Kennt die aktuelle Wissenschaft bereits den Nachfolger des Homo sapiens?

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Niemand kann in die Zukunft sehen, auch kein noch so gebildeter Anthropologe. Man kann allerhöchstens Prognosen aufstellen.

Schon heute gibt es streng genommen jede Menge Cyborgs. Jeder Opa mit einer künstlichen Hüfte, jeder Herzschwache mit einem Schrittmacher und jeder Benutzer eines Hörgerätes ist per Definition ein cybernetischer Organismus. Allerdings wird man nicht als solches geboren und mann kann seine Cybernetik logischerweise auch nicht an seine Nachkommen per Vererbung weitergeben, also kann die nächste Entwicklungsstufe der Menschheit schonmal nicht der Cyborg sein.

Ob die KI jemals so weit sein wird, dass sie ein eigenes Bewusstsein entwickelt und somit instande sein wird, zum eigenen Vorteil gerichtete Entscheidungen zu treffen, steht ebenfalls in den Sternen. Es ist jedoch ein beliebtes Schreckensszenario in der ScienceFiction. Wenn Roboter und Computerwesen die nächste Stufe der Menschlichen Entwicklung wären, wäre dies aber biologisch betrachtet keine Evolution, denn sie wären nicht als unsere genetischen Nachkommen entstanden und hätten sich so entwickelt. Es wäre vielmehr eine Genesis, also eine echte Neuschöpfung und zwar durch den Menschen, und außerdem wären trotz aller Bemühungen die KI-Wesen nicht lebendig. 

Rein biologisch betrachtet gibt es für uns heute kaum noch Selektionsfaktoren, die unsere Evolution vorantreiben. Darüber hinaus sind wir imstande, viele Symptome von Mutations- und Erbkrankheiten soweit abzuschwächen, dass selbst Menschen mit schlimmen Beeinträchtigungen wiederum Nachkommen zeugen können, denn auch sie werden nicht selektiert. Somit entsteht eine sehr hohe genetische Variation beim Menschen: Eugenetiker und Sozialdarwinisten sehen dies als schlecht an, da sie dadurch eine "Abschwächung" des menschlichen Genpools erwarten. 

Allerdings ist diese Annahme falsch: auch eine vermeintliche Schwäche kann sich in bestimmten Lebenssituationen als Stärke erweisen. Menschen, die beispielsweise an einer Sichelzellenanämie leiden, erkranken durch den geringeren Sauerstoffgehalt in ihrem Blut so gut wie niemals an Malaria. 

Da wir Menschen nun so vielfältig sind und wir durch unsere globale Vernetzung und Mobilität unsere Gene mit Artgenossen auf der ganzen Welt austauschen können, wird, wenn es so weiter geht, der Mensch sich zu einer sehr heterogenen Spezies weiterentwickeln. Außerdem ist wegen unseres hohen Ernährungsstandards zumindest in den Industrieländern abzusehen, dass wir Menschen immer größer werden. Die durchschnittliche Körpergröße kann also gut und gerne auf zwei Meter anwachsen, vielleicht sogar auf mehr, bis unsere Wirbelsäule irgendwann nö sagt. 

Wie es darüber hinaus weitergeht kann aber niemand prophezeien. Erstens können wir nicht vorhersagen, wie es mir äußeren Faktoren wie dem Klimawandel und dem Artensterben weitergeht. Welche Umweltbedingungen unsere Nachfahren in tausenden oder sogar Millionen von Jahren aushalten müssen und an welche sie sich wie genau anpassen, ist unvorhersehbar. Ich sehe derzeit wegen unserer gewaltigen Individuenzahl von mehr als 7 Milliarden zwar keine große Aussterbegefahr, aber wodurch nun irgendwann die Natur mit der Selektion auf uns einwirken wird, ist schwer zu sagen. Sicher ist nur: keine Art lebt ewig und Veränderungen bestimmen den Lauf der Welt. Also wird auch der Homo hypotheticus definitiv anders sein als wir.

Ja, da Zeitreisen schon erfunden sind, kann man jetzt schon sicher sagen, das der Homo cybergensis kurz parallel mit dem Homo sapiens auf dem Planeten leben wird, aber beide auf einem von 8° Klimawandel völlig veränderten Planeten ums überleben kämpfen bis im Jahr 2137 - mitten im Krieg der beiden Spezies gegen die KI von AmazonAlphabetIBM die alle versklaven will - der Planet von Weltraumschnecken ( Helix astronauticus ) beim Bau einer Umgehungsstraße völlig überraschend aus versehen gesprengt wird.

Nein, das kann niemand sagen, die Leute liegen ja sogar falsch wenn sie versuchen zu verstehen wie die Gesellschaft in 5 oder 10 Jahren aussieht. (Oder auch nur nächste Woche, wenn man mal die Medien vor und nach der Trump-Wahl in den USA vergleicht).

Science Fiction autoren und Post-Humanisten haben interessante Visionen, aber ob die je Wirklichkeit werden kann keiner sagen...

Im Science Fiction-Abenteuer "A Sound Of Thunder" (2005) wird der "Nachfolger" kurz gezeigt --> http://www.agonybooth.com/wp-content/uploads/2016/05/A_Sound_of_Thunder_2005_060.jpg

Ist natürlich nur ein Film - aber die Gegebenheiten sind in diesem Film so, dass die Welt durch die Auslösung von sogenannten "Zeitwellen" immer mehr verändert wird und aus den Fugen gerät, bis schließlich der Homo Sapiens durch das auf dem Linkfoto zu sehende Wesen ersetzt wird. Diese unangenehmen Zeitwellen werden in diesem Film durch Zeitreisen der Firma "Time Safari" verursacht. Ein Besucher nimmt einen Schmetterling aus dieser Zeit mit, wss diese unfassbaren Veränderungen bewirkt...

https://youtube.com/watch?v=yTmKsKhMcIg

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Jedes Kind weiss Heute das ein schuppiger T-rex nichts weiter als ein Fantasiewesen ist sowie Einhörner und Drachen... Alle Mitglieder der Tyrannosaurus Familie waren gefiedert, aber auch andere Raubsaurier die kaum mit den Tyrannosauriern verwandt sind wurden ebenfalls mit Federn gefunden. Diese waren weit aus primitivere Raubsaurier, was zeigt das Federn ein gar nicht so modernes Feature in der Theropoden Dinosaurier Anatomie sind, sondern eher ein Standart.

Concavenator zum Beispiel ist aus der Klade der Allosauroidea. Dieser hatte Federn. Daraus können wir schliessen das Giganotosaurus, Allosaurus... alle Federn hatten. (Oder mindestens Schuppenlose Haut gehabt haben könnten, was aber eher unwahrscheinlich ist)

Über die Spinosauroidea weiss ich so gut wie nichts. Aber die hatten sicher auch alle Federn, kann mir gut Spinosaurus mit einen Pinguin artigen Federkleid vorstellen oder mit Nielpferd artiger schuppenloser Haut.

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