Keine Religionszugehörigkeit, dennoch gottgläubig, was dann?

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23 Antworten

Einen Theisten, meist aber Unitarier (das dürfte wohl eher hinkommen). Siehe hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Unitarismus

Da brauchst du keiner monotheistischen Religion angehören, obwohl m.E. da ein knackpunkt liegt:

ennt man einen Menschen, der an Gott glaubt

"An Gott" . Stellt sich die Frage: An welchen. Und es bleibt (selbst wenn es ein anderer Gott als der christliche sein sollte) denn dennoch eine MONO (= EIN Gott) theistische Religion. Ich selbst rate in solchen Fällen seinen Standpunkt genauer zu bestimmen, sonst kommt eine Religion heraus, die man mit "Ich glaub an alles und garnichts, aber so was ähnliches wie die meisten Christen glauben" heraus und das ist eben genau so schwammig, wie der Versuch der Festlegung, das ist nichts handfestes.

Du kriegst den Stern wenn du wartest

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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meist aber Unitarier

Nö, Unitarier ist ein Ausdruck für eine bestimmte Ausprägung des Glaubens an Gott. Wer so an Gott (bzw. an so eine Gott) glaubt, ist Unitarier. Alle anderen nicht.

Wobei "Unitarier" zuweilen sehr schwammig definiert wird.

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Das passt nicht. Es sind gerade die Unitarier, die das Dogma der Trinität ablehnen , weil sie hierfür keine biblische Grundlage sehen. Sie sind somit deutlich monotheistisch. Aus unitarischer Sicht sind es eher die anderen christlichen Gruppen, die den Monotheismus aufweichen. Für ihren Antitrinitarismus wurden sie in der Refomationszeit und der Gegenreformation sogar verfolgt. Gut, es gibt heute auch Gruppen, die sich noch unitarisch nennen, aber nicht mehr christlich/antitrinitarisch sein wollen. Vom Grundsatz her ist der Unitarismus aber ganz klar christlich/monotheistisch.

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Religion, religiösität, glaube. Teil 2

