danke für die Infermationen. (:

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