Keine Ziele, alleine und unzufrieden mit mir selber, wie komme ich auf die richtige Spur?

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4 Antworten

Wenn du Ziellos bist, dann such dir Herausforderungen!

Manch einem hat es geholfen sich ein altes Auto zu kaufen und daran rumzuschrauben. Andere gehen zur freiwilligen Feuerwehr oder in den Sportverein.

Ich kann verstehen, dass sich aus deiner Sicht keine besonders erstrebenswerte Perspektive vor dir offenbart hat, als das o.g. passierte. Dennoch solltest du dich nicht von deinem Umfeld runterziehen lassen, sondern deinen Idealen treu bleiben. Mit 22 ist dein Leben nicht vorbei, sondern fängt gerade erst an!

Und Hey! du bist ausgelernt und hast ein Abitur! Was sollen die ganzen Harzer sagen?

Solltest du suizidale Gedanken haben, hilft es auch mit anderen darüber zu sprechen und eine Lösung zu finden. Es ist wichtig, dass man nicht versucht das mit sich alleine auszumachen und dann daran zu zerbrechen.

baum3 29.03.2016, 00:09

So schlimm das ich suizide gedanken habe, ist es nicht. Ich schleppe dieses Thema halt schon lange mit mir rum, meine Unsicherheit.
Ich will meinen Idealen treu sein nur ich hab das gefühl das Nettigkeit und freundlichkeit in der Gesellschaft oft nicht geschätzt wird und dann geht es wieder los mit den selbstzweifeln. ich benehme mich zb bei meinem besten kumepel anders als ich das bei anderen freunden mache oder bei meiner freundin , jetzt ex. Mir kommt das vor als wenn ich total unausgeglichen bin und das das unnormal ist.

Danke für deine Antwort , dass muntert mich auf!

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InQuestion 29.03.2016, 00:18
@baum3

ich benehme mich zb bei meinem besten kumepel anders als ich das bei
anderen freunden mache oder bei meiner freundin , jetzt ex. 

Sei du selbst. Ich kenne das gut, dass man versucht möglichst "sozialadäquat" zu sein und es seinem Umfeld recht zu machen. Damit hilfst du jedoch allen, nur nicht dir!  Wenn es dir so vorkommt, dass du dich verstellen musst, um den anderen gerecht zu werden, versuche beim nächsten mal bewusst dagegen anzugehen und autentisch du selbst und nicht in deiner "rolle" zu bleiben.

Ein Gespräch mit einem Psychologen kann helfen und ist ratsam, wenn du den Eindruck hast, dass dein "Loch" zu tief ist, als, dass du aus eigener Kraft daraus herauskommst.

Eventuell kann gegen deine Unsicherheit auch eine Sportliche Betätigung oder eben eine Geistige Forderung abhilfe schaffen. Da kann ich jedoch nicht in dich reingucken und dir sagen, was da am besten zu dir passt. Ich gehe gerne Trainieren (Fitnesstudio). Wenn man da richtig fertig wieder rauskommt, dann ist man happy und testet seine Grenzen aus. Vielleicht passt das zu dir?

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baum3 29.03.2016, 00:41
@InQuestion

Das mit dem ich selber sein probiere ich auch immer . Nur irgendwie verfalle ich dann oft wieder zurück ins alte muster, nicht bei jedem Menschen der mir gegenüber sitzt. Aber zum Beispiel wenn ich merke das sich jemand dann nicht so für mich interessiert, dann tritt wieder diese "soziale Rolle" ein. Ich will immer das mich jeder mag, ich hab immer angst wenn das nicht der fall ist, dass das dann konsequenzen für mich hat.
Oder wenn ich zb meinen besten kumpel zum feiern in eine ihm unbekannte gruppe mitnehme, bin ich immer irgendwie anders, weil ich angst habe, dass die anderen meinen kumpel nicht aufnehmen. Ach ich merk schon selber ich mache mir immer zu viele gedanken, aber so bin ich irgendwie.

So tief ist es nicht, die Trennung von der Freundin belastet nur sehr.

Trainieren tu ich auch gerne, nur momentan bin ich ganz selten da, aufgrund der jetzigen Situation. Ich war mal richtig 2,5 jahre aktiv voll mit eifer dabei, aber wenn man dann wie jetzt so ne phase hat , wo man kaum hingeht, ist das schwer sich wieder aufzuraffen, aber du hast recht das wäre wieder eine gute Option für mich, nur leider ab jetzt ohne meinen trainingspartner (bester kumpel)

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Vielleicht hilft dir dieser
Text ein wenig in deiner Situation:

Du fragst nach dem Sinn des
Lebens?

