keine religion = jude?

...komplette Frage anzeigen

26 Antworten

Nein, das stimmt nicht, denn auch das Judentum ist eine Religion, nämlich die Jüdische. Wenn man keiner Kirche oder Religionsgemeinschaft angehört, ist man religionslos. Das hat aber nichts damit zu tun, ob man eine gläubiger Mensch ist oder nicht. Es gibt auch Mitglieder von Kirchen und Religionsgemeiknschaften, die nicht an Gott oder Jesus glauben und trotzdem nicht aus der Kirche ausgetreten sind. Andererseits gibt es auch gläubige Meschen, die nicht Mitglied einer Kirche oder Religionsgemeinschaft sind, die sind dann aber trotzdem religionslos.

Als Heide ist man Nicht-Christ, als Atheist glaubt man an keinerlei Gotteswesen und konfessionslos ist man, wenn man keiner Kirche angehört - glauben kann man aber natürlich trotzdem!

Das Judentum hingegen ist nichts, zu dem man "automatisch" gehört, bloß weil man an nichts anderes glaubt - wer erzählt denn so einen Quatsch?

Du solltest dir den diskriminierenden Begriff "Heide" abschminken, Allyluna.

2
@earnest

So einen Schwachsinn habe ich lange nicht gelesen! Das ist die Definition des Begriffes durch das Christentum - Punkt.

Was hat das denn bitte mit Diskriminierung zu tun???? Also bitte das nächste Mal nachdenken, bevor hier irgendetwas in den Raum geworfen wird, earnest!

0
"nein, das stimmt nicht, wenn man keine religion hat, ist man jude!"

Noch falscher geht es wohl kaum.

wenn man zu nichts angehört, heißt das doch konfessionslos oder nicht?

Das ist die amtliche Bezeichnung. Je nachdem, was diejenige konkret glaubt, ist sie vermutlich Atheistin (glaubt, dass es keinen Gott gibt) oder agnostisch (glaubt, dass mensch nicht wissen kann, ob es Gott gibt oder nicht) oder religiös indifferent (ihr ist die Frage nach Gott egal). Oder evtl. noch was anderes.

Du liegst also völlig richtig.

sie meinte, sie ist heide oder so

Von einigen wird "Heide" als Sammelbezeichnung für alle Ungläubigen benutzt. Im engeren Sinn ist aber ein Heide jemand, der an die Existenz mehrerer Götter glaubt. So jemand kann an einen von ihnen glauben, oder alle Götter gleich behandeln, ist beides Heidentum. und natürlich ist das auch eine Religion.

So wie "ungläubig" wird auch "Heide" häufig als Schimpfwort verstanden, aber wenn sie sich selber so nennt, ist das für sie ja kein Schimpfwort. Ob sie nun den engeren oder weiteren Sinn meint, ist nicht ganz klar. Wenn sie wirklich Heidin im engeren Sinn ist, dann hat sie, wie gesagt, auch eine Religion, nur gehört sie wohl nicht zu einer "organisierten Religion".

nein. Umgekehrt stimmt dass Juden normalerweise nicht getauft sind. Aber nicht jeder, der nicht getauft ist, ist Jude. es gibt ja auch Atheisten und Moslems und Hindus und Buddhisten, etc., die sind alle nicht getauft (=nicht christlich).

Jude ist man nur wenn die Mutter jüdisch ist oder wenn man selbst zum Judentum übergetreten ist.

Judentum ist die israelitische Religion.

Aber der Gedanke von diesen ,,einigen" ist ähnlich schon früher Gedacht worden: Bevor das Christentum nach Europa kam hatten wir hier Naturreligionen. Eine davon ist das germanische Heidentum. Zu Missionszwecken haben die Christen dann behauptet, keine Religion zu haben hieße Heidentum um die alte Religion besser auslöschen zu können.

Hast du dafür einen Beleg?

0

Kommt darauf an.
Einfach nur ohne Religion?
Dann wäre sie "Konfessionslos".

