Keinen Schulplatz und FSJ steht in Frage?

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4 Antworten

Du solltest mit Sicherheit ein. Jahr lang nicht zu Hause rumliegen sondern arbeiten oder Praktika machen. Fsj bringt dir nur etwas wenn du danach auch in dem jeweiligen Bereich was machen willst.

Es gibt bei der Handelskammer ein Heft "My first Job", wo unendlich viele Ausbildungsstellen sind.. mit Adresse sowie die Ausbildungsberufe. Ruf dort doch einfach mal an oder schau mal im Internet (http://www.myfirstjob.de/) :) 

Ich hatte dadurch auch meine Ausbildung bekommen. Vielleicht ist jemand abgesprungen oder sie suchen einfach jemanden noch. Das gibt es ja auch sehr oft. 

Liebe/r BlumeohneBiene,

wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du gerade Deine Schulausbildung beendet und willst jetzt in die Berufsausbildung starten. Erst einmal: Keine Panik! Du findest mit Sicherheit einen Ausbildungsplatz!

Die Zahl der unbesetzten Lehrstellen in Deutschland hat in 2016 ihren Hochpunkt erreicht. 2016 waren insgesamt 43.500 Lehrstellen nicht besetzt. Das kannst Du auch im Bundesbildungsbericht 2017 nachlesen.

Bei der Berufsausbildung gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Die Agentur für Arbeit bietet auf Ihrer Webseite umfängliche Informationsangebote zu diesem Thema: https://www3.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/ZwischenSchuleundBeruf/index.htm

Die Agentur für Arbeit kann dir auch sagen, ob es Arbeitgeber in deiner Nähe gibt, die aktuell nach Auszubildenden suchen. Darüber hinaus bietet sie auch Hilfe bei der Bewerbung an.

Alles Gute!

Es gibt mit Sicherheit noch offene Stellen, daher würde ich mich dort bewerben wo es noch was gibt. 

Die Einsicht was zu tun kommt recht spät. Zu spät, denn man bewirbt sich ein Jahr vorher. 

christl10 10.08.2017, 15:32

Ein FSJ würde ich meiden, denn als Unternehmer würde ich das so interpretieren: Schon wieder ein Trottel der sich nicht rechtzeitig beworben hat und jetzt seine Lücke füllen möchte. 

Wenn Du verstehst was ich meine! So wie bei Dir eben!

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Nadu17 10.08.2017, 15:42
@christl10

Oder auch ein Mensch, der sich sozial engagieren und etwas zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen will. 

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christl10 10.08.2017, 15:44
@Nadu17

Das würde ich unterstreichen, wenn man Altenpfelger oder Erzieher werden möchte. Aber sonst ist ein ein Alibi für seine Unfähigkeit und Dummheit. 

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Nadu17 10.08.2017, 15:50
@christl10

Beim FSJ handelt es sich der Definition nach um Engagement für das Gemeinwohl, deshalb Freiwilliges SOZIALES Jahr. Es ist nicht falsch daran, der Gesellschaft etwas zurückzugeben und dabei noch wertvolle Berufserfahrung zu sammeln.

Wo müsste man denn Deiner Meinung nach ein FSJ machen, damit dies als "Alibi für Unfähigkeit und Dummheit" gewertet werden kann?

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christl10 10.08.2017, 15:59
@Nadu17

Du sagt es ist ein Egagement um das Gemeinwohl. Ich finde es ist reine Zeitvergeudung sich ein Jahr lang um Kinder oder Senioren zu kümmen. Um festzustellen ob man das auch beruflich machen will genügt ein Praktikum. 

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Nadu17 10.08.2017, 16:05
@christl10

Dabei geht es doch gar nicht (oder zumindest nicht immer) darum, dass man feststellen möchte, ob man das beruflich machen will. Vielen Menschen geht es z.B. darum, soziale Kompetenzen zu entwickeln und weiterzuentwickeln, die für das spätere Berufsleben enorm wichtig sind. Viele lernen während des FSJ auch viel über sich selbst und entwickeln sich persönlich weiter. Einige nutzen das FSJ auch, um Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

Viele Arbeitgeber werten Sozialkompetenzen als mind. genauso wichtig, wie gute Schulleistungen oder ähnliches. 

Es zwingt Dich keiner, ein FSJ zu machen, aber halt dich doch einfach mit Deinem Urteil über andere zurück!

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christl10 10.08.2017, 16:11
@Nadu17

Ich habe im Investment Banking gearbeitet. Wer soziale Kompetenz mitgebracht hat, hat es dort keine vier Wochen ausgehalten, denn dort arbeitet jeder für sich und denkt nur zu seinem Vorteil, auch wenn ein anderer Mitarbeiter darunter leidet.

Ich denke in dem Bereich wärst Du fehl am Platz. 