Nach dem Sinn dieser Welt,

nach dem Sinn von Menschen,

nach dem Sinn deines
persönlichen Lebens?

Jedem von uns drängt sich
die Frage nach dem Sinn auf.

Manche verdrängen diese
Frage,

andere verzweifeln an dieser
Frage.

Vor allem dann, wenn es
einem äußerlich gut geht,

wenn man alles haben kann,

wenn man alles machen darf,

wenn man alles erreichen
kann

und keine Ziele oder Wünsche
mehr hat,

wird die Frage nach dem Sinn
um so quälender.

Ich habe mir nicht
ausgesucht zu leben.

Ich habe mich nicht selber
gemacht.

Auch meine Eltern haben mich
nicht erschaffen.

Meine Eltern wünschten sich
"ein Kind",

wenn ich überhaupt ein
Wunschkind war,

aber sie konnten sich nicht
"mich" wünschen.

Ich bin einfach gekommen,

ohne dass sie mich gekannt
haben.

Der, Der mich gemacht hat,

Der mir das Leben gegeben
hat,

Der mir mit jedem Atemzug

neu das Leben gibt,

Der hat mich gewollt.

Der hat mich gerade so
gewollt,

wie ich bin.

Der wollte "mich",

sonst hätte Er einen
anderen erschaffen.

Und Der hat etwas mit mir
vor.

Aus dem Nichts wurde ich
gemacht,

aber nicht für das Nichts.

Der mich gemacht hat,

hat einen Plan mit mir.

Für diesen Plan braucht er
mich,

gerade so wie ich bin.

Mit meinen Talenten und mit
meinen Schwächen,

mit dem, was ich gelernt
habe,

und mit dem, was ich an
leidvoller Lebenserfahrung gemacht habe.

Wenn ich einen Sinn suche,

werde ich den Sinn nur
finden,

wenn ich mich an Den wende,

Der mich erschaffen hat.

Es ist ein Weg,

ein langer Weg,

manchmal ein Kampf,

mit Dem in Kontakt zu
kommen,

Der mir eigentlich am
allernähesten ist.

Wie man sieht hat die veränderung schon begonnen, da es dir bewusst ist und du mit diesem beitrag den ersten schritt gemacht hast ! Viel erfolg

baum3 29.03.2016, 00:02

Danke, das schlimme ist das ich mich vor veränderungen immer sehr drücke. ich hab angst das ich etwas falsches mache und falle dann immer wieder zurück

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SanRemoMage 29.03.2016, 00:04

Glaub mir es gibt 1000e menschen mit dem gleichen problem wie du, die aber nicht mal den ersten schritt gemacht haben oder ihn wagen.
Also kannst du jetzt schon stolz sein
Wie sagt man so schön
Alles was einen nicht umbringt, macht ihn stärker

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baum3 29.03.2016, 00:12
@SanRemoMage

Danke für deine Antwort, das baut mich schon mal etwas auf



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Ich verstehe was du meinst . Ich habe mir vor kurzem vorgenommen zu einer Psychologin zu gehen .  Vielleicht wäre das was für dich ? Um dort erstmal alles rauszulassen alles was dir am Herzen liegt . Man fühlt sich irgendwie erleichtert wenn man seine Sorgen oder Probleme mit einer anderen Person teilen kann. Zwar war ich selber noch nie beim Psychologen aber habe es mir vorgenommen .
Hoffe konnte dir irgendwie Helfen :)
Lg    

baum3 29.03.2016, 00:14

Ich hab darüber auch schon öfter nachgedacht. Aber dann denke ich mir warum soll ich dahin gehen, es gibt viele Menschen mit problemen und die werden damit fertig, warum soll ich das nicht schaffen. Auf der einen Seite habe ich es bis jetzt nicht geschafft... ich fühle mich irgendwie nicht wohl mit dem gedanken zum psychologen zu gehen^^

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princes345 29.03.2016, 00:19

Ich habe auch oft darüber nach gedacht, dass ich alles alleine packe und ich keine Hilfe brauch von irgend jemand anderen und langsam verfalle ich immer mehr  in Depressionen ohne es selber zu merken . Ich glaube schon das es hilf reicher ist sich Hilfe zu holen oder zumindest irgend jemanden alles zu erzählen so das eine Last von einem fällt .
Vielleicht hilft es dir ja . Ich würde es zumindest probieren !

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