Diese Propheten dienten als medium um den menschen zu erklären, was gott von ihnen wollte. Er gab ihnen gesetze, die aber nur von gott ausgingen. Nach der verkündigung des 'neuen', entstanden wieder viele neue 'wahrheiten'. Weil der glaube der menschen so vielfältig ist, wie es menschen gibt. Der religiöse mensch braucht nicht zu glauben, der religiöse mensch weiß es schon! Bei allem 'erfühlt' er die wahrheit. Der reichtum von dem der religiöse mensch lebt, liegt in seinem inneren. Was ein mensch mit seinem inneren reichtum erreichen kann, hat uns gott durch Jesus von Nazareth bewiesen. Schon im alten testament wurde sein kommen angekündigt. Und seine existenz wurde uns bewiesen, logischer weise auch die existenz gottes. Jesus Chistus war nicht gott, wie es fälschlicher weise dargestellt wird. Er war seiner inneren wahrheit sehr nahegekommen, bis zur vollendung. Liest man das neue testament sehr aufmerksam, so erkennt man im laufe des beschriebenen, das Jesus langsam im laufe seines kurzen irdischen daseins an die vollendung seiner inneren religiösität herangeführt wurde. Die kämpfe die Jesus mit sich selbst noch durchzustehen hatte beweisen dies ebenfalls. Seine kämpfe waren sich vom irdischen, einfältigen denken der menschlichen vorstellungskraft und den dogmen der menschlichen moral und gesetzgebung zu befreien. Hass, habgier, rache, eifersucht, intrigantentum, verleumdung, grausamkeit, egoismus, machtbesessenheit, 'übertriebener' sexueller gier, unwissenheit...etc. Diese verhaltensweisen hatte er schon in den vielen millionen von inkarnationen erfahren und für nicht göttlich erkannt und in sich besiegt. In dem letzten kapitel seines irdischen lebens hat er sozusagen den feinschliff bekommen. Reinkarnation.....ich sehe schon die gesichter des unglaubens derer die dies gerade lesen, weil es ja sowas gar nicht gibt. Es gibt es nur deshalb nicht, weil es reinkarnation für viele nicht geben darf!!! Aber dazu säter! Wer interessiert ist kann es in 'reinkarnation' nachlesen. Ist schon in arbeit, dauert noch ein kleines weilchen. Oft genug wird beschrieben, dass Jesus in die wüste ging, das er sich von den menschen entfernte. Denn nur dort konnte er in aller stille mit sich selbst, durch die hilfe gottes, seine kämpfe durchstehen und besiegen. Nie(!) dadurch, dass er sich in die kirche (tempel) setzte um zu sich zu finden. Er wußte darum, das er diesem Dogma (Kirche) ausweichen muß. Jesus war nicht gott. Gott hat durch ihn bewiesen, dass der mensch, wenn er es zuläßt, seine 'geisteskraft der vorstellung' unermeßlich ist. Die christliche religion hat Jesus künstlich auf eine ebene erhoben, die für die menschen als unerreichbar dargestellt wurde. Übrigens gott ebenfalls!!! Dies ist ein beispiel für den selbsterhaltungstrieb, machtmißbrauch und manipulation der religionsführer. In Matthäus 23 hat Jesus genau dies angeklagt. „Ihr trennt die menschen von gott, durch eure gesetze!“ Der mensch der nur glaubt, ist von den vorschriften und gesetzen so eingenommen, so beschäftigt damit sie auch sorgfältig einzuhalten, das er keine zeit mehr hat seinen inneren reichtum zu entdecken. Die übertretung der gesetze wurden zudem noch im 'namen' gottes bestraft, was eine beleidigung und mißbrauch des namens gottes darstellt. Das gott straft ist von menschen erdacht, es war es nie und wird nie gottes wille sein!!! Jesus hat das 'NEUE' verkündet. Deshalb heißt es 'Das Neue Testament'! Nicht die gläubigen hat er gewarnt, sondern die damaligen religionsführer, vom 'ALTEN' loszulassen, damit eine neue zeit eine neue 'AERA' entstehen kann. Die religionen die am alten festhalten sind die uns bekannten religionen, und zwar alle. Selbst die nach außen hin so offen sich darstellende evangelische kirche, hält noch am 'alten' fest. Auch sie erlauben keine diskussion über ihre kirche. Die fanatischen religionsführer, egal welcher religion sie angehören, sind die, die das neue nicht zulassen wollen. --Deshalb sind alle menschen, die in sich eine innere verweigerung fühlen, sich keiner bestehenden religion anzuschließen, diejenigen, die ihrer inneren religiösität am nächsten sind.-- Jesus gab uns vielfältige hinweise darauf, wie wir diese neue 'aera' bestehen sollen. „Hört ihre worte, doch überprüft sie nach ihren taten!“....“Was sind eure worte wert, wenn ihnen nicht die taten folgen!“ …..“Es wird viele geben die sich Propheten nennen, an den straßenecken und auf den märkten stehen und lauthals das wort gottes verkünden!“.....Selbst unsere heutige welle der esoterik wußte er zu beschreiben. Einer seiner freunde beschrieb ihm einen mann, der ebenso mit den händen heilen konnte wie Jesus es tat. Jesus antwortete: „Wenn er es im namen gottes tut, dann lass ihn ziehen!“. Auch die vielen scharlatane wurden schon von ihm prophezeit. Jesus hat nie von sich selbst behauptet heilen zu können. „Denn alles geschieht von gott durch mich!“ Er beschrieb sich immer nur als werkzeug!!! Wird fortgesetzt Teil 3

religion, religiösität, glaube. Teil 3

Jesus Christus wußte das gott allein heilen kann und diejenigen auswählt, durch die gott heilen wird. Eine stelle im alten Testament bestätigt dies. Gott sagte klar und deutlich zu Moses: „Ich bin dein arzt!“