Überall wo man selbständig arbeiten muss, wird man auf soziale kompetenz verzichten müssen, denn sonst schafft man seine vorgegebene Anforderungen nicht. Das trifft man oft in kaufmännischen Berufen vor. 

Leider ist in unserer Gesellschaft kaum Platz für diejenigen die sich für andere einsetzen und sozial ihr Leben führen möchten. Selbst Altenpfeleger sind so unter Druck ihre Aufgaben zu erfüllen, daß es kaum Platz hat eine intensive Konversation mit den Patienten zu führen. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und da hat soziale Kompetenz einen nachrangigen Stellenwert. Wofür sollte ich dafür ein ganzes Jahr vergeuden, wenn es nicht anerkannt wird? 

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Nadu17 10.08.2017, 16:23
@christl10

Zunächst einmal habe ich selber viele Freunde, die Im Investment Banking, in der Unternehmensberatung oder in einem sonstigen arbeitsintensiven Bereich arbeiten. Nicht wenige von ihnen haben ein (1/2) FSJ gemacht oder sich anderweitig sozial engagiert. Sie sind übrigens ausnahmslos sehr erfolgreich und leiden keineswegs unter ihren Sozialkompetenzen.

Ich selbst bin auch sehr erfolgreich in meinem Beruf, arbeite im politischen Umfeld und habe sehr hohe soziale Kompetenzen. Ich arbeite auch selbständig und dabei steht mir das auch nicht im Weg.

Die Leistungsgesellschaft, von der Du sprichst, ist endlich. Schon jetzt entwickelt sich eine Generation, die zu großen Teilen eben nicht mehr nur arbeiten will, sondern reisen, Freunde treffen, das Leben genießen. 

Soziales Engagement, egal in welchem Kontext, ist nie vergeudete Zeit. Und ich hoffe sehr, dass Du niemals in eine Situation kommst, in der Du z.B. auf einen FSJler angewiesen bist, der/die dich pflegt. 

Dass das Pflegepersonal in Deutschland vielerorts überlastet ist, stimmt natürlich. Dagegen muss etwas getan werden. Aber die Menschen, die sich für andere einsetzen und sich um andere kümmern, verdienen unseren vollen Respekt und unsere Anerkennung! Sie halten unsere Gesellschaft zusammen. Wenn jeder nur an sich selbst denken würde, hätten wir in vielen Bereichen ein riesiges Problem.

Sorry, aber aus Dir spricht nichts anderes als Naivität und ein fehlendes Verständnis für die Funktionsweise einer Gesellschaft.

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christl10 10.08.2017, 16:32
@Nadu17

Dann hast Du noch nie in einem Unternehmen gearbeitet der sich ein Dreck um dich schert, wenn es darum geht die Gewinne zu steigern. Es wurden von uns einige dutzend Mitarbeiter entsorgt, als es in der Deutschen Bank rund ging. Da hat niemand danach gefragt was aus Dir und Deiner Familie wird. Das Umfeld das Du beschreibst gibt es kaum noch. Es sei denn man ist Beamter und unkündbar. 

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Nadu17 10.08.2017, 16:41
@christl10

Das hat doch aber nicht wirklich etwas mit dem Thema zu tun, oder? Das ist mehr Ausdruck deiner Unzufriedenheit mit deinem Arbeitsumfeld. Ich bin nicht verbeamtet, mein "Unternehmen" will im engeren Sinne auch den Gewinn steigern ;) - trotzdem interessiert sich mein Arbeitgeber sehr wohl für mich. Und ich habe auch schon in großen Unternehmen gearbeitet.

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christl10 10.08.2017, 16:43
@Nadu17

Ich arbeite nicht mehr. Habe s mir zum Glück leisten können mit 40 aufzuhören und bin schon seit über 10 Jahren glücklich zu Hause, nachdem meine letzten Berufsjahre eine Qual waren. 

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Nadu17 10.08.2017, 16:55
@christl10

Aaah, mir wird jetzt einiges klar. Bin auch mal durch deinen gesammelten Fragenkatalog gegangen. Wir haben hier jemanden mit erheblichen Minderwertigkeitskomplexen, nicht nur im finanziellen Bereich – man macht auch Menschen, die in anderen Bereichen etwas leisten schlecht, um sich besser zu fühlen. Jetzt bereue ich die Zeit, die ich auf eine Antwort verschwendet habe. Aber vielleicht liest sie noch ein/e Andere/r und freut sich darüber :) Ich wünsche Dir noch einen guten Ruhestand und ein schönes Leben!

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christl10 10.08.2017, 17:00
@Nadu17

Jetzt dachte ich, daß Du wenigstens über Menschenkenntnisse verfügst. Da habe ich mich aber leider gewaltig geirrt. 

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herzilein35 10.08.2017, 16:00

Christl ich habe dir schon mal gesagt du sollst hier nicht so angeben

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