Konfessionslosigkeit bezeichnet, dass eine Person keiner Konfession angehört. Allgemeiner spricht man von ohne Bekenntnis (o.B.).

http://de.wikipedia.org/wiki/Konfessionslosigkeit

Aber nur, weil sie ohne Religion ist, ist sie nicht gleich ein Atheist ...

Nein......das ist sogar eine antisemitische Beleidigung. Mit dieser Behauptung wird ja indirekt ausgesagt, Juden hätten überhaupt gar keinen Gottesbezug, und würden ihre Gesellschaft nach gottlosen Prinzipien ausleben.

Wenn man an nichts glaubt, dan ist man einfach nur ein:

Atheist

Ein Atheist ist:

Atheismus (von altgriechisch ἄθεος átheos „ohne Gott“) bezeichnet im engeren Sinne die Überzeugung, dass es keinen Gott und keinerlei Götter gibt. Zum Atheismus im weiteren Sinn werden bisweilen auch andere Abgrenzungen von einem Glauben an Gott gezählt, beispielsweise Ansichten, dass zur Existenz eines Gottes und von Göttern allgemein nichts gewusst werden kann (Agnostizismus).

http://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus

Wenn man an nichts glaubt

Kann mensch aus dem Glauben nichts schließen und damit nichts wissen.

"Ich glaube nichts" besagt nur, dass derjenige, der das sagt, sich noch nicht bewusst geworden ist, was er glaubt ..."

0
@helmutwk

helmut, hör bitte auf mit diesen quasi-intelligenten Auslassungen!

Hier geht es um den "göttlichen" Glauben, nicht um den erkenntnistheoretischen!

Selbst diese Kinderwahrheiten und Unterscheidungen kann man in Deinem Wunderwerk namens Bibel finden:

Z. B. 1Mose 45,26 oder 1Kön 10,7 - man hört was und schenkt ihm Glauben - oder eben nicht!

Im Gegensatz dazu z. B. 2Mose 4,1-9ff. - glaube an "ihn" - wirf den Stock auf die Erde und "glaube" daran, dass er irgendwann eine Schlange wird :-)

Hör nur mal auf mit Deiner "göttlichen Demagogie" oder lies sie nochmal, ich meine die Bibel in irgendeiner ihrer Fassungen!!

1
@XXholditXX
Hier geht es um den "göttlichen" Glauben, nicht um den erkenntnistheoretischen!

"Göttlicher" Glaube - wenn du damit dass meinst, was Christen als Glauben bezeichnen, so ist er das Vertrauen in die Güte Gottes.

Die Frage, ob Gott existiert, gehört schon mit dem "erkenntnistheoretischem" Glauben zusammen.

Im Gegensatz dazu z. B. 2Mose 4,1-9ff. - glaube an "ihn" - wirf den Stock auf die Erde und "glaube" daran, dass er irgendwann eine Schlange wird :-)

Ob der ne Schlange wird oder nicht, merkt mensch ja schnell. Nur habe ich noch nicht den "Gegensatz" verstanden. Wenn es Gott gibt, kann er auch Wunder tun. Laut Bibel im begrenzten Maß auch Dämonen. Und Berichte über so was gibt es nicht nur in der Bibel, die hat es immer wieder gegeben und gibt es heute noch. Nur weil so was nicht unter Laborbedingungen klappt, entzieht sich das der wissenschaftlichen Analyse. Was aber nicht heißt, dass es so was nicht gibt.

Du kannst natürlich davon ausgehen, das es so was nicht geben kann, andere gehen von anderen Voraussetzungen aus - und je nachdem, wovon einer ausgeht, kommt er zu unterschiedlichen Ergebnissen.

0
@helmutwk

'Wenn es Gott gibt, kann er auch Wunder tun. Laut Bibel im begrenzten Maß auch Dämonen. Und Berichte über so was gibt es nicht nur in der Bibel, die hat es immer wieder gegeben und gibt es heute noch. Nur weil so was nicht unter Laborbedingungen klappt, entzieht sich das der wissenschaftlichen Analyse. Was aber nicht heißt, dass es so was nicht gibt.'

