Keine Verbeamtung wegen psychotherapie?

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4 Antworten

Bei der Verbeamtung geht es in erster Linie drum, ob man den Eindruck bekommt, dass du ausreichend gesund und belastbar bist, dass zu erwarten ist, dass du nicht irgendwann wegen größerer (schon vorher irgendwie absehbarer oder sehr wahrscheinlicher) Probleme dauerhaft ausfallen wirst.

Wenn du also in Behandlung bist wegen einer dauerhaften Erkrankung, bei der davon auszugehen ist, dass du langfristig in Behandlung bleiben wirst oder immer wieder damit zu tun haben wirst, könnte es schwierig sein. Wenn du zum Beispiel irgendwas aus deiner Kindheit aufarbeitest oder irgendeinen aktuellen traumatisierenden Vorfall oder was weiß ich, ist das ja eher eine einmalige Sache, bei der eher keine Folgeerkrankungen o.ä. zu erwarten sind.

Kommt drauf an, wo, aber es kann sein, dass du für die Verbeamtung aufgefordert wirst, deine Ärzte von ihrer ärztlichen Schweigepflicht zu entbinden. Und dann kommt es halt darauf an, ob der Therapeut dann dem Gesundheitsamt dann berichtet, dass das eine einmalig Aufarbeitung von irgendwas war oder ob das eine dauerhafte Erkrankung ist.

Dies kann man so pauschal nicht beantworten.

Wird auch darauf ankommen, weshalb du eine Psychotherapie benötigst.

Nein, das ist immer eine Einzelfallbetrachtung.


Kann man so pauschal nicht sagen.

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