Keinerlei Unterstützung. Was soll ich tun?

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4 Antworten

Mindestens zwei Sachen hast du in den falschen Hals bekommen, womöglich war die Beratung nicht klar genug:

1.) Für jeden Tag der Abwesenheit vom ortsnahen Bereich entfällt sowohl das ALG I als auch das ALG II, für diesen Tag. Ausnahmen: Man holt sich vorher eine Genehmigung vom zuständigen Amt.

Wenn man 170 km weg fährt, ist das sicher zu weit. Wenn man aber rechtzeitig am nächsten Morgen wieder daheim ist, um seinen Briefkasten mit der Post vom Amt persönlich zu leeren (und darin stehende Termine und Vermittlungs-Vorschläge wahrnimmt), sollte das praktisch in Ordnung gehen.

Noch praktischer kann man Freunde bitten, den Briefkasten zu leeren und einen zu informieren. Aber legal ist das nicht mehr.

Jedenfalls gibt es für alle Tage der Orts-Anwesenheit weiter das normale ALG I oder II.

2.) ALG II bekommt man auch, wenn die Miete unangemessen hoch ist. Nur kriegt man dann die volle Miete höchstens sechs Monate übernommen, danach nur noch den angemessenen Teil der Miete.

Umziehen muss man also nicht, wenn man z. B. 50,- drüber liegt. Man kriegt eben nur 50,- weniger ALG II - was aber meist viel mehr ist als gar nichts!

Beispiel: 408,- sind der Regelbedarf, 350,- an deinem Ort die angemessene Warmmiete. Deine liegt aber bei 400,-. Dann kriegst du statt 758,- ALG II nur 708,-. Ist ja erkennbar besser als 0,- ALG II

Gruß aus Berlin, Gerd

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Die Arbeitsagentur müsste Dich dringend zu ihrem Reha-Berater schicken: Dort geht es um 'berufliche Rehabilitation', also Umschulung, nicht um eine Kur.

Aber wenn Du kein ALG I bekommst, dann ist die AA vielleicht auch eher faul, was Deinen Fall betrifft...

An Deiner Stelle würde ich mich auf Büro-Jobs, oder auf Jobs als Telefonistin oder Empfangsdame bewerben - früher oder später wirst Du schon was finden.

Gerade haben wir Ferienzeit, da fehlen in vielen Betrieben die Mitarbeiter. Oder Du gehst zu einer seriösen Zeitarbeitsfirma und lässt Dich als Bürokraft 'ausleihen'.

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das ist ja schrecklich alles :/

kannst du denn nicht grundsicherung beantragen? das ist auch alles viel zu wenig, ich weiß :/ aber es geht dir ja grad so gar nicht gut und ich weiß auch nicht wie das mit deiner erwerbsfähigkeit da so weitergehen soll, wenn du jetzt dann immer total deprimiert bist von diesem elenden zustand.

das mit deiner mutter, dass du da nicht hinsollst...also, sind die denn von allen guten geistern verlassen??? was sind das für menschen? ich denke du solltest dich da unbedingt an höheren stellen im amt beschweren. so kann das doch nicht laufen. also wirklich nicht.

geh doch mal zum vdk und lasse dich beraten. evtl. weiß man da weiter. man bekommt dort auch juristischen rat.

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Darf ich anzweifeln, dass das Amt dir einen illegalen Job vermittelt hat?

Hol mal tief Luft, mach dir eine Liste mit Ideen, was du tun könntest - außer Jammern!

Schlimm, dass du krank warst - aber immerhin hast du einen Freund mit dem du reden kannst!

Und was der eine Tag bei deiner Mutter mit dem generellen Problem zu tun hat, erschließt sich nicht!

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Kommentar von TinaX1973
14.07.2017, 19:38

Der Job wurde als Angestelltenverhältnis angepriesen, war aber in Wirklichkeit freiberuflich, ohne Sozialversicherung, ohne Lohn, ohne Urlaub. Mein Anwalt ist da gerade dran. Der Job war nicht ganze koscher. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

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