..womit wir wieder bei Jason Dark und J.K. Rowling wären.

Also, diese 'Zehn Gebote' sind ja echt ne tolle Sache (bis auf das mit dem '..begehren deines Nächsten Weib...', aber das führt jetzt zu weit ;-) ).

Ich brauch jedoch keinen 1000wasweißich-seitigen Schinken, um da von selber draufzukommen. Der Rest der Bibel ist ein Mix aus (überlieferter und daher nur bedingt nützlicher, trotzdem manchmal ganz interessanter) Geschichtsschreibung und wirrem Gefasel - muß verdammt gute psychedelische Drogen gegeben haben in jener Gegend damals.

Auf einer einsamen Insel, nur mit der Bibel, dem Koran und 'Mein Kampf' ausgestattet, würde ich alle Drei dem Meeresgott Poseidon opfern und dann selber was schreiben ('Robinson und Freitag' klänge als Arbeitstitel nicht schlecht, find ich..)

0
@hansoloforever

Also, diese 'Zehn Gebote' sind ja echt ne tolle Sache (bis auf das mit dem '..begehren deines Nächsten Weib...', aber das führt jetzt zu weit ;-) ).

Tja, es bewahrheitet sich immer wieder, dass die Ablehnung letztlich immer was damit zu tun hat, den Geboten Gottes, wie sie in der Bibel stehen, nicht gehorchen zu wollen.

Und auch der Rest des Beitrags sagt was über dich aus und so gut wie nix über die Bibel.

0

"Heide" ist allerdings ein ziemlich veralteter Begriff, zumindest verstehe ich darunter alles, was im Mittelalter noch nicht christlich war (also z.B. an die nordischen/slawischen/keltischen Götter glaubte) und erst christianisiert werden musste. Außerdem ist der Begriff bei vielen eher negativ besetzt, weswegen "Atheist" oder einfach "Religionslos/Konfessionslos" eher verwendet wird.

Und jüdisch kann sie, wie meine Vorredner schon anmerkten, nicht sein. In dem Fall wäre sie ja Angehörige eben dieser Religion.

Niemand ,,musste" christianisiert werden. Christianisierung ist ein Verbrechen.

4
@Titterella

Hab ich auch nicht in dem Sinne gemeint, aber aus Sicht der damaligen Kirchenoberen schien das leider eines der Hauptziele zu sein, um neue Schäfchen zu gewinnen.

Was die Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrifft, die es damals leider noch nicht wirklich in Gesetzform gab, hast du vollkommen Recht. Wenn ich mir überlege, wie viel Kultur und auch Geschichte im Namen verschiedener Religionen zerstört wurde und teilweise immer noch zerstört wird, wird mir ganz schlecht. Nur leider können wir da nicht viel dran ändern.

2
@Titterella

@Titte...

Christianisierung ist ein Verbrechen.

In wiefern ist das ein Verbrechen? Ist es tatsächlich verbrecherisch, andere den christlichen Glauben näher zu bringen, um später nicht in die Hölle verdammt zu werden, sondern, dass ihnen das Himmelreich nahe ist ?

Auch ich bin Christ, demnach bin ich auch einem Verbrechen zum Opfer gefallen!

0
@Szintilator

Die Christianisierung wurde oft mit dem Schwert durchgeführt. Nicht nur in Südamerika, sondern u.a. auch bei den Sachsen.

4
@Szintilator

Du wurdest ja auch nicht christianisiert, denke ich mal. Dir wurde diese Religion nicht unter Gewalt aufgezwungen.

Anderen von einem Blah nach dem Tod zu erzählen ist kein Verbrechen, wenn auch meines Erachtens etwas seltsam bis hirnarm. Ob es nach dem Tod etwas gibt ist sehr fraglich und wenn ja, wieso sollte es genau das sein? Weil es in genau diesem Buch steht? Und selbst wenn es diesen Gott gäbe und der mal die Macht hätte. dem unterwürfe ich mich deswegen noch lange nicht. Der müsste mich erstmal ordentlich foltern. Denn ich kenne den nicht. Meine Freiheit gebe ich nicht freiwillig auf. Da müsste es schon ein großes Ziel sein, welches ich mich freiwillig entscheide Schulter an Schulter mit anderen zu erkämpfen. Welches ist Euer Ziel, Christen? Falls später mal einer mit Feuer kommt, da nicht hinein zu müssen? Dafür opfert ihr so viel Lebenszeit? Lächerlich und armselig!