Bevor jetzt ein aufschrei losgeht!!! Für alle diejenigen, die in ihrer inneren religiösität noch nicht so weit sind, gibt es Ärzte! Die schulmedizin. Auch für diese hat gott gesorgt! Also sprecht nie von einem strafenden gott! Für diejenigen, die auf der 'suche' sind, hat gott uns seit Hahnemann die Homöophatie, naturheilkunde etc. geschenkt. Also sprecht nie von einem grausamen gott! Aber achtet auf die scharlatane, derer gibt es reichlich! Und diese sind nicht von gott!!!

Der beweis dessen was ich beschrieben habe findet ihr im NT Apostelgeschichte 17, 29-31. Lest es sehr aufmerksam. In diesen drei versen hat Paulus all das zusammengefasst was ich oben vesucht habe euch näher zu bringen. Seit Jesus Christus von den toten auferstanden ist, ist er für die menschen da, um denen zu helfen, die die oben genannten 'übel' in sich besiegen wollen. Dazu braucht es nur den unbedingten willen....mehr nicht! Nebenbei zur erklärung. Jesus ist "von" den toten auferstanden! In dem NT wird an vielen stellen die symbolsprache verwendet. In diesem fall muß man nur genau lesen. Als die toten bezeichnet das NT die menschen, die nicht gewillt sind sich im geiste, im denken(!), zu verändern. Das "neue" ablehnen. Sich am "alten" festklammern. Es hat nie etwas mit dem sterben eines körpers zu tun, sondern immer mit dem geist, dem denken der menschen. "Ich bin nicht von dieser welt!" Iss ja logisch, weil er sich von allem(!) was uns noch in unserer welt festhält befreit hat.

Nur wenige bibelstellen bezeichne ich mit kapitel und vers. Nicht weil ich nicht weiß wo sie zu finden sind, sondern um denen die wirkliches von herzen kommendes interesse haben, diese textstellen selbst finden werden. Ich weiß aus eigener erfahrung, dass alles was man von herzen finden will auch finden wird. Wer wahrhaftig sucht der findet auch.

Ich schreibe dies nicht um ein neues dogma zu begründen. Ich schreibe dies alles lediglich darum, eine neue sichtweise darzulegen. Denn in dieser unserer welt ist nichts eindeutig, nichts die reine wahrheit, nichts von bestand. Alles ist veränderung. - Das leben ist veränderung, wer perfekt werden möchte, muß sich oft verändert haben.“ Liebe grüße pasolobo

Teil 1 Religion, religiösität, glaube...

„Ich kenne keine dogmen, nur das der freiheit, das sich aber durch den ihm innewohnenden sinn von selbst als dogma aufhebt!“

Bevor man religiöse dinge erörtert, sollte man sich über religiöse begriffe im klaren sein. Religion, religiösität, glaube. Zwischen diesen begriffen existiert eine klare abgrenzung. Religiösität, glaube, religion sind begriffe die keinesfalls auf eine ebene gehören. Religiösität ist etwas 'nur' im inneren des menschen wurzelndes. Das was seit ewigen zeiten die menscheit fordert, gelebt zu werden.

Wir bezeichen die urvölker als primitiv. Sie können zwar nicht zum mond fliegen oder per email kontakt aufnehmen, weltweit, doch haben sie eine wesentlich höhere spirituelle entwicklung als wir. Denn sie haben noch den zugang zu ihrer innewohnenden religiösität. Was uns verloren gegangen ist. Sie erkennen in jedem lebewesen, ob baum, früchte, tiere, sterne, regen und sonne ein höheres wesen, das alles erschaffen hat und lenkt. Nur haben sie keinen einheitlichen namen dafür. Deshalb gaben sie ihm viele namen. Jedwedes der früheren völker hatte ebenfalls viele götter. Jeweils aus ihrem verständnis und vor allem wortschatz heraus benannt. Die griechen namen die planeten und benannten ihre götter nach ihnen.

