Ich habe keinen vollen Krankenversicherungsschutz trotz voller Beiträge, ist das rechtens?

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4 Antworten

Nach § 16 Abs. 3a ruht der Leistungsanspruch, wenn man mit einem Betrag in Höhe von Beitragsanteilen für zwei Monate im Rückstand (...) ist. Das Ruhen kannst du aber beenden, indem du mit deiner Krankenkasse eine Ratenzahlung der ausstehende Beiträge vereinbarst. Sobald die erste Rate gezahlt ist, hast du wieder vollen Leistungsanspruch. Dieser ruht aber wieder, wenn du die Rate nicht bedienst.

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Ich fürchte, das ist rechtens. Zuerst musst du deine Schulden bezahlen, bevor du dir quasi wieder "Leistungen einkaufen" kannst. Bis dahin bist du in einem "Basistarif", der nur die Grundversorgung abdeckt.

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Kommentar von kevin1905
05.11.2015, 11:00

Basistarif ist ein Begriff der PKV, ich würde hier aber mal spontan auf GKV tippen, da angestellt.

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Ist das Rechtens?

Yep. Du warst freiwillig versichert, also Beitragsschuldner. Dieser Schuld bist du nicht nachegkommen oder nur unzureichend.

Ich kann doch nicht 3 Jahre jetzt an den offen Beträgen abzahlen und bin nur notfall versichert....

Doch...

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Auch wenn das bitter ist, die Krankenkasse ist hier im Recht. Sie kann Rückstände einfordern, sonst bist Du dort nicht mehr ausreichend krankenversichert.

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Kommentar von vikodin
05.11.2015, 10:57

sollte man nicht als normaler abreitnehmer gesetzlich versichert sein?! sprich mit beendigung der selbstständigkeit (privat versichert) kann man ja wechseln... oder hat man gewechselt?!? und dann wäre es doch egal... hat man halt restschulden bei einer privaten aber den vollen nutzen der neuen gesetzlichen...

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