1
@Titterella

Titterella:

Welches ist Euer Ziel, Christen? Falls später mal einer mit Feuer kommt, da nicht hinein zu müssen? Dafür opfert ihr so viel Lebenszeit? Lächerlich und armselig!>

Wir "opfern" so viel Lebenszeit, um Gott zu lieben, weil der uns zuerst geliebt hat und das liebenswürdigste Gut ist. Unser Ziel ist, das zu erreichen, wofür jeder Mensch bestimmt ist: Die ewige Gemeinschaft mit Gott.

Ob es nach dem Tod etwas gibt ist sehr fraglich und wenn ja, wieso sollte es genau das sein? Weil es in genau diesem Buch steht?>

Weil Gott in die Geschichte hineingesprochen hat durch die Menschwerdung in Jesus Christus. Es gibt keinen anderen Gott, der sich den Menschen geoffenbart hat. Christen glauben den Zeugnissen der Glaubenszeugen und sie machen eigene Erfahrungen mit dem lebendigen Christus und der jenseitigen Welt. Atheisten mögen das lächerlich und armselig finden, es wird ihnen zur Torheit, was nicht sein soll, aber dennoch ist.

Da müsste es schon ein großes Ziel sein, welches ich mich freiwillig entscheide Schulter an Schulter mit anderen zu erkämpfen.>

Wäre es nicht das einzige Ziel, wären nicht Millionen Menschen bei Christenverfolgungen für ihren Glauben gestorben - durch die Jahrhunderte bis heute.

Und selbst wenn es diesen Gott gäbe und der mal die Macht hätte. dem unterwürfe ich mich deswegen noch lange nicht. Der müsste mich erstmal ordentlich foltern. >

Diesem Hochmut verdankt die Menschheit den Ursprung des Bösen. Gott hat keine andere Macht als die Liebe und als solcher will er die Freiheit seiner Geschöpfe und keine Zwangsbeglückung. Wenn auch alle Menschen zum ewigen Glück bestimmt sind, wird Er nicht dazu zwingen, sondern die Ablehnung akzeptieren. Es gibt auch eine Ewigkeit ohne Gott und dies aus freier Entscheidung aushalten zu müssen ist genug Folter.

1
@AlexArthur

Christianisierung ist ein Verbrechen.

Als Patrick und Co., die als Sklaven geraubt worden waren, ihre Herren zum Christentum bekehrten, war das ein Verbrechen?

Du glaubst wohl, jede Christianisierung wäre als Zwangsmissionierung abgelaufen. Aber das ist ein Irrtum.

0
@Titterella
Du wurdest ja auch nicht christianisiert, denke ich mal. Dir wurde diese Religion nicht unter Gewalt aufgezwungen.

Der Begriff "Christianisierung" ist neutral und hat mit Gewalt nichts zu tun. Du denkst wohl an Zwangsmissionierung.

Welches ist Euer Ziel, Christen?

Gott und den Nächsten zu lieben.

1
@helmutwk

Gott und den Nächsten zu lieben.>

als "Ziel"!

Das akzeptiere ich schon lange!

Aber nun der "kasus knacksus":

Wie viele Christen (echte und Statisten unter selbigen) sind denn an diesem "Ziel" schon angekommen??

Oder lebt nicht die absolute Mehrheit unter Euch nach dem Motto:

Schiet auf das Ziel, der (deklarierte und gepredigte sowie angebliche) Weg dahin ist "Ziel" genug???

0
@XXholditXX

Aber nun der "kasus knacksus":

Wie viele Christen (echte und Statisten unter selbigen) sind denn an diesem "Ziel" schon angekommen??