Religiösität trugen alle seit jeher in sich und tragen sie in sich in alle ewigkeit. Doch benennen konnten sie alle es lediglich aus ihrem erkenntnisstand und wissen heraus. Aus dieser, dem erkenntnisstand der früheren menschheiten, entstanden die verschiedenen religionen. Religion ist lediglich eine organisierte form des glaubens. Die menschen brauchten richtlinien, gesetze, vorschriften, regeln. Zur deren zeit war es notwendig, weil sie selbst keinen plan hatten. Somit mußten regeln aufgestellt werden. Nur deshalb gab und gibt es religionen. Der glaube ist die primitivste form. Der glaube ist die unterste stufe zur religiösität. Der glaube braucht unbedingt etwas im äußeren nach dem er sich richten kann. Glaubensrichtungen hinter denen ideologien verborgen sind, sind immer überdenkenswert. Ob bilder, personen, gegenstände, vorschriften...etc.. Der gläubige mensch braucht immer eine äußere anregung um sich zu orientieren. Weil er den zugang zu seiner inneren religiösität verloren hat, oder im anbeginn der suche ist, braucht er irgendetwas im äußeren um sich daran festzuhalten. Unschwer lässt sich erkennen, dass diese menschen die schwächsten im charakter sind. Selbst atheisten, die nicht an die existenz gottes glauben, haben trotzdem einen glauben...ihren 'Nichtglauben'. „Jeder mensch hat seinen glauben, und das LEBEN wird ihm am ende zeigen, woran er geglaubt hat!“ Mehr hatte Jesus nicht zu sagen....über den begriff 'GLAUBEN'.

Glauben hat nichts mit religiösität zu tun. Menschen glauben an viele dinge. Aus dem glauben werden wahrheiten, aus den wahrheiten werden regeln, vorschriften, gesetze und auch die "organisierte form des glaubens" – RELIGIONEN!. - Die menschen halten sich daran, solange, bis die innere religiösität ihnen befiehlt ihren glauben zu überdenken. Dann entsteht ein neuer glaube, neue wahrheiten, neue gesetze, regeln, vorschriften und religionen. Etc. etc. etc...... Der religiöse mensch weiß um die wahrheit. Weil er die wahrheit im innersten fühlt. Das nennt man Gottes-Erlebnis. Der religiöse mensch ist frei von äußeren einflüssen, weil er die wahrheit schon in sich trägt. Frei von jeglichem dogma.

Die wenigen menschen, denen der zugang zu ihrer inneren wahrheit von gott ermöglicht wurde, nennen wir Propheten. Da es nachweißlich nur sehr wenige gab, in der uns bekannten geschichte der menschenheit, so wird auch deutlich wie gott sehr behutsam diese menschen 'erwählt' hatte. Denn er konnte ihnen vertrauen, weil sie einen starken charakter hatten! „Berufen sind alle, doch auserwählt sind nur wenige!“ Wird fortgesetzt in teil 2

Das ist ganz einfach ein "nur" gläubiger Mensch.

Gläubige Menschen werden zu einer Konfession zugeordnet, weil sie sich selbst dieser spezifischen Konfession zuordnen. Es gibt eine Vielzahl von Menschen, die zum Beispiel an Jesus Christus und Gott glauben. Sie nennen sich einfach nur Christen. Ich persönlich halte sowas auch für vollkommen legetim. Niemand muss sich bei der Anbetung seiner Gottvorstellung Ritualen unterwerfen. Ich denke, Gott sieht den Glauben im Herzen. Ein Konfessionspapier wird Gott nicht interessieren.

