Keller trocken legen von innen

9 Antworten

Hallo Bibelo,

wenn das Wasser vermehrt nach Regenschauern im Keller auftritt, it die Wahrscheinlichkeit, dass die Außenabdichtung der Wand beschädigt ist, leider sehr hoch.

Die einzige saubere Lösung ist das Ausgraben des Hauses, abdichten den Kellergeschoss, Legen einer Drainage wie hier beschrieben: http://www.selbst.de/bauen-renovieren-artikel/wand-boden/wand-mauern-wand-abdichten/kellerwand-abdichten-146505.html

Alle anderen Lösungen von Innen sind nur Flickwerk und beheben nicht die Ursache des Feuchteschadens sondern veschlimmern das Problem sogar noch (Weil das Wasser im Mauerwerk verbleibt!)

Viel Spaß und Erfolg beim Heimwerken wünscht das Team von selbst.de

du kannst die wände von inner her versiegeln - dadurch bleibt die nässe in den mauern. wenn es betonwände sind - ok. bei ziegelmauern wird die nässe die ziegel auf dauer zerfressen. du kannst den kellerboden rausreißen, etwas runtergraben und dann iglu hohlraumelemente verlegen und diese mir rohren über die kellerfenster oder einen nicht benötigten kamin entlüften. dann bleibt der keller und das haus trocken und die mauern trocknen langsam ab - je nachdem wie weit du runtergräbst. das ist eine der billigsten methoden. infos zu IGLU Hohlraumelementen googlen.

Alles schön und gut aber das Problem ist folgendes: 1.)Da wo das Wasser Nach innen kommt ist nicht auch unbedingt die Stelle wo es aussen eindringt. 2.)Wie schon geschrieben wurde es ist dann zwar von innen dicht aber die Wand bleibt Feucht und da eure Kellerwände mit Fast 100 Prozentiger Sicherheit aus Kalksandsteine bestehten kann passieren das sie Irgendwann mürbe werden denn Ständige Nässe ist Schädlich für diese Steine. Empfehlung ist Bausachverständigen zu Rate ziehen Adresse gibt es bei der Handwerkskammer in euer Nähe.

Hallo,

auch wenn es schon eine Weile her ist, dass die Frage gestellt wurde...

  1. genaue Ursache des Wassereintritts feststellen, hierfür kommen mehrere Ursachen in Frage (bei uns war es der Übergang Bodenplatte-Kelleraussenwand, sowie der Übergang alte Bodenplatte zur Bodenplatte Anbau)
  2. Viele Angebote einholen, die Handwerker vor Ort befragen, Lösungsmethoden diskutieren, erklären lassen warum, wieso, weshalb...
  3. Ein ehrlicher Handwerker steht dazu, dass häufig nicht im ersten Arbeitsgang alle Undichtigkeiten beseitigt werden können und teilweise mehrfach nachgearbeitet werden muss.
  4. Nimals "ins Blinde" verpressen lassen, sondern genau den Austritt des Materials beobachten
  5. Sanierung während einer "Hochwasserphase"
  6. Ein Versprechen / Garantie für Dichtheit muss sich auf den gesamten Keller beziehen und nicht nur auf die angebotenen Arbeiten... sonst ist die vom Sanierer verpresste Stelle dicht, aber der Keller immer noch nass... führt zu hohen Nachforderungen...
  7. Anschließend den Arbeitsbereich offen lassen, ich habe unseren Kellerraum nun nach 3 Jahren als trocken erklärt und den Estrich wieder angefüllt und den abgeschlagenen Putz ausgebessert.

Natürlich muss die gewählte Sanierungsmethode zum Schadensbild passen..

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also ich halte nicht viel davon, eine Wand von innen trocken zulegen. Es ist zwar theoretisch möglich mit den heutzutage erhältlichen Techniken und Materialien Wände auch von innen abzudichten, aber sehr oft mißlingt dies trotzdem, oder das Wasser sich dann einen anderen Weg sucht. Und selbst wenn der gesamt Keller dann wasserdicht wäre, zieht das Wasser dann eventuell über die Wände in die oberen Stockwerke und verursacht dort noch mehr Schäden

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