Kenne keine Statistik dazu. Immerhin waren es Christen, die die Relligionsfreiheit "erfunden" haben, es waren Christen, die Sklaverei, Kinderarbeit und Alkoholmissbrauch bekämpft haben, es waren Christen, die die ersten Genossenschaften und Gewerkschaften organisiert haben, es war ein Christ, dessen Engagement zum Roten Kreuz geführt hat (sein Vorschlag, das blutige Kreuz Christi auf rotem Grund zu nehmen, wurde erst akzeptiert, als eine andere Deutung gefunden worden war). Und so weiter ...

Ein neueres Beispiel:

"Ich rufe jeden einzelnen Gläubigen dazu auf, zu vergeben und zu vergessen und die Muslime mit aufrichtigem Herzen zu lieben und Christus mit ganzer Liebe nachzufolgen. Ich sage das mit Tränen in meinen Augen. Das alles ist sehr schmerzhaft und schwierig, wir sind jedoch Kinder Gottes. Wir müssen die lieben, die uns verfolgen und sie in unsere Häuser einladen. Wir geben ihnen zu essen, wenn sie hungrig, und zu trinken, wenn sie durstig sind. Wir sind Menschen des Friedens. Keiner soll nach Vergeltung trachten. Der Herr steht uns in dieser schweren Zeit zur Seite. Muslime in Niger - wir lieben euch mit der Liebe Christi!"

Quelle: https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2015/januar/niger_72_kirchen_zerstoert_wegen_karikaturen

Oder lebt nicht die absolute Mehrheit unter Euch nach dem Motto

Die von dir erwähnten "Statisten" vermutlich schon. Die bilden in D auch die absolute Mehrheit. Natürlich gibt es die auch woanders. Mir fällt gerade der Tschad ein, wo nach den islamistischen Balaka die ant-Balaka wütete, Muslime jagte und Moscheen zerstörte, und auch Kirchen Angriff, in denen Muslime Zuflucht gefunden hatten.

0
@Raubkatze45

Gott liebt euch, indem er euch in die Hölle steckt, wenn ihr ihn nicht anbietet. Das ist wahre Liebe, in der Tat... :-D

0
Immerhin waren es Christen, die die Relligionsfreiheit "erfunden" haben,

Die gab's schon vor Entstehung des Christentums.

Genauso könnte ich behaupteten, Magie ist eine Erfindung von Ĵ.K. Rowling.

es waren Christen, die Sklaverei, (...) bekämpft haben

Möglicherweise vereinzelt. Das will ich gar nicht bestreiten.

Der überwiegende Teil des Klerus hat sich jedoch lange, analog mit der Schrift, mehrheitlich für Sklaverei ausgesprochen. Erst mit dem weltweiten Sinneswandel trat auch schrittweise ein Sinneswandel der Kirche ein.

Da das noch nicht so lange her ist, ist dies gut dokumentiert. Etwas Gegenteiliges zu behaupten mutet daher merkwürdig an...

0
@Skeletor

Die gab's schon vor Entstehung des Christentums.

Wo?

Möglicherweise vereinzelt. Das will ich gar nicht bestreiten.

Wer hat denn dafür gesorgt, dass erst in GB und dann international der Sklavenhandel verboten wurde? Methodisten (insbesondere Wilberforce). In dem USA waren auch die meisten Abolitionisten christlich motiviert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abolitionist#Geschichte_des_Abolitionismus

Siehst du da irgendwo einen nennenswerten nichtchristlichen Einfluss?

Der überwiegende Teil des Klerus hat sich jedoch lange, analog mit der Schrift, mehrheitlich für Sklaverei ausgesprochen.

Kommt darauf an, welcher Klerus, da gab es ja deutliche Unterschiede zwischen den Kirchen. Und was die Schrift angeht: Im Philemonbrief wird der Empfänger durch Paulus moralisch unter Druck gesetzt, Onesimus freizulassen.