Du bist einfach ein freier Mensch, der an das glaubt, was er will. Du laesst dir kein Korsett einer Glaubensgemeinschaft aufzwingen. Dadurch werden die Menschen nie frei werden, da sie einem Konzept folgen. Dieses Konzept haelt die Menschen davon ab, frei zu sein oder zu werden. Ausserdem hast du die Chance die Totalitaet selbst zu erfahren, ohne auf Rituale oder Zwaenge Ruecksicht nehmen zu muessen. Viel Erfolg

Das Wort Glaube wird meist nicht richtig verwendet. Ich zitiere daher mal aus Wikipedia, weil die Beschreibung gut ist und deutlich macht, was Glaube NICHT ist:

Das Wort Glaube (auch Glauben) (indogermanisch leubh: „begehren, lieb haben, für lieb erklären, gutheißen, loben“)[1] wird, neben der hier nicht behandelten Verwendung im Sinne von „etwas für wahr halten“ (→ Glauben) verwendet, um eine Grundhaltung des Vertrauens zu bezeichnen, v. a. im Kontext religiöser Überzeugungen. ... Das deutsche Wort Glaube wird in dem hier behandelten Sinn verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs pistis mit der Grundbedeutung „Treue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet pisteuein („treu sein, vertrauen“). Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf ..., ich binde meine Existenz an ..., ich bin treu zu ...“. Das Wort zielt demnach auf Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Gelöbnis, Verlöbnis), Treue.

Die Frage ist also, wem will solch ein Mensch vertrauen? Einem personenlosen Geistwesen? Woher willst derjenige wissen, dass es vertrauenswürdig ist? Würde man nicht gerne etwas über jemanden wissen, bevor er sich dazu entschließt ihm zu vertrauen?

Wenn Du aber meinst, dass jemand vermutet, dass es einen Gott gibt, dann würde ich von einem Theisten sprechen. Aber das ist kein Glaube an Gott, wie Du oben nachlesen kannst.

Menschen, die keiner Religion zuzuzählen und trotzdem gläubig sind, die nennst du ganz einfach "Gläubige ohne Konfession".

Du kannst auch von "religiösen Menschen, welche keiner der bekannten Religionen angehören" sprechen.

Denn wer an Gott glaubt, der hat eine Religion und nicht nur das, er lebt sie auch. Er lebt sie, auch indem er sich als Gottesgläubiger bekennt und sich eher als "sonderbar" oder "ungläubig" einstufeen lässt, als den bequemeren Weg einzuschlagen, und sich offiziell zu einer Kirchengemeinschaft zu bekennen, ohne jede tiefere Herzensbindung an diese.

Das nämlich machen sehr viele Menschen, dass sie einer Kirche angehören, entweder aus Angst oder aus Bequemlichkeit, obwohl ihnen diese Kirche nichts bedeutet.

Warum soll man solchen Menschen überhaupt einen Namen geben? - Ich meine das durchaus nicht abfällig. Aber Menschen religiös zu klassifizieren geschieht doch allein vor dem Hintergrund, dass sie sich zu einer ganz bestimmten Religion bekennen und daher Christen, Juden, Muslime, Buddhisten usw. genannt werden. Wissenschaftlich kann man sie noch nach ihrer Grundeinstellung Theisten, Atheisten und Agnostiker nennen.

Glaubt ein Mensch dagegen nur diffus an einen Gott und mischt sich, aus den bekannten monotheistischen Religionen, einer Naturreligion, oder einer frühgeschichtlichen Vielgötterreligion seinen eigenen "Cocktail", kann man dafür keinen speziellen Namen, keine speziellle Bezeichnung erwarten. - Er ist wahrscheinlich ein religiöses Einzelexemplar bei der Vielzahl von denkbaren Kombinationen innerhalb der Menschheit.

Das geht durchaus.

Aber ich würde mir trotzdem mal eine Freikirche ansehen (also keine Zeugen Jehovas oder sowas) In einer Freikirche bekommt man gute Infos, ohne Mitglied zu werden oder sonstige Verpflichtungen eingehen zu müssen. Bei mir verhält es sich ähnlich. Ich z.B. gehe in eine "freie evangelische Gemeinde" und konnte schon viel davon profitieren.