Humanisten wie Jefferson hatten auch keine Probleme damit, Sklaven zu halten. Kannst du mal einen Link auf eine mit den Abolitionisten vergleichbare, nicht christlich motivierte Bewegung geben? Ist doch, wie du schriebst, nicht so lange her und gut dokumentiert ;)

0
@helmutwk

'Genauso könnte ich behaupteten, Magie ist eine Erfindung von Ĵ.K. Rowling.'

..und wie wir alle Wissen, wurde die Magie von JASON DARK erfunden ;-))

0

Also... das Judentum ist eine Religion, ist man Jude gehört man also einer Religion an. Es kann sein, dass man dem jüdischen Volk angehört, das Judentum also "im Blut" hat, aber nicht der Religion des Judentums angehört. Das war vor allem im Holocaust wichtig, hat jetzt aber meiner Meinung nach keine Bedeutung mehr. Also: Judentum=Religion, konfessionslos=keine Religion.

Wenn jemand keiner Religion angehört, ist er konfessionslos. Es gibt beispielsweise Menschen, die glauben, dass es keinen Gott gibt (Atheisten) oder welche, die meinen, dass man nicht beweisen kann, dass es einen oder keinen Gott gibt (Agnostiker). Es gibt Polytheisten (Glaube an viele Götter), Monotheisten (Glaube an einen Gott) usw.

Aber die Aussage, dass jemand, der keine Religion hat, ein Jude ist, stimmt überhaupt nicht. Als Juden bezeichnet man sowohl die Angehörigen des jüdischen Volkes als auch der jüdischen Religion.

Wichtiger als offizielle Bezeichnungen finde ich aber den wirklichen Glauben. Keith Green hat mal gesagt: "Going to church doesn't make you a Christian any more than going to McDonald's makes you a hamburger!"

Nach der Lehre der Bibel sieht Gott nicht auf das Äußere, sondern Er sieht das Herz an: "Denn der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an!" (1. Samuel 16,7b)

Viel wichtiger als die offizielle Zugehörigkeit bzw. allein entscheidend ist der wirkliche Glaube, der allein definieren sollte, wozu ein Mensch gehört. In Bezug auf das Christentum und was ein Christ ist bzw. glaubt, ist diese Definition m. E. recht gut: http://www.gotquestions.org/Deutsch/Christentum.html

Keith Green hat mal gesagt: "Going to church doesn't make you a Christian any more than going to McDonald's makes you a hamburger!"

Das überzeugt mich...

...dass die Zuhörer von Keith Green scheinbar jegliche "Argumente" schlucken, unabhängig von Stimmigkeit und Plausibilität.

Das Bibelwort "prüfet alles..." scheint wohl nicht für Anbetungslieder oder Nonsensargumente zu gelten.

0

Das stimmt nur zum Teil, was das Mädchen sagt:

Jude ist zunächst mal eine Volkszugehörigkeit und keine Religion. Man ist Jude, wenn die Mutter Jüdin ist. Da braucht man nichts zu tun, man gehört automatisch dazu.

"Religionsfreiheit" ist sozusagen eine christliche Erfindung: denn Christ wird man nicht automatisch, nicht katholisch und nicht evangelisch, sondern durch die Taufe. Dasselbe gilt für den Islam.

Wenn das Mädchen also eine jüdische Mutter hat, dann ist sie Jüdin. Wenn sie keine jüdische Mutter hat, ist sie keine Jüdin. Wenn sie auch nicht getauft ist, dann ist sie Heide, d.h. ohne Religion.

Ich bin auch nicht religiös und nicht getauft, einen Begriff dafür kenne ich nicht, ich sage immer das ich zu keiner Religion angehöre.

Wenn man fest überzeugt ist, dass es keinen Gott gibt ist man Atheist und kein Jude. Heidentum sollte aber auch eine Religion sein. Man denkt die Natur ist Gott.

Atheismus heisst eher, wenn man keiner Theologie folgt. Konfessionslos ist generalisierender

0

Sorry habe schlecht recherchiert. Du liegst vollkommen richtig :)

0
Wenn man fest überzeugt ist, dass es keinen Gott gibt ist man Atheist

Falsch. Atheismus ist gerade die Nichtvornahme eines Bekenntnisses. Atheismus hat keine Überzeugung. Auch nicht die, daß es keinen Gott gibt. Das wäre Antitheismus.