Polytheist? Aber die haben auch bestimmte Vorstellungen. Vishnu,Shiva,Zeus,Jupiter und wie sie noch alle heissen sind Ausdruck dieser Vorstellung.

Und wenn du keine Vorstellung hast, aber glaubst das da oben irgendwas sein muss, dann hoffst du einfach nur. Fragt sich auf was. Denn ohne Vorstellung, kannst du dich ja keiner Verheissung zuordnen.

Deist wäre das, oder Theist, (das gegenteil von Atheist, der an keinen Gott glaubt). Das wäre ein Mensch, der an Gott glaubt, sich aber nicht unbedingt einer Religion zuordnet....

Erstmal zu deinen falsch definierten Begriffen:

Atheisten "glauben" nicht nicht an Gott. Atheisten sind komplett ohne Glauben. Jeder Mensch ist von Geburt an Atheist, also "ohne Gott". Glauben muss erst anerzogen werden.

Agnostiker zweifeln nicht an Gott, sie interessiert es nicht ob es sowas gibt oder nicht. Sie leben aber so, als würde es ihn nicht geben. Das sind im Übrigen die meisten Menschen.

Dann gibt es noch Antitheisten. Sie haben sich informiert und sind zu dem Schluß gekommen, dass es keine Götter gibt. Auch sie glauben nicht, sie wissen!

Das Gegenteil vom Antitheisten ist der Theist. Also jemand der an Gott/Götter glaubt, egal in welcher Form.

Die Antwort zu deiner Frage lautet also: konfessionsloser Theist

Meiner Meinung nach die naiveste und heuchlerischste Form von Gläubigen. Denn Gottglaube ist immer abhängig von einer Religion. Ohne von einer Religion gehört zu haben, würde bzw. kann man gar nicht an Gott glauben. Diese Menschen machen sich nur etwas vor.

Dankeschön für die gelungene Antwort!

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Atheisten "glauben" nicht nicht an Gott. Atheisten sind komplett ohne Glauben.

Das stimmt nicht. Atheisten glauben nicht an Gott, ob sie an irgend etwas anderes glauben, sagt der Begriff nicht aus.

Agnostiker zweifeln nicht an Gott, sie interessiert es nicht ob es sowas gibt oder nicht.

Das stimmt auch nicht. Du interpretierst zu viel in die Begriffe hinein.

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@TeeEi

sein punkt war dass atheismus die abwesenheit von glauben ist und omit ein unbeschriebenes blatt und das sind neugeborene nunmal.

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@BlackDracula

unbeschriebenes blatt und das sind neugeborene nunmal

Sie sind nach christlichem Glauben nicht unbeschrieben (nach katholischem zumindest), nur mal so angemerkt.

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@lugsciath

wohl kaum. kein einziges baby kann das vaterunser schon angeboren. die religionen erheben anspruch und indoktrinieren die kinder dann, sie werden aber nicht so geboren.

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@TeeEi

Das stimmt auch nicht. Du interpretierst zu viel in die Begriffe hinein.

Ich interpretiere gar nicht, sondenr gebe nur wieder, wie die korrekte Definition lautet.

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@BlackDracula

Atheisten glauben nicht an Gott, ob sie an irgend etwas anderes glauben, sagt der Begriff nicht aus.

Wenn du haarspalterei betreiben willst, dann hast du recht. Aber es gibt nunmal keinen Ausdruck dafür, dass jemand ohne Glauben ist. Ist auch nicht notwendig, weil es jeder Mensch von Natur aus ist. Kein Mensch glaubt von Geburt an an irgendetwas.- Das geht gar nicht, weil Glaube ein Gedankenkonstrukt ist, auf Basis von Wünschen, Erfahrungen, Erlerntem.

Beispiel Raucher:

Jeder Mensch ist von Geburt an Nichtraucher. Würde es keine Raucher geben, so wäre diese Begrifflichkeit aber Nonsens.

Genauso ist es mit dem "nicht vorhandensei von Glauben". Würde es das künstliche Konstrukt Glaube nicht geben, würde es auch keine Begrifflichkeiten für "Unglaube" oder andere Dinge benötigen.

Genauso wie Nichtraucher natürlich sind, sind auch Nicht-Gläubige natürlich.

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Denn Gottglaube ist immer abhängig von einer Religion.

....und genau das stimmt nicht. Ein bekannter (evangelischer) Christ sagte einmal: "Wir haben keine Religion. Wir haben eine persönliche Beziehung zu Jesus."

Religion ist ein weit gefasster Begriff, man kann ihn für alles Mögliche verwenden. Ein Fussballfan hat auch eine Art Religion.

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@setus

Nein Setus, da irrst du dich. Und die widersprichst dir im letzten Satz. Ein Fußballfan hat keine Art Religion, sondern vielmehr eine Leidenschaft. Auch wenn diese mit Ritualen etc. gespickt ist, besteht ein wesentlicher Unterschied zu einer Religion. Denn Religion hat nichts mit Realität zu tun, sondern mit Wunschdenken (also Glauben). Ein Fußballfan kann sich über alles Informationen holen, kann die Ereignisse beobachten und sogar daran teilhaben. IN der Religion ist das nicht möglich, da sie von Dingen berichtet oder besser gesagt erzählt, die angeblich vor 2000 Jahren geschehen seien.

Der Vergleich ist also unsinnig.

Religion ist ein weit gefasster Begriff, man kann ihn für alles Mögliche verwenden.

Kann man nicht. Religion ist immer mit dem Glauben an Götter, Geister etc. verbunden. Es ist ein politische Instrument, besser gesagt, die Basis einer jeglichen politischen KOnstruktion. Das war bis ins 18. Jahrhundert so. Heute ist dieser Begriff recht verwaschen aufgrund der Tatsache, dass die Menschen erkannte haben, das Religion nicht geeignet ist um Menschen zu führen, da die die Menschen voneinander trennt statt sie zu vereinen. Religion ist für die meisten Kriege verantwortlich gewesen und auch für die meisten Greueltaten der Geschichte. Das kann niemand leugnen!


"Wir haben keine Religion. Wir haben eine persönliche Beziehung zu Jesus."

Und auch hier irrst du. Du setzt damit voraus, dass die christliche Religion die wahre Religion sei. Das ist schon mal aus dem Grund Unfug, da sie erst im 4. Jahrhundert u.Z. entstand. Wäre Gottglaube vom Christentum abhängig, so hätte es zuvor keine Götter geben dürfen ...

Ich habe außerdem keine persönliche Beziehung zu einem Fabelwesen. Denn nichts anderes ist Jesus. Es gab vielleicht einen historischen Jsus der als Basis für die Bibelmärchen galt, aber darüber wissen wir nichts. Wir wissen nur, dass der Bibeljesus definitiv keine reale Person war. Demnach kann auch niemand zu ihm eine Beziehung haben,


"Denn Gottglaube ist immer abhängig von einer Religion."

....und genau das stimmt nicht.

Doch das stimmt. Interessant ist, dass dein Versuch dies zu beweisen überhaupt nichts mit dem Thema zu tun hat. Du versuchst zu sagen, dass Religion nicht unbedingt mit Glauben zu tun hat. Hier ging es aber darum, dass GLAUBE ABHÄNGIG VON RELIGION ist.

Und das ist definitiv der Fall. Ohne die Erfindung von Religiösen Strukturen, würde es keinen Gottglauben geben. Man würde vielleicht an Geister glauben, an unsichtbare Wesen etc. aber niemals an Götter. Der Glaube an das UNbekannte ist immer individuell, Gottglaube ist aber eine Vorgabe. Diese hat sich dann zwar immer wieder verändert und ist heute ebenfalls individuell, folgt aber dem Muster, das von Religionen vorgegeben wurde.