1
@realsausi2
Atheismus hat keine Überzeugung.

Also wer eine Überzeugung hat, ist kein Atheist? Meinst du das ernst?

0
@helmutwk
Also wer eine Überzeugung hat, ist kein Atheist? Meinst du das ernst?>

Ohgottohgott! Wieder so ein angeblich logischer Trugschluss!

Helmut, dieses Thema hatten wir schon!

Bildungsresistenz nennt man das!

0
@XXholditXX

Bildungsresistenz nennt man das!

Na ja, wenn ich mich richtig erinnere, hast du damals abgebrochen, als dir die Argumente ausgingen ...

0

Wenn man sich nicht selbst zu einer bestimmten Religion bekennt, ist man religiös betrachtet auch nichts - weder Jude, noch Moslem, noch Christ, noch sonst etwas. - Man ist dann schlicht "nur ein Mensch", welcher sich im Laufe seines Lebens irgendwann mit der Frage der eigenen religiösen Orientierung befassen und eine bestimmte Entscheidung treffen wird, sei es dagegen, oder dafür.

Juden gehören einer Religion an nämlich dem judentum also ist das Schwachsinn was die Leute erzählen! Und wenn man keiner Religion angehört ist man wie du schon richtig beschrieben hast Konfessionslos

Völliger Quatsch, denn Juden gehören KEINER Religion an, sofern sie sich nicht für eine bestimmte Glaubensrichtung innerhakb des Judentums entscheiden. Denn es ist ja auch Basiswissen, Judentum ist keine Religion, aber -kann. Religion enthalten.

1
@realsausi2

Jude hat zwei Bedeutungen:

  • Angehöriger der mosaischen Religion
  • Angehöriger des jüdischen Volks

in manchen Gegenden sind Religion und Nationalität eng verknüpft. In Nordirland beispielsweise Katholik=Ire, Protestant=Engländer. Vor dem Holocaust war in Polen und Umgebung Russe=orthodox, Pole=katholisch, Deutscher=evangelisch. In anderen Teilen Osteropas/Balkan ähnlich. In dem Kontext waren Juden (die mit jiddisch auch eine eigene Sprache hatten) natürlich auch ein eigenes Volk (die Nazis haben dann daraus eine "Rasse" gemacht ...).

Und da Ausnahmen die Regel bestätigen, gab es natürlich auch Juden (Angehörige des jüdischen Volks), die keine Juden (Angehörige der jüdischen Religion waren). ;)

Aber "assimilierte" Juden wie z.B. die Eltern von Karl Marx waren nach ihrem Übertritt natürlich keine Juden mehr. Außer für gewisse Rassisten.

2
@helmutwk

Das war vielleicht früher so, mittlerweile gibts auch Protestanten die einen Irischen Pass haben und damit Iren sind. Zum Glück spielt die Religion bei sowas keine Rolle mehr.

0

Meinetwegen auch das hat nur irgendwie keinen Bezug zur Frage oder verbesser mich wenn ich falsch liege

0

Das ist Unsinn. Juden gehören einer Religion an, nämlich dem Judentum, welche auch nur eine der monotheistischen Weltreligionen ist. Dass sie ein Heide ist, wenn sie keiner Religion angehört ist auch nicht wahr, denn diese Leute nennt man Atheisten.

MFG euer Spartan 015

Nein Juden haben ja eine Religion aber wenn sie keine reli hat ist die Heidin

Nein, sie ist dann einfach konfessionslos.

Nein, keine Religion = Konfessionslos :-) Judentum ist eine Religion

Was ein Quatsch ! Es gibt auch Atheisten das sind Menschen die weder einer Religion angehören noch an Gott glauben und man kann kein Jude werden Mann muss in die Religion reingeboren werden !

Man kann zum Judentum konvertieren, das haben viele Menschen gemacht.

0

Was möchtest Du wissen?