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Atheisten "glauben" nicht nicht an Gott. Atheisten sind komplett ohne Glauben.

Es ist unmöglich, nichts zu glauben. jede logische Schlussfolgerung schließt von als wahr angenommen Sätzen auf andere, deren Wahrheit durch diesen Schluss erkannt wird. Wer nicht im Kreis argumentieren will, braucht für die erste logische Schlussfolgerungen Annahmen, die er ohne Begründung für wahr hält, und die beschreiben seinen Glauben.

Dann gibt es noch Antitheisten. Sie haben sich informiert und sind zu dem Schluß gekommen, dass es keine Götter gibt. Auch sie glauben nicht, sie wissen!

Sie glauben, dass sie es wissen. Genauso wie manche Leute zu wissen glauben, dass es Gott gibt.

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@helmutwk

Es ist unmöglich, nichts zu glauben

Nein, das ist nicht korrekt. Du musst hier differenzieren zwischen "Glauben" im religiösen Sinne oder "glauben" im Sinne von "Vermuten, Annehmen".

Ich glaube defintiv nichts!

Wer nicht im Kreis argumentieren will, braucht für die erste logische Schlussfolgerungen Annahmen, die er ohne Begründung für wahr hält, und die beschreiben seinen Glauben.

Falsch.Richtig müsste es heißen:

Zuerst steht eine Hypothese im Raum, die es zu beweisen gilt. Anhand von Indizien wird es dann zu einer These die sich zu einer Theorie weiterentwickelt und dann zu einerm Ergebnis führt, das die eingangs gestellte Hypothese als wahr oder falsch darstellt.

Sie glauben, dass sie es wissen. Genauso wie manche Leute zu wissen glauben, dass es Gott gibt.

Falsch. Ich glaube nicht, daß Gott nicht exisitiert, ich weiß es. Und das könnte jeder Mensch wissen, wenn er sich nur einmal Vorurteilsfrei mit der Thematik beschäfitgen würden. Die Ursprünge der Religion sind bekannt: Sie sind Erfindungen zu rein politischen Zwecken aus Menschenhand. Demnach sind ihre Götter auch nur Erfindungen.

Sollte es "höhere" Wesen geben, so wäre dies erst einmal zu beweisen. Das wäre erst mal nur eine Hypothese.

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Deine Situation wird präzise beschrieben in der Apostelgeschichte 17:16-32. Vielleicht kann Dich der Apostel Paulus ja überzeugen, ein wahrer Christ zu werden. Dann hast Du ´s auch mit der Benennung Deines Glaubens einfacher.

einfach theisten. wobei ich mich natürlich frage wie du überhaupt zu einem gottesglauben kommst und wodurch der geprägt wurde.

dann nennt man das gläubig. gläubig sein heißt nicht einem dogmatismus unterstellt zu sein. oder irgendeiner institution. das auto heißt auch nicht nur auto , weils prima in eine garage passt. man kann , wenn man ehrlich gläubig ist auch ohne konfessionszugehörigkeit glauben. viele tun das sogar besser als manch ein kirchensteuerzahler.

Das hast du echt schön geschrieben. Und so weise :)

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Ich bin moslemin Und ich glaube an Allah Weil ich bisher alles lOgisch finde Und da die religion auch mit geschichte zu tun hat gibt es viele beweise diese menschen heute stellen sich doch ne eigene religion/glauben zusammen so wie es eben nach lust und laune haben wollen Und wenn sie zu faul zum beten...glauben sind tun sie es einfach nicht

Wischiwaschitheist

Man nennt ihn bei seinem Namen.

Was soll denn all diese Schubladisiererei?

Wer Gott glaubt, muss nicht zu Religionszugehörigkeit. In der Bibel steht nie was von Religion, aber in Koran. Abraham, Mose und Jesus waren nie kathoöische -, evangelisch Christen oder Muslime. Doch Abraham glaubte Gott und das ist ein Segen.

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